{"id":22053,"date":"2019-05-13T08:18:48","date_gmt":"2019-05-13T06:18:48","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=22053"},"modified":"2020-06-03T21:42:44","modified_gmt":"2020-06-03T19:42:44","slug":"bericht-ueber-das-heidelberger-life-science-lab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/bericht-ueber-das-heidelberger-life-science-lab\/","title":{"rendered":"Bericht \u00fcber das Heidelberger Life-Science Lab"},"content":{"rendered":"<p>Anna-Luisa W. aus der Klasse 10d berichtet von ihren interessanten Erfahrungen mit dem Life-Science Lab in Heidelberg:<\/p>\r\n\r\n<p><em>Im vergangenen Jahr h\u00f6rte ich zum ersten Mal vom Angebot des Heidelberger Life-Science Labs, als mein Chemielehrer mich darauf aufmerksam machte. Diese Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums hat sich die F\u00f6rderung von besonders motivierten und interessierten Sch\u00fclern zur Aufgabe gemacht. Dabei stehen zwar vor allem die Naturwissenschaften und Mathematik im Vordergrund, aber auch Geisteswissenschaften und sogar Sprachen werden angeboten.<\/p><p>\r\nDas h\u00f6rte sich wirklich sehr spannend f\u00fcr mich an, und durch die Vorstellung des Labs, die die Leiterin Dr. Katrin Platzer an unserer Schule vornahm, konnte ich noch mehr erfahren: Das Lab bietet \u00fcber 30 verschiedene Arbeitsgemeinschaften an, in die man sich als Mitglied einw\u00e4hlen kann. Dar\u00fcber hinaus gibt es Wochenendseminare zu Themen wie \u201eForschen gegen das Vergessen\u201c oder \u201eRhetorik\u201c, Ferienakademie, Sommerpraktika und vieles mehr. <div id=\"attachment_22055\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a attid=\"22055\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05Science_Lab1.png\" rel=\"lightbox[22053]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-22055\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05Science_Lab1-300x225.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-22055\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05Science_Lab1-300x225.png 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05Science_Lab1-768x576.png 768w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05Science_Lab1.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-22055\" class=\"wp-caption-text\">Besuch des Freitagvortrags<\/p><\/div>Auch der Besuch von \u00f6ffentlichen Freitagsvortr\u00e4gen wird von den sogenannten \u201eLabbies\u201c gew\u00fcnscht. Die umfassenden Angebote \u00fcberzeugten mich, sodass ich beschloss, mich zu bewerben. <\/p><p>\r\nIch begann mit der Vorbereitung eines Vortrags zum Thema \u201eJugendliche im Fitnessstudio &#8211; Wie gef\u00e4hrlich ist Kraftsport wirklich?\u201c, um ihn im Mai vor einer achtk\u00f6pfigen Jury, bestehend aus Dr. Katrin Platzer, Doktoranden und Professoren, vorzutragen. Nach dem kurzen Vortrag wurden mir noch eine Viertelstunde lang Fragen zu meiner Person, meinen Hobbys und meiner Meinung zu aktuellen Themen gestellt. Als ich in den Sommerferien eine Zusage erhielt, war ich selbstverst\u00e4ndlich \u00fcbergl\u00fccklich.<\/p><p>\r\nDas Lab-Jahr begann im September: Bei der Er\u00f6ffnungsveranstaltung konnte man sich verschiedene Arbeitsgemeinschaften anschauen, die Seminare wurden vorgestellt, und man hatte die Qual der Wahl, sich f\u00fcr seine Arbeitsgemeinschaften zu entscheiden, denn schlie\u00dflich kann man auch nicht alle Angebote nutzen. Letztendlich meldete ich mich sowohl f\u00fcr Biochemie, Politik und Recht als auch f\u00fcr Englisch an. Au\u00dferdem wollte ich drei Laborkurse in den Bereichen Molekularbiologie, Proteinbiochemie und Zellbiologie machen.