{"id":25324,"date":"2020-03-02T07:30:16","date_gmt":"2020-03-02T06:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=25324"},"modified":"2020-03-03T20:07:43","modified_gmt":"2020-03-03T19:07:43","slug":"fastenimpuls-am-montag-02-maerz-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/fastenimpuls-am-montag-02-maerz-2020\/","title":{"rendered":"Fastenimpuls am Montag, 02. M\u00e4rz 2020"},"content":{"rendered":"<h2>Blau \u2013 zur Ruhe kommen.<\/h2>\r\n<h4>Einf\u00fchrungsworte:<\/h4>\r\nMit der Fastenzeit verbinden viele eher eine graue Zeit, gepr\u00e4gt von Verzicht, Bu\u00dfe, mehr NEIN und weniger JA. Doch die \u00f6sterliche Bu\u00dfzeit will genau das Gegenteil. In der Konzentration auf Wesentliches k\u00f6nnen wir nachsp\u00fcren, was uns wirklich wichtig ist. Verschiedene Farben wollen uns in diesem Jahr helfen, unterschiedliche Bereiche unseres Daseins auszuleuchten. So wollen wir dem Leben neu Farbe geben.<\/p>\r\n<a attid=\"25332\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/01_BLAU.jpg\" rel=\"lightbox[25324]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/01_BLAU-300x229.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"229\" class=\"alignright size-medium wp-image-25332\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/01_BLAU-300x229.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/01_BLAU-1024x782.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/01_BLAU-768x586.jpg 768w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/01_BLAU.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><h4>Zur Farbe BLAU:<\/h4><p>\r\nWenn wir Blau denken, dann sehen wir vielleicht vor unseren Augen das Meer oder den Himmel. Damit verbinden wir Weite und Unendlichkeit. Die Farbe Blau strahlt damit auch tiefe Ruhe aus. Es tut der Seele gut, immer wieder mal \u201eblau zu machen\u201c <b>*<\/b>.<\/p><p>\r\n\r\nIn der folgenden Geschichte wird deutlich, wie wichtig es ist, auszuruhen:\r\n\r\n<h4>Geschichte<\/h4>\r\n\r\nEin Forschungsreisender unternahm einmal einen Gewaltmarsch durch den Urwald am oberen Amazonas. Zun\u00e4chst kam die Expedition unerwartet schnell vorw\u00e4rts. Am dritten Morgen aber blieben alle Einheimischen mit ernsten Mienen auf den Fersen sitzen und machten keine Anstalten aufzubrechen. Erstaunt fragte der Forscher, ob die Tr\u00e4ger mehr Geld verlangten oder mit dem Essen nicht zufrieden seien. &#8222;O nein, mein Herr&#8220;, antwortete der Sprecher, &#8222;wir k\u00f6nnen nicht weitergehen, weil unsere Seelen zur\u00fcckgeblieben sind, und nun m\u00fcssen wir warten, bis sie unsere K\u00f6rper wieder eingeholt haben.&#8220;<br>\r\n\r\n<em>(nach: Willi Hoffs\u00fcmmer: Kurzgeschichten 1 (1987), S. 63)<\/em><\/p>\r\n\r\n<h4>Impuls<\/h4><P>\r\n\r\nWas an einem Tag so alles passiert! Selbst an einem ganz gew\u00f6hnlichen Wochentag begegnen wir vielen Menschen, mit denen wir uns unterhalten, mit denen wir Sch\u00f6nes und manchmal Herausforderndes erleben. An einem Tag k\u00f6nnen wir uns in einer Stunde von Herzen freuen, in der n\u00e4chsten k\u00f6nnen wir zutiefst traurig sein. Morgens gelingt uns etwas hervorragend, am Nachmittag geht etwas so richtig schief. Licht und Schatten wechseln sich ab. Manchmal haben wir das Gef\u00fchl, wir k\u00f6nnen gar nicht alles fassen. Das Herz ist \u00fcbervoll, und die Seele kommt nicht nach. In manchen N\u00e4chten k\u00f6nnen wir deswegen gar nicht schlafen.