{"id":20634,"date":"2018-12-10T07:25:36","date_gmt":"2018-12-10T06:25:36","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=20634"},"modified":"2019-04-23T10:41:19","modified_gmt":"2019-04-23T08:41:19","slug":"advent-mit-allen-sinnen-2-montagsimpuls-im-advent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/advent-mit-allen-sinnen-2-montagsimpuls-im-advent\/","title":{"rendered":"Advent mit allen Sinnen &#8211; 2. Montagsimpuls im Advent"},"content":{"rendered":"<h3><a href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02-Auge-1.jpg\" data-rel=fancybox rel=\"lightbox[20634]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-20636\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02-Auge-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02-Auge-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02-Auge-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02-Auge-1-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02-Auge-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>1. Dezember 2018 \u2013 2. Adventswoche\r\nSEHEN<\/h3><br>\r\n<h4>Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (GL 450)<\/h4>\r\noder\r\n\r\nWir sagen euch an den lieben Advent.<br>\r\nSehet, die zweite Kerze brennt.<br>\r\nSo nehmet euch eins um das andere an,<br>\r\nwie auch der Herr an uns getan.<br>\r\nFreut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!<br>\r\nSchon ist nahe der Herr.<br><br>\r\n<h4>Geschichte<\/h4>\r\n<strong>Das kleine Licht<\/strong><br>\r\nIn einem Winkel der Welt kauerte verbissen, freudlos und trotzig eine dicke, schauerliche Finsternis.<br>\r\nPl\u00f6tzlich erschien in dieser Not ein kleines Licht;<br>\r\nklein, aber ein Licht. Es war ganz einfach da und leuchtete.<br>\r\nEiner, der vor\u00fcber ging meinte: \u201eDu st\u00e4ndest besser woanders als in diesem abgelegenen Winkel.\u201c<br>\r\n\u201eWarum?\u201c, fragte das Licht. \u201eIch leuchte, weil ich Licht bin,\r\nund weil ich leuchte, bin ich Licht. Ich leuchte nicht, damit ich gesehen werde. Nein, ich leuchte, weil es mir Freude macht, Licht zu sein.\u201c<br>\r\nAber die d\u00fcstere Finsternis ging z\u00e4hneknirschend und w\u00fctend gegen das Licht an. Und doch war die ganze gro\u00dfe Finsternis machtlos gegen dieses winzige Licht.<br>\r\n\r\n<em>(Aus: Willi Hoffs\u00fcmmer: Kurzgeschichten Band 7)<\/em><br><br>\r\n<h4>GEDANKEN<\/h4>\r\nLichterketten, blinkende Sterne, neonfarbene Rentiere, zuckende Leuchtreklamen &#8211; wenn es drau\u00dfen dunkel wird, werden unsere Augen in der Vorweihnachtszeit mit Leuchtstoffen der unterschiedlichsten Art \u00fcberanstrengt. Oft wollen wir so viel grelles Licht gar nicht sehen, und die Reiz\u00fcberflutung l\u00e4sst unsere K\u00f6pfe schwirren.<br>\r\nWenn die Lichter zu hell und zu grell werden, dann sind wir wie geblendet. Da k\u00f6nnen wir manches gar nicht sehen und \u00fcbersehen vielleicht auch etwas Wichtiges.<br>\r\nWir sollten mal die Augen schlie\u00dfen, einen Augenblick warten und unsere Augen zur Ruhe kommen lassen. Wenn wir sie dann wieder \u00f6ffnen und nicht mehr geblendet werden, k\u00f6nnen wir vielleicht mehr sehen, tiefer sehen, tiefgr\u00fcndiger sehen, mit dem Herzen sehen. Unsere Augen sind dann nicht mehr nur Sinnesorgane, sondern k\u00f6nnen Fenster zur Seele werden. Unsere Augen k\u00f6nnen jetzt beim Anderen verweilen. Unsere Augen haben jetzt Zeit. Unsere Augen k\u00f6nnen aufmerksam hinschauen, die Menschen um uns herum wahrnehmen. Wir sehen Not, Hilfsbed\u00fcrftigkeit und Erwartungen. Wir sehen Herzlichkeit, Trost und Zuneigung. Das SEHEN ist nun anders als sonst. Unsere Augen haben sich daran gew\u00f6hnt, erwartungsvoll zu schauen, adventlich zu sehen. ERWARTUNGSVOLLE AUGENBLICKE.<br><br>\r\n<h4>IMPULS:<\/h4>\r\nSo wollen wir in dieser Adventswoche versuchen unsere AUGEN zu trainieren. Wir wollen uns nicht blenden lassen, sondern mal in Ruhe hinschauen. Vielleicht ist es m\u00f6glich beim morgendlichen Gebet zwei Minuten Stille zu halten, die Augen dabei zu schlie\u00dfen und uns dabei \u00fcberlegen, f\u00fcr wen wir an diesem Tag ein Licht in der Dunkelheit sein k\u00f6nnen, bei wem wir am jeweiligen Tag die Brille der Liebe aufsetzen wollen. <br>\r\nWir w\u00fcnschen euch lichte Momente dabei.<br><br>\r\n\r\n<h4>Vater unser<\/h4><br>\r\n<h4>Segen<\/h4>\r\nHerr, segne meine Augen,<br>\r\ndass sie Bed\u00fcrftigkeit wahrnehmen,<br>\r\ndass sie das Unscheinbare nicht<br>\r\n\u00fcbersehen,<br>\r\ndass sie hindurchschauen<br>\r\ndurch das Vordergr\u00fcndige,<br>\r\ndass andere sich wohl f\u00fchlen k\u00f6nnen<br>\r\nunter meinem Blick.<br>\r\n\r\n<em>(Sabine Naegeli: Du hast mein Dunkel geteilt S.104f)<\/em>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"1. Dezember 2018 \u2013 2. Adventswoche SEHEN Lied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (GL 450) oder Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die zweite Kerze brennt. 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