\r\nIn den Arbeitsgemeinschaften haben wir als Labbies die M\u00f6glichkeit, unsere Themen und Schwerpunkte selbst zu setzen. In Biochemie entschieden wir uns daf\u00fcr, uns mit Enzymen zu besch\u00e4ftigen. Dabei bereitet jedes Mitglied der AG einen kurzen, informativen Vortrag zu einem Teilgebiet vor und stellt ihn beim n\u00e4chsten AG-Treffen den anderen vor. Dabei herrscht aber immer eine sehr entspannte Atmosph\u00e4re, wir diskutieren unsere Ideen, beantworten schwere Fragen mithilfe unserer Mentoren und essen meistens nebenbei Kuchen. So sind die Tage in Heidelberg immer super lehrreich, aber trotzdem nicht so wie Schule am Wochenende. Wir sind dieses Jahr ebenfalls schon im Labor gewesen und k\u00f6nnen unsere Forschungsergebnisse im Juni sogar auf einer Konferenz namens \u201eHeidelberger Forum for Young Scientists\u201c vorstellen. Solche Erfahrungen sind einfach unbezahlbar, denn wann hat man schon mal die Chance, in so professionellen Laboratorien zu forschen und in Kontakt mit Wissenschaftlern zu stehen?<\/p><p>\r\n<div id=\"attachment_22056\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a attid=\"22056\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05ScienceLab2.jpg\" rel=\"lightbox[22053]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-22056\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05ScienceLab2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-22056\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05ScienceLab2-300x225.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/2019_05ScienceLab2.jpg 533w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-22056\" class=\"wp-caption-text\">Das gut ausgestattete Biolabor <br>https:\/\/www.life-science-lab.org\/cms\/index.php\/bio-science-lab.html<\/p><\/div>Deshalb wollte ich unbedingt dieses Jahr den Laborf\u00fchrerschein machen, den das Lab anbietet. Daf\u00fcr muss man drei Laborkurse besuchen, die insgesamt ungef\u00e4hr 40 Stunden praktische Arbeit in einem S1 (Sicherheitsstufe 1) Labor umfassen. Neben einer umfassenden Sicherheitsunterweisung werden molekularbiologische, zellbiologische und proteinbiochemische Techniken vermittelt. Dabei haben wir unter anderem transformationskompetente Bakterien hergestellt oder eine Gelelektrophorese zur Charakterisierung von Proteinen durchgef\u00fchrt. Die Laborkurse waren definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr. <\/p><p>\r\nDie Wochenenden, die ich in Heidelberg verbringe, egal ob f\u00fcr spannende Vortr\u00e4ge von Dozenten, Laborarbeit oder angeregte Diskussionen, sind immer ein beeindruckendes Erlebnis, f\u00fcr das sich auch der etwas l\u00e4ngere Weg absolut lohnt. Ich kann das Life-Science Lab wirklich sehr empfehlen; es ist f\u00fcr jeden etwas dabei, und man lernt neben vielen Inhalten selbstverst\u00e4ndlich auch tolle neue Menschen kennen. Ich w\u00fcrde mich freuen, bald noch andere Sch\u00fcler*innen der Kreuzburg in Heidelberg zu treffen.<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Anna-Luisa W. aus der Klasse 10d berichtet von ihren interessanten Erfahrungen mit dem Life-Science Lab in Heidelberg: Im vergangenen Jahr h\u00f6rte ich zum ersten Mal vom Angebot des Heidelberger Life-Science Labs, als mein Chemielehrer mich darauf aufmerksam machte. Diese Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums hat sich die F\u00f6rderung von besonders motivierten und interessierten Sch\u00fclern zur Aufgabe gemacht. Dabei stehen zwar vor allem die Naturwissenschaften und Mathematik im Vordergrund, aber auch Geisteswissenschaften und sogar Sprachen werden angeboten. Das h\u00f6rte sich wirklich sehr spannend f\u00fcr mich an, und durch die