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Unsere Schule in Kürze

Das Franziskanergymnasium Kreuzburg ist eine kirchliche Privatschule, deren Träger eine gemeinnützige GmbH ist, mit dem Franziskanerorden als Gesellschafter.

Die Schulgemeinde umfasst derzeit rund 1250 Schülerinnen und Schüler, 100 Lehrerinnen und Lehrer (darunter ein Franziskaner), Referendare, die Angestellten der Sekretariate, der Schulbibliothek und der Cafeteria sowie einen Hausmeister und einen Gärtner. Weiterhin arbeitet an der Schule ein Schulseelsorger der Franziskaner.

Die Schule führt von der Jahrgangsstufe 5 bis zum Abitur in Jahrgangsstufe 12. Die 5. bis 9. Klasse wird im Klassenverband unterrichtet. Ab der Jahrgangsstufe 10 sind die Schülerinnen und Schüler in Tutandengruppen aufgeteilt und wählen Kurse für ihren Unterricht.

Für die ab 2013 aufgenommenen 5. Klassen gilt eine Schulzeit von 9 Jahren bis zum Abitur in der Jahrgangsstufe 13 (G9). Die 5. bis 10. Klasse wird im Klassenverband unterrichtet. In dieser Zeit setzt die Stundentafel wie auch bei den G8-Schülern einen Schwerpunkt in den Hauptfächern. Neben dem Kernunterricht im klassischen Fächerkanon (174 Wochenstunden in sechs Jahren) gibt es einen Freien LernBereich (FLB) mit prozess- und produktorientierten Lerninhalten. Der FLB findet mit mindestens zwei Wochenstunden pro Jahr statt und bietet Platz zum Entdecken eigener Interessen, unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler und lässt Raum zur eigenen Schwerpunktsetzung. Die Leistungen in diesem Bereich werden in einem eigenen Portfolio dokumentiert.

Als erste Fremdsprache wird Latein oder Englisch angeboten. In den Lateinklassen wird Englisch ab Klasse 6 unterrichtet. Die Englischklassen können ab Klasse 6 zwischen Französisch, Spanisch und Latein wählen. In der 8. Klasse bzw. 9 Klasse für die G9-Schüler und zu Beginn der Oberstufe kann eine dritte oder vierte Fremdsprache begonnen werden.

Konfessionell setzt sich die Schülerschaft aus rund zwei Dritteln Katholiken und einem Drittel Protestanten zusammen. Der Besuch des Religionsunterrichts, ob katholisch oder evangelisch, ist Pflicht.

Die Schule orientiert sich grundlegend am franziskanischen Profil, das mit Hilfe unserer Leitsätze umgesetzt wird.

Ein besonderes Merkmal der Schule ist die Stärkung der Klassengemeinschaften. Dafür ist im Stundenplan der Sekundarstufe I eine Klassenstunde verankert. Weiterhin zählen auch Seminare der Klassenfamilien dazu. An solchen Wochenenden nehmen alle Schüler einer Klasse mit ihren Eltern und Geschwistern teil. Für die Eingangsklassen engagieren sich Oberstufenschüler als Paten, welche den jüngeren Schülerinnen und Schülern und ihren Klassen unterstützend zur Seite stehen.

Der Stärkung der Klassengemeinschaft dienen außerdem Schullandheimaufenthalte in den Klassen 6 und 7, die Berlinfahrt in Klasse 9, die Hüttenfahrt in Jahrgangsstufe 10 sowie die Studienfahrt in der 12. Klasse (für G9-Schüler verschieben sich die Termine der Fahrten). Zusätzlich wird der Schüleraustausch mit verschiedenen Ländern, eine Fahrt nach Taizé und für die Abiturienten eine Fahrt nach Auschwitz sowie Aufenthalte im Kloster („Schulster“und „Abiasyl“) angeboten.

Die Schule bietet ein breites Spektrum von freiwilligen Arbeitsgemeinschaften an. Diese reichen von Akrobatik und Lateinischem Theater über Malen und Orchester bis zu Robotik und Volleyball.

Schwächere Schüler unterstützen wir mit Kursen zur Förderung der Lese- Rechtschreibkompetenz und durch das Projekt Schüler helfen Schülern. Als Schule mit dem „Gütesiegel Hochbegabung“ fördern und fordern wir auch die Hochbegabten.

Das Erlernen von Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien ist in einem schuleigenen Mediencurriculum festgelegt.

Um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das Leben anderer sowie in die Berufswelt zu ermöglichen, nehmen sie in Klasse 10 an einem Sozialpraktikum und in der Jahrgangsstufe 11 an einem Betriebspraktikum teil. Zudem erhalten sie in der Oberstufe Informationen über Berufsfelder bei der im Zweijahresrhythmus durchgeführten Berufebörse.

Den Schüler stehen in der von zwei hauptamtlichen Kräften betreuten Bibliothek rund 20.000 Bücher, Tages- und Wochenzeitungen und Fachzeitschriften zur Verfügung.

Die Schule zeichnet sich durch eine hohe Partizipationskultur aus, so dass sich Eltern, Schüler und Lehrer im sogenannten Drei-Ringe-Kreis gemeinsam über die Entwicklung der Schule beraten und entscheiden.

Mit dem Franziskanischen Bildungswerk besteht eine enge Kooperation. Dieses organisiert die Familienseminare für die Jahrgangsstufen 5 und 8, ein Sommerlager für die Jahrgangsstufen 5/6, Klassentage der Jahrgangsstufe 9 sowie Seminare für die Schülervertretung und den Schulelternbeirat. Ferner schult das Franziskanische Bildungswerk die Schülervertretung durch die Vermittlung ihrer Rechte und Pflichten, es berät in Krisensituationen und führt Klassentage durch, wenn Klassenlehrer dies aufgrund von Konflikten in der Klasse für notwendig erachten. Außerdem bietet es Fortbildungen für Lehrkräfte an.

In der Tagesheimschule werden die Schülerinnen und Schüler nachmittags durch Fachkräfte betreut und können ihre Hausaufgaben unter qualifizierter Aufsicht erledigen.

Schulprofil
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Leitsätze
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