{"id":14287,"date":"2017-09-16T20:15:31","date_gmt":"2017-09-16T18:15:31","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=14287"},"modified":"2017-09-18T16:52:29","modified_gmt":"2017-09-18T14:52:29","slug":"die-kreuzburg-hat-gewaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/die-kreuzburg-hat-gewaehlt\/","title":{"rendered":"Die Kreuzburg hat gew\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<p>937 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Kreuzburg haben am Freitag, den 15. September 2017, die M\u00f6glichkeit genutzt, ihre Stimme bei der U18-Wahl abzugeben. Gemeinsam im Klassenverbund, aber auch als Einzelpersonen, gab es von 8.00-16.00 Uhr die Gelegenheit, als Unter-18-J\u00e4hrige zu w\u00e4hlen. Deutschlandweit waren alle Minderj\u00e4hrigen zur Wahl aufgerufen, um zu zeigen, wie die junge Generation politisch tickt. In Sachen Wahlbeteiligung haben die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler an unserer Schule die Messlatte sehr hoch gelegt: Sie betrug ca. 78 Prozent.<\/p><p>\r\n<a attid=\"14289\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2017-09Wahlergebnis.png\" data-rel=fancybox rel=\"lightbox[14287]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2017-09Wahlergebnis.png\" alt=\"\" width=\"717\" height=\"586\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14289\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2017-09Wahlergebnis.png 717w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2017-09Wahlergebnis-300x245.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 717px) 100vw, 717px\" \/><\/a>\r\nDie mit Abstand am meisten Zweitstimmen konnte die CDU auf sich vereinen (38,74 Prozent). Platz zwei erlangten die Gr\u00fcnen mit etwas \u00fcber 20 Prozentpunkten. Damit lie\u00dfe sich, wie auch in der hessischen Landespolitik, nach Willen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ein schwarz-gr\u00fcnes B\u00fcndnis schmieden. Ebenso m\u00f6glich w\u00e4re eine gro\u00dfe Koalition mit der SPD, die knapp 15 % der Stimmen auf sich vereinen konnte. In einem von der Kreuzburg bestimmten Bundestag w\u00e4re die FDP wieder vertreten und k\u00f6nnte gemeinsam mit der Union eine schwarz-gelbe Regierungskoalition schmieden. Anders als in den letzten Sonntagsfragen zur Bundestagswahl w\u00e4ren also drei Zweierb\u00fcndnisse m\u00f6glich. Anders als es die Demoskopen f\u00fcr den 24. September 2017 voraussagen, spielen die AfD (3,42 Prozent) und die Linke (2,77 Prozent) keine Rolle, da sie an der F\u00fcnfprozenth\u00fcrde scheitern w\u00fcrden.<\/p><p>\r\nGinge es nach den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern unserer Schule, dann ginge das Direktmandat im Bundestagswahlkreis 180, wie auch bei der letzten Bundestagswahl, an die CDU-Politikern Dr. Katja Leikert (53,94 Prozent). Abgeschlagen auf den nachfolgenden Pl\u00e4tzen befinden sich SPDler Dr. Raabe (19,54 Prozent), die Gr\u00fcne Anja Zeller (11,66 Prozent) und Dr. Ralf-Rainer Piesold von der FDP (5,83 Prozent). Linke (Tobias Huth, 2,74 Prozent), AfD (Jonny Nedog, 2,63 Prozent), Die PARTEI (Gregor Wilkenloh, 2,06 Prozent), NPD (Duancon Bohnert, 1,03 Prozent) und Freie W\u00e4hler (Bodo Delhey, 0,57 Prozent) spielen auch bei der Erststimme keine herausragende Rolle.