{"id":10376,"date":"2016-11-28T07:21:21","date_gmt":"2016-11-28T06:21:21","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=10376"},"modified":"2016-11-29T08:23:33","modified_gmt":"2016-11-29T07:23:33","slug":"ich-achte-auf-meine-umwelt-1-morgenimpuls-im-advent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/ich-achte-auf-meine-umwelt-1-morgenimpuls-im-advent\/","title":{"rendered":"\u201eIch achte auf meine Umwelt&#8220;   &#8211;   1. Morgenimpuls im Advent"},"content":{"rendered":"<strong>28. November 2016 &#8211; <\/strong>\r\n\r\n<p><strong><em>Einstimmung f\u00fcr den Advent. <\/em><\/strong><\/p><p>\r\n\r\nAls 1989 und 1990 in Leipzig die Friedensdemonstrationen begannen, die schlie\u00dflich zum Fall der Mauer f\u00fchrten, gaben die Organisatoren den Menschen bewusst Kerzen in die H\u00e4nde. Mit der einen Hand hielten die Menschen die Kerzen. Mit der anderen Hand sch\u00fctzten sie die Flammen. So hatten sie keine Hand mehr frei, um Steine aufzuheben oder Waffen zu benutzen. Die Kerzen mahnten zur Achtsamkeit und sorgten f\u00fcr Frieden.<\/p><p>\r\n\r\n<a attid=\"10378\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2016Impuls01.jpg\" rel=\"lightbox[10376]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2016Impuls01-300x225.jpg\" alt=\"2016impuls01\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-10378\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2016Impuls01-300x225.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2016Impuls01-768x576.jpg 768w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2016Impuls01-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2016Impuls01-440x330.jpg 440w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/2016Impuls01.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auch z\u00fcnden im Advent viele Kerzen an, weil dies eine stille Zeit ist, in der wir uns nach Frieden sehnen. In diesen Wochen wollen wir achtsamer sein, als sonst im Jahr. An den Montagen dieses Adventes m\u00f6chten wir Behutsamkeit und Achtsamkeit \u00fcben und wir laden Euch dazu ein, mitzumachen.<\/p><p>\r\n\r\n\r\n<\/p><p><em><strong>2. Geschichte<\/em><\/strong>\r\n\r\n<\/p><p><strong>Der Mann mit den B\u00e4umen &#8211; Eine wahre Geschichte<\/strong><em><\/em><\/p><p>\r\n\r\nEin \u00e4lterer Mann in Frankreich. Seine Frau ist gestorben, dann auch sein einziger Sohn. Wof\u00fcr soll er jetzt noch leben? Er l\u00e4sst seinen Bauernhof in einer fruchtbaren Ebene zur\u00fcck. Nur 50 Schafe nimmt er mit. Er zieht in eine trostlose Gegend, in den Cevennen, fast eine W\u00fcstenlandschaft. Dort kann er vielleicht vergessen. Weit verstreut liegen f\u00fcnf D\u00f6rfer mit zerfallenen H\u00e4usern. Die Menschen streiten sich; viele ziehen fort. Da erkennt der \u00e4ltere Mann: diese Landschaft wird ganz absterben, wenn hier keine B\u00e4ume wachsen!<br>\r\nImmer wieder besorgt er sich einen Sack mit Eicheln. Die kleinen sortiert er aus. Auch die mit Rissen wirft er fort. Die guten kr\u00e4ftigen Eicheln legt er in einen Eimer mit Wasser, damit sie sich richtig vollsaugen. Er nimmt noch einen Eisenstab mit, dann zieht er los. Hier und dort st\u00f6\u00dft er den Eisenstab in die Erde, legt eine Eichel hinein.<br>\r\nNach drei Jahren hat er auf diese Weise 100 000 Eicheln gesetzt. Er hofft, dass 10.000 treiben. Und er hofft, dass Gott ihm noch ein paar Jahre schenkt, so weitermachen zu k\u00f6nnen. Als er im Jahre 1947 im Alter von 89 Jahren stirbt, hat er einen der sch\u00f6nsten W\u00e4lder Frankreichs geschaffen. Da gibt es einen Eichenwald von 11 km L\u00e4nge und 3 km Breite an drei verschiedenen Stellen.