Vorstellung des Labs, die die Leiterin Dr. Katrin Platzer an unserer Schule vornahm, konnte ich noch mehr erfahren: Das Lab bietet \u00fcber 30 verschiedene Arbeitsgemeinschaften an, in die man sich als Mitglied einw\u00e4hlen kann. Dar\u00fcber hinaus gibt es Wochenendseminare zu Themen wie \u201eForschen gegen das Vergessen\u201c oder \u201eRhetorik\u201c, Ferienakademie, Sommerpraktika und vieles mehr. Auch der Besuch von \u00f6ffentlichen Freitagsvortr\u00e4gen wird von den sogenannten \u201eLabbies\u201c gew\u00fcnscht. Die umfassenden Angebote \u00fcberzeugten mich, sodass ich beschloss, mich zu bewerben. Ich begann mit der Vorbereitung eines Vortrags zum Thema \u201eJugendliche im Fitnessstudio &#8211; Wie gef\u00e4hrlich ist Kraftsport wirklich?\u201c, um ihn im Mai vor einer achtk\u00f6pfigen Jury, bestehend aus Dr. Katrin Platzer, Doktoranden und Professoren, vorzutragen. Nach dem kurzen Vortrag wurden mir noch eine Viertelstunde lang Fragen zu meiner Person, meinen Hobbys und meiner Meinung zu aktuellen Themen gestellt. Als ich in den Sommerferien eine Zusage erhielt, war ich selbstverst\u00e4ndlich \u00fcbergl\u00fccklich. Das Lab-Jahr begann im September: Bei der Er\u00f6ffnungsveranstaltung konnte man sich verschiedene Arbeitsgemeinschaften anschauen, die Seminare wurden vorgestellt, und man hatte die Qual der Wahl, sich f\u00fcr seine Arbeitsgemeinschaften zu entscheiden, denn schlie\u00dflich kann man auch nicht alle Angebote nutzen. Letztendlich meldete ich mich sowohl f\u00fcr Biochemie, Politik und Recht als auch f\u00fcr Englisch an. Au\u00dferdem wollte ich drei Laborkurse in den Bereichen Molekularbiologie, Proteinbiochemie und Zellbiologie machen. In den Arbeitsgemeinschaften haben wir als Labbies die M\u00f6glichkeit, unsere Themen und Schwerpunkte selbst zu setzen. In Biochemie entschieden wir uns daf\u00fcr, uns mit Enzymen zu besch\u00e4ftigen. Dabei bereitet jedes Mitglied der AG einen kurzen, informativen Vortrag zu einem Teilgebiet vor und stellt ihn beim n\u00e4chsten AG-Treffen den anderen vor. Dabei herrscht aber immer eine sehr entspannte Atmosph\u00e4re, wir diskutieren unsere Ideen, beantworten schwere Fragen mithilfe unserer Mentoren und essen meistens nebenbei Kuchen. So sind die Tage in Heidelberg immer super lehrreich, aber trotzdem nicht so wie Schule am Wochenende. Wir sind dieses Jahr ebenfalls schon im Labor gewesen und k\u00f6nnen unsere Forschungsergebnisse im Juni sogar auf einer Konferenz namens \u201eHeidelberger Forum for Young Scientists\u201c vorstellen. Solche Erfahrungen sind einfach unbezahlbar, denn wann hat man schon mal die Chance, in so professionellen Laboratorien zu forschen und in Kontakt mit Wissenschaftlern zu stehen? Deshalb wollte ich unbedingt dieses Jahr den Laborf\u00fchrerschein machen, den das Lab anbietet. Daf\u00fcr muss man drei Laborkurse besuchen, die insgesamt ungef\u00e4hr 40 Stunden praktische Arbeit in einem S1 (Sicherheitsstufe 1) Labor umfassen. Neben einer umfassenden Sicherheitsunterweisung werden molekularbiologische, zellbiologische und proteinbiochemische Techniken vermittelt. Dabei haben wir unter anderem transformationskompetente Bakterien hergestellt oder eine Gelelektrophorese zur Charakterisierung von Proteinen durchgef\u00fchrt. Die Laborkurse waren definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr. Die Wochenenden, die ich in Heidelberg verbringe, egal ob f\u00fcr spannende Vortr\u00e4ge von Dozenten, Laborarbeit oder angeregte Diskussionen, sind immer ein beeindruckendes Erlebnis, f\u00fcr das sich auch der etwas l\u00e4ngere Weg absolut lohnt. 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