<\/p><p>\r\nDie Fachschaft Powi freut sich \u00fcber die Annahme der U18-Wahl durch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. \u201eGem\u00e4\u00df unserer Leits\u00e4tze wurde deutlich, dass unsere Lernenden Verantwortung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen und Werte sch\u00e4tzen,\u201c so der Fachsprecher Carsten Reichert. Dem pflichtet auch der Jugendforscher Prof. Dr. Klaus Hurrelmann von der Universit\u00e4t Bielefeld bei: \u201eMit etwa zw\u00f6lf Jahren ist eine stabile intellektuelle Basis erreicht, auch eine grunds\u00e4tzliche soziale und moralische Urteilsf\u00e4higkeit ist gegeben. Von diesem Alter an ist es m\u00f6glich, politische Urteile zu treffen; es w\u00e4re auch m\u00f6glich, sich an Wahlen zu beteiligen\u201c (Das Parlament, 44\/2005). <\/p><p>\r\n<a attid=\"14290\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2017_09Wahlbeteiligung.jpg\" data-rel=fancybox rel=\"lightbox[14287]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2017_09Wahlbeteiligung.jpg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"444\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14290\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2017_09Wahlbeteiligung.jpg 599w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2017_09Wahlbeteiligung-300x222.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><\/a>\r\nBlickt man auf die Teilnahmezahlen unserer U18-Wahl, dann zeigt sich, dass unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler durch alle Altersstufen hinweg an Politik interessiert sind. Die guten Gespr\u00e4che, die unsere Powi-Kolleginnen und Kollegen, aber auch die anderen Fachlehrer, in den vergangenen Tagen mit ihren Klassen zu politischen Themen gef\u00fchrt haben, zeigen, dass junge Menschen in der Lage sind, sich angemessen zu informieren und sich eine reflektierte Meinung zu bilden. Man mag einwenden, dass sie sich jedoch zu stark von ihrem Umfeld in ihrem Wahlverhalten beeinflussen lassen. Es lassen sich aber alle Menschen beeinflussen, sonst w\u00e4ren Wahlk\u00e4mpfe \u00fcberfl\u00fcssig. Was unsere W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler eher zur\u00fcckgemeldet haben, ist, dass die mediale Aufbereitung von Politik zu verk\u00fcrzt und verf\u00e4lscht daherkommt. Auch f\u00fchlten sie sich in den Aussagen der Parteien als junge Generation nicht angesprochen. Anstelle jungen Menschen von partizipativen Prozessen abzuschneiden w\u00e4re es daher notwendig, dass die demokratischen Parteien die Interessen junger Menschen mehr aufgreifen und dass sich die Zivilgesellschaft aktiver f\u00fcr politische Bildung einsetzt.<\/p><p>\r\nUnser Dank geh\u00f6rt allen W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern, die sich am heutigen Tag \u2013 als Minderj\u00e4hrige \u2013 an die Urnen begeben haben. M\u00f6gen Sie Beispiel sein f\u00fcr die Erwachsenen. Danken m\u00f6chten wir au\u00dferdem den zahlreichen Helferinnen und Helfern aus den Powikursen von Herrn Plettner, Herrn Reichardt und Herrn Reichert, die das Wahllokal begleitet und die Stimmzettel ausgez\u00e4hlt haben. <\/p><p>\r\n\r\nF\u00fcr die Fachschaft Powi<br>\r\nCarsten Reichert<\/p><p>\r\n\r\nDie einzelnen Ergebnisse sind aus dem Erfassungsbogen <a href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/download\/erfassungsbogen-u18-wahl-2017\/\">hier <\/a>ersichtlich.<br>\r\nDie gesamten Ergebnisse der U18-Wahl im Bund (inklusive L\u00e4nder-Auswertung):<a href=\"http:\/\/www.u18.org\"> www.u18.org.