<br>\r\nUnd was sonst noch geschehen ist? Die unz\u00e4hligen Wurzeln halten jetzt den Regen fest, saugen Wasser an. In den B\u00e4chen flie\u00dft wieder Wasser. Es k\u00f6nnen wieder Weiden, Wiesen, Blumen wachsen. Die V\u00f6gel kommen zur\u00fcck. Selbst in den D\u00f6rfern ver\u00e4ndert sich alles: die H\u00e4user werden wieder aufgebaut, angestrichen. Alle haben wieder Lust am Leben, freuen sich, feiern Feste. Keiner wei\u00df, wem sie das zu verdanken haben; wer die Luft und die ganze Atmosph\u00e4re ver\u00e4ndert hat.\r\n<br>\r\n(aus: Willi Hoffs\u00fcmmer: Kurzgeschichten1)\r\n<\/p><p>\r\n<strong><em>3. Impuls:<\/strong><\/em><\/p><p>\r\n\r\n\u201eDie anderen sollen sich darum k\u00fcmmern!\u201c, sagen die einen. \u201eIch kann eh nichts machen!\u201c, sagen andere. Das sagen sie auch, wenn es um die Welt geht, die Franziskus \u201eMutter Erde\u201c nennt.\r\nDabei kann jede und jeder uns achtsam f\u00fcr unsere Umwelt sein. GOTT hat uns diese Welt geschenkt. Und GOTT ist auf diese Welt gekommen, weil ER sie sch\u00f6n geschaffen hat und sie liebt. Wir hat sie uns anvertraut und wir d\u00fcrfen achtsam mit ihr umgehen. Das gilt im Gro\u00dfen. Das z\u00e4hlt auch hier bei uns in der Schule. \r\n<\/p><p>\r\nLass uns eine Woche auf unsere Umwelt achten \u2013 auf unsere kleine Welt hier in der Schule!\r\n<\/p><p>\r\nAchten wir darauf:<br>\r\n\r\n&#8211;\tdas Licht auszumachen, wenn wir den Klassenraum verlassen.<br>\r\n&#8211;\tAbfall nicht einfach fallen zu lassen.<br>\r\n&#8211;\tnur ein einmal am Tag ein St\u00fcck Papier aufzuheben, wenn wir es auf unserem Weg sehen.<\/p><p>\r\n\r\n<strong><em>4. \u201eGebet f\u00fcr unsere Erde<\/strong><\/em><\/p><p>\r\n\r\nAllm\u00e4chtiger Gott,<br>\r\nder du in der Weite des Alls gegenw\u00e4rtig bist<br>\r\nund im kleinsten deiner Gesch\u00f6pfe,<br>\r\nder du alles, was existiert,<br>\r\nmit deiner Z\u00e4rtlichkeit umschlie\u00dft,<br>\r\ngie\u00dfe uns die Kraft deiner Liebe ein,<br>\r\ndamit wir das Leben und die Sch\u00f6nheit h\u00fcten.<br>\r\n(\u2026) Heile unser Leben,<br>\r\ndamit wir Besch\u00fctzer der Welt sind<br>\r\nund nicht R\u00e4uber,<br>\r\ndamit wir Sch\u00f6nheit s\u00e4en<br>\r\nund nicht Verseuchung und Zerst\u00f6rung.<br>\r\n(\u2026) Lehre uns,<br>\r\nden Wert von allen Dingen zu entdecken<br>\r\nund voll Bewunderung zu betrachten;<br>\r\nzu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind<br>\r\nmit allen Gesch\u00f6pfen<br>\r\nauf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht.<br>\r\nDanke, dass du alle Tage bei uns bist.<br>\r\n(\u2026).\u201c<br><\/p><p>\r\n\r\nPapst Franziskus (Aus: Laudato si)<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"28. November 2016 &#8211; Einstimmung f\u00fcr den Advent. Als 1989 und 1990 in Leipzig die Friedensdemonstrationen begannen, die schlie\u00dflich zum Fall der Mauer f\u00fchrten, gaben die Organisatoren den Menschen bewusst Kerzen in die H\u00e4nde. Mit der einen Hand hielten die Menschen die Kerzen. Mit der anderen Hand sch\u00fctzten sie die Flammen. So hatten sie keine Hand mehr frei, um Steine aufzuheben oder Waffen zu benutzen. Die Kerzen mahnten zur Achtsamkeit und sorgten f\u00fcr Frieden. Auch z\u00fcnden im Advent viele Kerzen an, weil dies eine stille Zeit ist, in der wir uns nach Frieden sehnen. In diesen Wochen wollen wir achtsamer sein, als sonst im Jahr. An den Montagen dieses Adventes m\u00f6chten wir Behutsamkeit und Achtsamkeit \u00fcben und wir laden Euch dazu ein, mitzumachen. 