{"id":24293,"date":"2019-12-09T07:25:50","date_gmt":"2019-12-09T06:25:50","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=24293"},"modified":"2019-12-02T12:37:57","modified_gmt":"2019-12-02T11:37:57","slug":"montagsimpuls-in-der-2-adventswoche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/montagsimpuls-in-der-2-adventswoche\/","title":{"rendered":"Montagsimpuls in der 2. Adventswoche"},"content":{"rendered":"<a attid=\"24264\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/02.jpg\" rel=\"lightbox[24293]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/02-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-24264\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/02-300x225.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/02-768x576.jpg 768w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/02-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/02.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><h2>\u201e\u2026 nehmet euch eins um das andere an\u201c &#8211; sich k\u00fcmmern<\/h2>\r\n\r\n<h4>Lied: \u201eWir sagen euch an den lieben Advent\u201c Str. 2<\/h4><h4>\r\n\r\n<h4>Geschichte<br>\r\nEin Weihnachtsr\u00e4tsel<\/h4><p>\r\n\r\nEin alter Mann wohnte am See. Ein anderer alter Mann wohnte am Waldrand. Im Herbst wurde der Mann am See schwer krank. Da kam der Mann vom Wald, besuchte ihn und brachte ihm ein kostbares Geschenk. <br>\r\nDer Mann am See freute sich dar\u00fcber. Bald wurde er wieder gesund. Zur Weihnachtszeit traf es den Mann am Waldrand. Krank lag er in seiner H\u00fctte. Jetzt war es umgekehrt. Wenn auch langsamen Schrittes, so kam doch jeden Tag der Mann vom See zum Waldrand herauf und besuchte den alten kranken Mann. T\u00e4glich brachte er ein Geschenk mit. Jeden Tag kam er mit dem gleichen Geschenk. Und es war genau dasselbe, das sein Freund ihm im Herbst gegeben hatte. Schlie\u00dflich konnte auch der Mann am Waldrand das Bett wieder verlassen. Die beiden M\u00e4nner gingen hinaus, wanderten geruhsam ein St\u00fcck durch den Wald oder am Ufer des Sees. Beide empfanden tiefe Freude \u00fcber das Geschenk.<br>\r\nWas war&#8217;s, was sie sich gegenseitig brachten? Sie hatten es in keinem Gesch\u00e4ft gekauft. Man kann es gar nicht kaufen. Es wird auch nicht eingeh\u00fcllt in buntes Seidenpapier. Die beiden M\u00e4nner trugen es nicht bei sich, wenn sie sich besuchten, sondern in sich. So konnten sie es nicht verlieren. Es war ein so gro\u00dfes Geschenk, dass kein St\u00fcck Papier der Welt ausgereicht h\u00e4tte, es darin einzuschlagen. Was war&#8217;s?<br><br>\r\n\r\n<em>(aus: Willi Hoffs\u00fcmmer: Kurzgeschichten 4 (1991), S. 28)<\/em><\/p>\r\n\r\n<h4>Gedanken<\/h4><p>\r\nDie Geschichte endet an dieser Stelle und \u00fcberl\u00e4sst uns die Antwort. Da kommt man schon ins Gr\u00fcbeln. Was macht einen Menschen gesund? Was wirkt wie Medizin, ist aber viel gr\u00f6\u00dfer? Was kann man einem Menschen nicht kaufen, um einen anderen Menschen zu erfreuen? Was ist nicht in Geschenkpapier verpackbar?<br>\r\nWelche Ideen habt Ihr? Lasst uns diese einmal sammeln. <br>\r\nDer Kernsatz in der Geschichte ist wohl: \u201eDie beiden M\u00e4nner trugen es in sich.\u201c Mir f\u00e4llt dazu ein, dass es mich gl\u00fccklich macht, wenn mich jemand anschaut und mir zul\u00e4chelt. Dann merke ich, dass ich gesehen werde, dass mein Gegen\u00fcber mir Aufmerksamkeit schenkt.<br>\r\nWenn ich krank bin, bin ich immer sehr empf\u00e4nglich f\u00fcr kleine Freundschaftsbeweise, z.B. wenn mir ein Tee gebracht wird, wenn ich danach gefragt werde, worauf ich Appetit habe, wenn sich jemand zu mir setzt. Das tut gut!<br>\r\nBei euren Gro\u00dfeltern habt ihr vielleicht schon bemerkt, wie sehr sie sich \u00fcber den Besuch der Enkelkinder freuen. Vielleicht haben sie ja nicht mehr h\u00e4ufig die M\u00f6glichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unter euch, die ihr Sozialpraktikum in einem Altenheim gemacht haben, haben mit Sicherheit erfahren, wie einsam viele alte Menschen oft sind.<br>\r\nWenn wir im Advent singen: \u201eSo nehmet euch eins um das andere an!\u201c, dann werden wir dazu aufgefordert, uns um unsere Mitmenschen zu k\u00fcmmern. Verschenken wir unsere Zeit! Bieten wir unsere Freundschaft an! Seien wir aufmerksam anderen Menschen gegen\u00fcber! So k\u00f6nnen wir einander GESUND machen.