{"id":21192,"date":"2019-02-20T16:17:25","date_gmt":"2019-02-20T15:17:25","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=21192"},"modified":"2019-02-20T16:18:17","modified_gmt":"2019-02-20T15:18:17","slug":"15-2-2019-ein-tag-gegen-rassismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/15-2-2019-ein-tag-gegen-rassismus\/","title":{"rendered":"15.2.2019 \u2013 Ein Tag gegen Rassismus"},"content":{"rendered":"<p>Vor einigen Wochen haben die katholischen Schulen des Bistums Fulda den 15. Februar 2019 zum Tag gegen Rassismus ausgerufen, um die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr Themen wie Ausgrenzung, Diskriminierung und Fremdenhass zu sensibilisieren. Das Franziskanergymnasium Kreuzburg hat sich diesem Aufruf angeschlossen, um sich an dem Tag deutlich gegen Rassismus und Diskriminierung zu positionieren. <\/p><p>\r\nBegonnen haben wir den Tag mit einer gemeinsamen Durchsage der SV und der Schulleitung, in der die Bedeutung des Tages der Sch\u00fclerschaft erkl\u00e4rt wurde. In F\u00fcrbitten und einem Gebet wurde das Thema vielf\u00e4ltig aufgegriffen. Herr Wolf beendete die Durchsage mit der Aufforderung, Diskriminierungen nicht zu ignorieren und Geh\u00f6rtes, Gelesenes, aber auch eigenes Verhalten zu hinterfragen. <\/p><p>\r\nNun lag es im Ermessen einer jeden Lehrkraft, innerhalb der Lerngruppe diese Worte aufzugreifen und f\u00fcr eigene Gedanken zu nutzen oder aber mit ihrer Lerngruppe ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Diese M\u00f6glichkeit wurde an jenem Vormittag in vielen Klassen und Kursen genutzt. Einige Beispiele hierzu k\u00f6nnen im n\u00e4chsten Contact nachgelesen werden. <\/p><p>\r\nEine ganz besondere Stille war es, die an diesem Morgen in den ersten Minuten des gemeinsamen Impulses im ganzen Schulhaus herrschte. Es war beeindruckend zu h\u00f6ren und zu lesen, wie sich unserer Sch\u00fclerschaft mit ihren Lehrerinnen und Lehrern an diesem Tag der Thematik \u201eRassismus\u201c im erweiterten Sinne gen\u00e4hert haben, wie intensiv die Auseinandersetzung war, wie sehr Schicksale ber\u00fchrt haben, wie viele Erlebnisse und eigene Erfahrungen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mitgebracht haben. Es macht Mut zu sp\u00fcren, dass die Worte des Schulleiters angekommen sind: \u201eF\u00fcr uns ist unser Glaube die Grundlage, f\u00fcr die Menschen und ihr Recht auf Gleichheit und Freiheit einzutreten. Jeder von uns kann sich entscheiden, Diskriminierungen zu ignorieren oder sich pers\u00f6nlich daf\u00fcr einzusetzen, dass Rassismus, Fremdenhass und Ausgrenzung in der Gesellschaft keinen N\u00e4hrboden haben.\u201c Aber besonders macht es Hoffnung, dass sich der Blick der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht nur nach au\u00dfen gerichtet hat. Sie haben auch in ihre \u201ekleine\u201c Welt geschaut, Missst\u00e4nde benannt und konstruktiv \u00fcberlegt, wie Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung verhindert werden k\u00f6nnen. <\/p><p>\r\nWir sind stolz auf eine so tolle Sch\u00fclerschaft. M\u00f6ge der Tag noch lange wirken und uns alle zu starken Pers\u00f6nlichkeiten machen, die den Mut haben, aufzustehen gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenhass. <\/p><p>\r\n<em>Andrea D\u00e4hn<br>\r\nStellvertretende Schulleiterin<\/em><\/p><p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor einigen Wochen haben die katholischen Schulen des Bistums Fulda den 15. Februar 2019 zum Tag gegen Rassismus ausgerufen, um die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr Themen wie Ausgrenzung, Diskriminierung und Fremdenhass zu sensibilisieren. Das Franziskanergymnasium Kreuzburg hat sich diesem Aufruf angeschlossen, um sich an dem Tag deutlich gegen Rassismus und Diskriminierung zu positionieren. Begonnen haben wir den Tag mit einer gemeinsamen Durchsage der SV und der Schulleitung, in der die Bedeutung des Tages der Sch\u00fclerschaft erkl\u00e4rt wurde. In F\u00fcrbitten und einem Gebet wurde das Thema vielf\u00e4ltig aufgegriffen. Herr Wolf beendete die Durchsage mit der Aufforderung, Diskriminierungen nicht zu ignorieren und Geh\u00f6rtes, Gelesenes, aber auch eigenes Verhalten zu hinterfragen. Nun lag es im Ermessen einer jeden Lehrkraft, innerhalb der Lerngruppe diese Worte aufzugreifen und f\u00fcr eigene Gedanken zu nutzen oder aber mit ihrer Lerngruppe ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Diese M\u00f6glichkeit wurde an jenem Vormittag in vielen Klassen und Kursen genutzt. Einige Beispiele hierzu k\u00f6nnen im n\u00e4chsten Contact nachgelesen werden. Eine ganz besondere Stille war es, die an diesem Morgen in den ersten Minuten des gemeinsamen Impulses im ganzen Schulhaus herrschte. Es war beeindruckend zu h\u00f6ren und zu lesen, wie sich unserer Sch\u00fclerschaft mit ihren Lehrerinnen und Lehrern an diesem Tag der Thematik \u201eRassismus\u201c im erweiterten Sinne gen\u00e4hert haben, wie intensiv die Auseinandersetzung war, wie sehr Schicksale ber\u00fchrt haben, wie viele Erlebnisse und eigene Erfahrungen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mitgebracht haben. Es macht Mut zu sp\u00fcren, dass die Worte des Schulleiters angekommen sind: \u201eF\u00fcr uns ist unser Glaube die Grundlage, f\u00fcr die Menschen und ihr Recht auf Gleichheit und Freiheit einzutreten. Jeder von uns kann sich entscheiden, Diskriminierungen zu ignorieren oder sich pers\u00f6nlich daf\u00fcr einzusetzen, dass Rassismus, Fremdenhass und Ausgrenzung in der Gesellschaft keinen N\u00e4hrboden haben.\u201c Aber besonders macht es Hoffnung, dass sich der Blick der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht nur nach au\u00dfen gerichtet hat. Sie haben auch in ihre \u201ekleine\u201c Welt geschaut, Missst\u00e4nde benannt und konstruktiv \u00fcberlegt, wie Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung verhindert werden k\u00f6nnen. Wir sind stolz auf eine so tolle Sch\u00fclerschaft. M\u00f6ge der Tag noch lange wirken und uns alle zu starken Pers\u00f6nlichkeiten machen, die den Mut haben, aufzustehen gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenhass. 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