2. Geschichte Der Mann mit den B\u00e4umen &#8211; Eine wahre Geschichte Ein \u00e4lterer Mann in Frankreich. Seine Frau ist gestorben, dann auch sein einziger Sohn. Wof\u00fcr soll er jetzt noch leben? Er l\u00e4sst seinen Bauernhof in einer fruchtbaren Ebene zur\u00fcck. Nur 50 Schafe nimmt er mit. Er zieht in eine trostlose Gegend, in den Cevennen, fast eine W\u00fcstenlandschaft. Dort kann er vielleicht vergessen. Weit verstreut liegen f\u00fcnf D\u00f6rfer mit zerfallenen H\u00e4usern. Die Menschen streiten sich; viele ziehen fort. Da erkennt der \u00e4ltere Mann: diese Landschaft wird ganz absterben, wenn hier keine B\u00e4ume wachsen! Immer wieder besorgt er sich einen Sack mit Eicheln. Die kleinen sortiert er aus. Auch die mit Rissen wirft er fort. Die guten kr\u00e4ftigen Eicheln legt er in einen Eimer mit Wasser, damit sie sich richtig vollsaugen. Er nimmt noch einen Eisenstab mit, dann zieht er los. Hier und dort st\u00f6\u00dft er den Eisenstab in die Erde, legt eine Eichel hinein. Nach drei Jahren hat er auf diese Weise 100 000 Eicheln gesetzt. Er hofft, dass 10.000 treiben. Und er hofft, dass Gott ihm noch ein paar Jahre schenkt, so weitermachen zu k\u00f6nnen. Als er im Jahre 1947 im Alter von 89 Jahren stirbt, hat er einen der sch\u00f6nsten W\u00e4lder Frankreichs geschaffen. Da gibt es einen Eichenwald von 11 km L\u00e4nge und 3 km Breite an drei verschiedenen Stellen. Und was sonst noch geschehen ist? Die unz\u00e4hligen Wurzeln halten jetzt den Regen fest, saugen Wasser an. In den B\u00e4chen flie\u00dft wieder Wasser. Es k\u00f6nnen wieder Weiden, Wiesen, Blumen wachsen. Die V\u00f6gel kommen zur\u00fcck. Selbst in den D\u00f6rfern ver\u00e4ndert sich alles: die H\u00e4user werden wieder aufgebaut, angestrichen. Alle haben wieder Lust am Leben, freuen sich, feiern Feste. Keiner wei\u00df, wem sie das zu verdanken haben; wer die Luft und die ganze Atmosph\u00e4re ver\u00e4ndert hat. (aus: Willi Hoffs\u00fcmmer: Kurzgeschichten1) 3. Impuls: \u201eDie anderen sollen sich darum k\u00fcmmern!\u201c, sagen die einen. \u201eIch kann eh nichts machen!\u201c, sagen andere. Das sagen sie auch, wenn es um die Welt geht, die Franziskus \u201eMutter Erde\u201c nennt. Dabei kann jede und jeder uns achtsam f\u00fcr unsere Umwelt sein. GOTT hat uns diese Welt geschenkt. Und GOTT ist auf diese Welt gekommen, weil ER sie sch\u00f6n geschaffen hat und sie liebt. Wir hat sie uns anvertraut und wir d\u00fcrfen achtsam mit ihr umgehen. Das gilt im Gro\u00dfen. Das z\u00e4hlt auch hier bei uns in der Schule. Lass uns eine Woche auf unsere Umwelt achten \u2013 auf unsere kleine Welt hier in der Schule! Achten wir darauf: &#8211; das Licht auszumachen, wenn wir den Klassenraum verlassen. &#8211; Abfall nicht einfach fallen zu lassen. &#8211; nur ein einmal am Tag ein St\u00fcck Papier aufzuheben, wenn wir es auf unserem Weg sehen. 4. \u201eGebet f\u00fcr unsere Erde Allm\u00e4chtiger Gott, der du in der Weite des Alls gegenw\u00e4rtig bist und im kleinsten deiner Gesch\u00f6pfe, der du alles, was existiert, mit deiner Z\u00e4rtlichkeit umschlie\u00dft, gie\u00dfe uns die Kraft deiner Liebe ein, damit wir das Leben und die Sch\u00f6nheit h\u00fcten. (\u2026) Heile unser Leben, damit wir Besch\u00fctzer der Welt sind und nicht R\u00e4uber, damit wir Sch\u00f6nheit s\u00e4en und nicht Verseuchung und Zerst\u00f6rung. (\u2026) Lehre uns, den Wert von allen Dingen zu entdecken und voll Bewunderung zu betrachten; zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind mit allen Gesch\u00f6pfen auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht. Danke, dass du alle Tage bei uns bist. 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