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Ansprechpartner: M. Hallmen

U
nsere Schule verfügt über eine reichhaltige Naturaliensammlung. Zentrum ist ein ca. 80 m² großer Raum im Eingangsbereich unserer Schule, indem eine Fülle von Stopfpräparaten ausgestellt sind. Dort sind vom Elch über eine Löwenfamilie, Zebras und Krokodile bis hin zur Seespinne und diversen Entenvögeln eine Unzahl an einheimischen und exotischen Tieren zu bestaunen.

Das Museum setzt sich in den Fachraumtrakt über 10 große Vitrinenschränke fort. In ihnen werden durch die Exponate die Stufen der Evolution nachgebildet. Die Schaustücke reichen von Gesteinen und Mineralien über Fossilien und einfache Tiere bis hin zu Säugetieren und Vögeln.

Weitere Teile unserer Sammlung sind Spezialsammlungen wie z.B. ca. 80 Modelle einheimischer Pilze, eine Sammlung von Vogeleiern, oder eine üppig ausgestattete Insektensammlung. Die ehemals alle zusammengefassten Exponate sind heute in den Fachräumen der Biologie, Chemie und Erdkunde verteilt. Kernstück ist die nicht öffentlich zugängliche Asservatenkammer im Keller der Schule.

Das Museum ist nicht nur Blickfang im Eingangsbereich der Schule. Es wird rege von Biologie- aber auch von Kunstlehrern genutzt. Es ist jedoch auch für Wissenschaftler und Sammler von Interesse.

Im Jahr 2005 feierte das Museum sein 100-jähriges Bestehen! Es geht auf eine 1905 begonnene Sammlung der Franziskaner-Schule im holländischen Watersleyde zurück, die im Laufe der Jahrzehnte ausgebaut und durch zahlreiche Privatsammlungen erweitert wurde.

Im Jahr 2010 wurde der zentrale Schauraum des Schulmuseums im Eingangsbereich der Schule komplett neu arrangiert. Die Museumsdesigner Bea Berthold & Jörg Wagner arbeiteten mit dem Museumsleiter Martin Hallmen ein Konzept unter dem Motto „Der Schatz an der Schule“ aus. Dabei wurde die Idee von Schatzkisten mit der der vielen Transportkisten kombiniert, in denen sich sie Sammlung im Laufe ihrer wechselhaften Geschichte befand. So entstanden vier unterschiedlich große Kisten, die den Raum optisch prägen und aufteilen. Ins rechte Licht gerückt werden die Exponate durch drei verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten.

Seit einigen Jahren werden die über 100 Jahre alten Präparate in Etappen restauriert. Sie werden dabei gereinigt, die Postamente überarbeitet sowie falls notwendig nachkoloriert.