<br>\r\nWir wollen euch f\u00fcr diese Woche die Anregung geben, euch abends vor dem Schlafengehen ein paar Minuten Ruhe zu g\u00f6nnen. Ihr k\u00f6nnt dabei den vergangenen Tag anschauen und vor allem die Lichtblicke sammeln. Und wenn Ihr das m\u00f6chtet, k\u00f6nnt Ihr das in ein Gebet m\u00fcnden lassen. Ihr k\u00f6nnt GOTT f\u00fcr das Gute danken und Ihr k\u00f6nnt ihm das \u00fcberlassen, was nicht perfekt war. So kann Ruhe in eure Seele einkehren.<br>\r\nVersucht es einfach einmal!<\/p>\r\n\r\n<h4>Gebet<\/h4><p>\r\n\r\nGott sei mit dir<br>\r\nbeim Anbruch eines neuen Morgens,<br>\r\ndass du gespannt und erwartungsvoll<br>\r\ndem entgegenblickst,<br>\r\nwas dir dieser Tag schenken will.<\/p><p>\r\n\r\nGott sei mit dir<br>\r\nin den Stunden deiner Freizeit,<br>\r\ndass du Ruhe und Frieden findest in dir selbst<br>\r\nund dir neue Kr\u00e4fte zuwachsen f\u00fcr dein Tun.<br>\r\n\r\n<em>(Christa Spilling-N\u00f6ker)<\/em><\/p>\r\n\r\n<h6><em>*Die Redewendung &#8222;blau machen&#8220; kommt urspr\u00fcnglich vom &#8222;Blauen Montag&#8220;. Der blaue Montag war ein freier Tag, ganz ohne Arbeit. Er war fr\u00fcher bei F\u00e4rbern gebr\u00e4uchlich. Die legten n\u00e4mlich die Stoffe, die sie f\u00e4rben wollten, am Sonntag in ein F\u00e4rbebad, in dem die Farbe in das Gewebe einwirken sollte.<br>\r\nMontags wurde die gef\u00e4rbte Wolle dann aus dem Bad genommen und an der Luft getrocknet. Die besondere Farbe, die damals verwendet wurde, zeigte eine chemische Reaktion mit der Luft &#8211; und wurde blau.\r\nW\u00e4hrend die Wolle an der Luft trocknete und blau wurde, hatten die F\u00e4rbergesellen nichts zu tun &#8211; schlie\u00dflich mussten sie warten, bis die Wolle fertig war. Also konnten sie ganz in Ruhe &#8222;blau machen&#8220; &#8211; und zwar die Wolle.<br>\r\n(aus: https:\/\/www.geo.de\/geolino)<\/em><\/h6>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Blau \u2013 zur Ruhe kommen. Einf\u00fchrungsworte: Mit der Fastenzeit verbinden viele eher eine graue Zeit, gepr\u00e4gt von Verzicht, Bu\u00dfe, mehr NEIN und weniger JA. Doch die \u00f6sterliche Bu\u00dfzeit will genau das Gegenteil. In der Konzentration auf Wesentliches k\u00f6nnen wir nachsp\u00fcren, was uns wirklich wichtig ist. Verschiedene Farben wollen uns in diesem Jahr helfen, unterschiedliche Bereiche unseres Daseins auszuleuchten. So wollen wir dem Leben neu Farbe geben. Zur Farbe BLAU: Wenn wir Blau denken, dann sehen wir vielleicht vor unseren Augen das Meer oder den Himmel. Damit verbinden wir Weite und Unendlichkeit. Die Farbe Blau strahlt damit auch tiefe Ruhe aus. Es tut der Seele gut, immer wieder mal \u201eblau zu machen\u201c *. In der folgenden Geschichte wird deutlich, wie wichtig es ist, auszuruhen: Geschichte Ein Forschungsreisender unternahm einmal einen Gewaltmarsch durch den Urwald am oberen Amazonas. Zun\u00e4chst kam die Expedition unerwartet schnell vorw\u00e4rts. Am dritten Morgen aber blieben alle Einheimischen mit ernsten Mienen auf den Fersen sitzen und machten keine Anstalten aufzubrechen. Erstaunt fragte der Forscher, ob die Tr\u00e4ger mehr Geld verlangten oder mit dem Essen nicht zufrieden seien. &#8222;O nein, mein Herr&#8220;, antwortete der Sprecher, &#8222;wir k\u00f6nnen nicht weitergehen, weil unsere Seelen zur\u00fcckgeblieben sind, und nun m\u00fcssen wir warten, bis sie unsere K\u00f6rper wieder eingeholt haben.