<\/a> \r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"937 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Kreuzburg haben am Freitag, den 15. September 2017, die M\u00f6glichkeit genutzt, ihre Stimme bei der U18-Wahl abzugeben. Gemeinsam im Klassenverbund, aber auch als Einzelpersonen, gab es von 8.00-16.00 Uhr die Gelegenheit, als Unter-18-J\u00e4hrige zu w\u00e4hlen. Deutschlandweit waren alle Minderj\u00e4hrigen zur Wahl aufgerufen, um zu zeigen, wie die junge Generation politisch tickt. In Sachen Wahlbeteiligung haben die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler an unserer Schule die Messlatte sehr hoch gelegt: Sie betrug ca. 78 Prozent. Die mit Abstand am meisten Zweitstimmen konnte die CDU auf sich vereinen (38,74 Prozent). Platz zwei erlangten die Gr\u00fcnen mit etwas \u00fcber 20 Prozentpunkten. Damit lie\u00dfe sich, wie auch in der hessischen Landespolitik, nach Willen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ein schwarz-gr\u00fcnes B\u00fcndnis schmieden. Ebenso m\u00f6glich w\u00e4re eine gro\u00dfe Koalition mit der SPD, die knapp 15 % der Stimmen auf sich vereinen konnte. In einem von der Kreuzburg bestimmten Bundestag w\u00e4re die FDP wieder vertreten und k\u00f6nnte gemeinsam mit der Union eine schwarz-gelbe Regierungskoalition schmieden. Anders als in den letzten Sonntagsfragen zur Bundestagswahl w\u00e4ren also drei Zweierb\u00fcndnisse m\u00f6glich. Anders als es die Demoskopen f\u00fcr den 24. September 2017 voraussagen, spielen die AfD (3,42 Prozent) und die Linke (2,77 Prozent) keine Rolle, da sie an der F\u00fcnfprozenth\u00fcrde scheitern w\u00fcrden. Ginge es nach den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern unserer Schule, dann ginge das Direktmandat im Bundestagswahlkreis 180, wie auch bei der letzten Bundestagswahl, an die CDU-Politikern Dr. Katja Leikert (53,94 Prozent). Abgeschlagen auf den nachfolgenden Pl\u00e4tzen befinden sich SPDler Dr. Raabe (19,54 Prozent), die Gr\u00fcne Anja Zeller (11,66 Prozent) und Dr. Ralf-Rainer Piesold von der FDP (5,83 Prozent). Linke (Tobias Huth, 2,74 Prozent), AfD (Jonny Nedog, 2,63 Prozent), Die PARTEI (Gregor Wilkenloh, 2,06 Prozent), NPD (Duancon Bohnert, 1,03 Prozent) und Freie W\u00e4hler (Bodo Delhey, 0,57 Prozent) spielen auch bei der Erststimme keine herausragende Rolle. Die Fachschaft Powi freut sich \u00fcber die Annahme der U18-Wahl durch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. \u201eGem\u00e4\u00df unserer Leits\u00e4tze wurde deutlich, dass unsere Lernenden Verantwortung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen und Werte sch\u00e4tzen,\u201c so der Fachsprecher Carsten Reichert. Dem pflichtet auch der Jugendforscher Prof. Dr. Klaus Hurrelmann von der Universit\u00e4t Bielefeld bei: \u201eMit etwa zw\u00f6lf Jahren ist eine stabile intellektuelle Basis erreicht, auch eine grunds\u00e4tzliche soziale und moralische Urteilsf\u00e4higkeit ist gegeben. Von diesem Alter an ist es m\u00f6glich, politische Urteile zu treffen; es w\u00e4re auch m\u00f6glich, sich an Wahlen zu beteiligen\u201c (Das Parlament, 44\/2005). Blickt man auf die Teilnahmezahlen unserer U18-Wahl, dann zeigt sich, dass unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler durch alle Altersstufen hinweg an Politik interessiert sind. Die guten Gespr\u00e4che, die unsere Powi-Kolleginnen und Kollegen, aber auch die anderen Fachlehrer, in den vergangenen Tagen mit ihren Klassen zu politischen Themen gef\u00fchrt haben, zeigen, dass junge Menschen in der Lage sind, sich angemessen zu informieren und sich eine reflektierte Meinung zu bilden. Man mag einwenden, dass sie sich jedoch zu stark von ihrem Umfeld in ihrem Wahlverhalten beeinflussen lassen. Es lassen sich aber alle Menschen beeinflussen, sonst w\u00e4ren Wahlk\u00e4mpfe \u00fcberfl\u00fcssig. 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