<\/p><h4>\r\n\r\nImpuls<\/h4>\r\nWie w\u00e4re es, wenn wir uns f\u00fcr die kommende Woche vornehmen, einem Menschen eine unerwartete Freude zu machen? Vielleicht sagt ihr euren Eltern mal wieder, wie dankbar ihr f\u00fcr das seid, was sie f\u00fcr euch tun. Vielleicht besucht ihr eure Gro\u00dfeltern. Vielleicht geht ihr f\u00fcr eine kranke Nachbarin einkaufen. Vielleicht fragt ihr einen Mitsch\u00fcler, der immer allein sitzt, ob er mit euch in der Cafeteria zusammen essen m\u00f6chte.\r\nMacht einfach mit!<\/p><h4>\r\n\r\nVater unser<\/h4><h4>\r\n\r\nSegen<\/h4>\r\n\r\nSegne du meine Tage,<br>\r\ndamit ich achtsam bleibe f\u00fcr deine Gegenwart<br>\r\nund bei aller Gesch\u00e4ftigkeit der Vorbereitung<br>\r\nauf das Fest deiner Menschwerdung <br>\r\nnicht vergesse <br>\r\nmich selbst zu bereiten f\u00fcr die Begegnung mit DIR im anderen.<br><br>\r\n\r\n<em>nach: Hannelore Bares<br>\r\n(auf: https:\/\/www.spurensuche.de)<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201e\u2026 nehmet euch eins um das andere an\u201c &#8211; sich k\u00fcmmern Lied: \u201eWir sagen euch an den lieben Advent\u201c Str. 2 Geschichte Ein Weihnachtsr\u00e4tsel Ein alter Mann wohnte am See. Ein anderer alter Mann wohnte am Waldrand. Im Herbst wurde der Mann am See schwer krank. Da kam der Mann vom Wald, besuchte ihn und brachte ihm ein kostbares Geschenk. Der Mann am See freute sich dar\u00fcber. Bald wurde er wieder gesund. Zur Weihnachtszeit traf es den Mann am Waldrand. Krank lag er in seiner H\u00fctte. Jetzt war es umgekehrt. Wenn auch langsamen Schrittes, so kam doch jeden Tag der Mann vom See zum Waldrand herauf und besuchte den alten kranken Mann. T\u00e4glich brachte er ein Geschenk mit. Jeden Tag kam er mit dem gleichen Geschenk. Und es war genau dasselbe, das sein Freund ihm im Herbst gegeben hatte. Schlie\u00dflich konnte auch der Mann am Waldrand das Bett wieder verlassen. Die beiden M\u00e4nner gingen hinaus, wanderten geruhsam ein St\u00fcck durch den Wald oder am Ufer des Sees. Beide empfanden tiefe Freude \u00fcber das Geschenk. Was war&#8217;s, was sie sich gegenseitig brachten? Sie hatten es in keinem Gesch\u00e4ft gekauft. Man kann es gar nicht kaufen. Es wird auch nicht eingeh\u00fcllt in buntes Seidenpapier. 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Dann merke ich, dass ich gesehen werde, dass mein Gegen\u00fcber mir Aufmerksamkeit schenkt. Wenn ich krank bin, bin ich immer sehr empf\u00e4nglich f\u00fcr kleine Freundschaftsbeweise, z.B. wenn mir ein Tee gebracht wird, wenn ich danach gefragt werde, worauf ich Appetit habe, wenn sich jemand zu mir setzt. Das tut gut! Bei euren Gro\u00dfeltern habt ihr vielleicht schon bemerkt, wie sehr sie sich \u00fcber den Besuch der Enkelkinder freuen. Vielleicht haben sie ja nicht mehr h\u00e4ufig die M\u00f6glichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unter euch, die ihr Sozialpraktikum in einem Altenheim gemacht haben, haben mit Sicherheit erfahren, wie einsam viele alte Menschen oft sind. Wenn wir im Advent singen: \u201eSo nehmet euch eins um das andere an!\u201c, dann werden wir dazu aufgefordert, uns um unsere Mitmenschen zu k\u00fcmmern. Verschenken wir unsere Zeit! Bieten wir unsere Freundschaft an! Seien wir aufmerksam anderen Menschen gegen\u00fcber! So k\u00f6nnen wir einander GESUND machen. Impuls Wie w\u00e4re es, wenn wir uns f\u00fcr die kommende Woche vornehmen, einem Menschen eine unerwartete Freude zu machen? Vielleicht sagt ihr euren Eltern mal wieder, wie dankbar ihr f\u00fcr das seid, was sie f\u00fcr euch tun. Vielleicht besucht ihr eure Gro\u00dfeltern. Vielleicht geht ihr f\u00fcr eine kranke Nachbarin einkaufen. Vielleicht fragt ihr einen Mitsch\u00fcler, der immer allein sitzt, ob er mit euch in der Cafeteria zusammen essen m\u00f6chte. Macht einfach mit! Vater unser Segen Segne du meine Tage, damit ich achtsam bleibe f\u00fcr deine Gegenwart und bei aller Gesch\u00e4ftigkeit der Vorbereitung auf das Fest deiner Menschwerdung nicht vergesse mich selbst zu bereiten f\u00fcr die Begegnung mit DIR im anderen. nach: Hannelore Bares (auf: https:\/\/www.spurensuche.de)","protected":false},"author":3,"featured_media":24263,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-24293","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-03 12:35:52","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24293"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24293\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24569,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24293\/revisions\/24569"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}