&#8220; (nach: Willi Hoffs\u00fcmmer: Kurzgeschichten 1 (1987), S. 63) Impuls Was an einem Tag so alles passiert! Selbst an einem ganz gew\u00f6hnlichen Wochentag begegnen wir vielen Menschen, mit denen wir uns unterhalten, mit denen wir Sch\u00f6nes und manchmal Herausforderndes erleben. An einem Tag k\u00f6nnen wir uns in einer Stunde von Herzen freuen, in der n\u00e4chsten k\u00f6nnen wir zutiefst traurig sein. Morgens gelingt uns etwas hervorragend, am Nachmittag geht etwas so richtig schief. Licht und Schatten wechseln sich ab. Manchmal haben wir das Gef\u00fchl, wir k\u00f6nnen gar nicht alles fassen. Das Herz ist \u00fcbervoll, und die Seele kommt nicht nach. In manchen N\u00e4chten k\u00f6nnen wir deswegen gar nicht schlafen. Wir wollen euch f\u00fcr diese Woche die Anregung geben, euch abends vor dem Schlafengehen ein paar Minuten Ruhe zu g\u00f6nnen. Ihr k\u00f6nnt dabei den vergangenen Tag anschauen und vor allem die Lichtblicke sammeln. Und wenn Ihr das m\u00f6chtet, k\u00f6nnt Ihr das in ein Gebet m\u00fcnden lassen. Ihr k\u00f6nnt GOTT f\u00fcr das Gute danken und Ihr k\u00f6nnt ihm das \u00fcberlassen, was nicht perfekt war. So kann Ruhe in eure Seele einkehren. Versucht es einfach einmal! Gebet Gott sei mit dir beim Anbruch eines neuen Morgens, dass du gespannt und erwartungsvoll dem entgegenblickst, was dir dieser Tag schenken will. Gott sei mit dir in den Stunden deiner Freizeit, dass du Ruhe und Frieden findest in dir selbst und dir neue Kr\u00e4fte zuwachsen f\u00fcr dein Tun. (Christa Spilling-N\u00f6ker) *Die Redewendung &#8222;blau machen&#8220; kommt urspr\u00fcnglich vom &#8222;Blauen Montag&#8220;. Der blaue Montag war ein freier Tag, ganz ohne Arbeit. Er war fr\u00fcher bei F\u00e4rbern gebr\u00e4uchlich. Die legten n\u00e4mlich die Stoffe, die sie f\u00e4rben wollten, am Sonntag in ein F\u00e4rbebad, in dem die Farbe in das Gewebe einwirken sollte. Montags wurde die gef\u00e4rbte Wolle dann aus dem Bad genommen und an der Luft getrocknet. Die besondere Farbe, die damals verwendet wurde, zeigte eine chemische Reaktion mit der Luft &#8211; und wurde blau. W\u00e4hrend die Wolle an der Luft trocknete und blau wurde, hatten die F\u00e4rbergesellen nichts zu tun &#8211; schlie\u00dflich mussten sie warten, bis die Wolle fertig war. Also konnten sie ganz in Ruhe &#8222;blau machen&#8220; &#8211; und zwar die Wolle. (aus: https:\/\/www.geo.de\/geolino)","protected":false},"author":3,"featured_media":25332,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-25324","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-01 09:51:24","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25324","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25324"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25324\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25504,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25324\/revisions\/25504"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25332"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25324"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25324"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25324"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}