{"id":10699,"date":"2016-12-12T07:55:14","date_gmt":"2016-12-12T06:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=10699"},"modified":"2016-12-12T08:47:10","modified_gmt":"2016-12-12T07:47:10","slug":"ich-achte-auf-mich-2-morgenimpuls-im-advent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/ich-achte-auf-mich-2-morgenimpuls-im-advent\/","title":{"rendered":"\u201eIch achte auf mich\u201c  &#8211;  3. Morgenimpuls im Advent"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>1. Lied<\/em> <\/strong><br>\r\nWir sagen euch an, den lieben Advent&#8220;<\/p><p>\r\n\r\n<a attid=\"10706\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03.jpg\" rel=\"lightbox[10699]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03-300x225.jpg\" alt=\"03\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-10706\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03-300x225.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03-768x576.jpg 768w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03-440x330.jpg 440w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/03.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p><p><em><strong>2. Geschichte<\/strong><\/em><br>\r\nAm sp\u00e4ten Vormittag sa\u00df ein Fischer unter einer Palme am Strand und blickte zufrieden aufs Meer hinaus. Der Morgen hatte ihm einen guten Fang beschert, von dem seine Familie und auch die Leute im Dorf satt werden w\u00fcrden. Da kam ein Gesch\u00e4ftsmann des Weges, &#8222;Warum sitzt du da unter der Palme und schaust aufs Meer, statt hinauszufahren und Fische zu fangen?&#8220;, fragte er den Fischer.<br>\r\nDer lie\u00df sich nicht in seiner Ruhe st\u00f6ren<br>. &#8222;Ich war schon drau\u00dfen&#8220;, sagte er nur. <br>\r\n&#8222;Ja, und wie viel hast du gefangen?&#8220; <br>\r\n&#8222;Genug, dass wir heute satt werden.&#8220; <br>\r\nDer Gesch\u00e4ftsmann griff sich an den Kopf. &#8222;Mehr nicht?&#8220; <br>\r\nDas verstehe ich nicht &#8230; Du hast doch Zeit, warum f\u00e4hrst du nicht raus und machst noch einen Fang?&#8220; <br>\r\nDer Fischer sah den Gesch\u00e4ftsmann verst\u00e4ndnislos an. &#8222;Wozu denn?&#8220;<br>\r\n&#8222;Du k\u00f6nntest mehr Fische verkaufen&#8220;, ereiferte sich der Gesch\u00e4ftsmann. &#8222;Du k\u00f6nntest dir von dem verdienten Geld ein t\u00fcchtigeres Boot kaufen, bessere und gr\u00f6\u00dfere Netze. Damit f\u00e4ngst du mehr und kannst sogar Leute einstellen, die f\u00fcr dich arbeiten, und dein Erl\u00f6s vermehrt sich. Vielleicht kannst du sogar eine eigene Fischkonservenfabrik gr\u00fcnden und die Fische weltweit vertreiben &#8230;&#8220; <br>\r\n&#8222;Und wenn ich das alles geschafft habe, was mache ich dann?&#8220; <br>\r\n&#8222;Dann &#8230; ja, dann kannst du es ruhig angehen lassen. Du kannst dich irgendwo unter eine Palme setzen und den Blick aufs Meer genie\u00dfen&#8220;, schlug der Gesch\u00e4ftsmann vor. <br>\r\nDer Fischer lachte lauthals. &#8222;Und was tue ich jetzt?&#8220; &#8230; <\/p><p>\r\n\r\n(aus Han Shan: Achtsamkeit (2012))\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<\/p><p><strong><em>3. Impuls<\/em><\/strong><\/p><p>\r\nJe n\u00e4her Weihnachten kommt, umso mehr ist noch zu tun. Die Erwachsenen sorgen sich um die Organisation des Festes. Die J\u00fcngeren m\u00fcssen noch Weihnachtsgeschenke basteln oder besorgen. Die meisten z\u00e4hlen, wie viele Adventsfeiern es noch zu besuchen gilt. Und viele haben schon keine Lust mehr auf Weihnachten. Dabei k\u00f6nnte es doch so sch\u00f6n werden. Warum g\u00f6nnen wir uns darum so selten die Ruhe? Ein paar Augenblicke daf\u00fcr haben wir auf jeden Fall. <br>\r\nWir w\u00e4re es, in dieser Woche als Morgengebet in den Klassen und Kursen nur 5 Minuten still zu sein und\/oder eine Musik laufen zu lassen \u2013 ohne viele Wort den Morgen genie\u00dfen? Probiert es einfach! Musik habt Ihr alle dabei!<\/p><p>\r\n\r\nDar\u00fcber hinaus achte eine Woche auf dich selbst:\u2026<br>\r\n&#8211;\tSammle jeden Tag sch\u00f6ne Augenblicke.<br>\r\n&#8211;\tG\u00f6nne dir, nicht alles perfekt machen zu m\u00fcssen.<br>\r\n&#8211;\tGenie\u00dfe eine Mahlzeit pro Tag ganz bewusst, lasse Dir Zeit beim Essen und Trinken<br>\r\n&#8211;\t\u00dcbe, ganz freundlich \u201eNein\u201c zu sagen, um etwas Zeit zu finden.<\/p><p>\r\n\r\n\r\n<strong><em>4. Gebet<\/em><\/strong><br>\r\n\r\nGott, <br>\r\ngib <br>\r\nmir die Gelassenheit,<br>\r\nDinge hinzunehmen, die ich nicht \u00e4ndern kann, <br>\r\nden Mut, <br>\r\nDinge zu \u00e4ndern, die ich \u00e4ndern kann, <br>\r\nund die Weisheit, <br>\r\ndas eine von dem andern zu unterscheiden. <br>\r\n\r\n(Reinhold Niebuhr, 1943)<\/p>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"1. Lied Wir sagen euch an, den lieben Advent&#8220; 2. Geschichte Am sp\u00e4ten Vormittag sa\u00df ein Fischer unter einer Palme am Strand und blickte zufrieden aufs Meer hinaus. Der Morgen hatte ihm einen guten Fang beschert, von dem seine Familie und auch die Leute im Dorf satt werden w\u00fcrden. Da kam ein Gesch\u00e4ftsmann des Weges, &#8222;Warum sitzt du da unter der Palme und schaust aufs Meer, statt hinauszufahren und Fische zu fangen?&#8220;, fragte er den Fischer. 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Wir w\u00e4re es, in dieser Woche als Morgengebet in den Klassen und Kursen nur 5 Minuten still zu sein und\/oder eine Musik laufen zu lassen \u2013 ohne viele Wort den Morgen genie\u00dfen? Probiert es einfach! Musik habt Ihr alle dabei! Dar\u00fcber hinaus achte eine Woche auf dich selbst:\u2026 &#8211; Sammle jeden Tag sch\u00f6ne Augenblicke. &#8211; G\u00f6nne dir, nicht alles perfekt machen zu m\u00fcssen. &#8211; Genie\u00dfe eine Mahlzeit pro Tag ganz bewusst, lasse Dir Zeit beim Essen und Trinken &#8211; \u00dcbe, ganz freundlich \u201eNein\u201c zu sagen, um etwas Zeit zu finden. 4. Gebet Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht \u00e4ndern kann, den Mut, Dinge zu \u00e4ndern, die ich \u00e4ndern kann, und die Weisheit, das eine von dem andern zu unterscheiden. 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