{"id":25502,"date":"2020-03-09T07:30:02","date_gmt":"2020-03-09T06:30:02","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=25502"},"modified":"2020-03-04T13:42:54","modified_gmt":"2020-03-04T12:42:54","slug":"fastenimpuls-am-montag-09-maerz-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/fastenimpuls-am-montag-09-maerz-2020\/","title":{"rendered":"Fastenimpuls am Montag, 09. M\u00e4rz 2020"},"content":{"rendered":"<h2>Violett \u2013 zufrieden sein.<\/h2>\r\n\r\n\r\n<h4>Zur Farbe VIOLETT:<\/h4><p>\r\n\r\nViolett ist eine Spannungsfarbe. Violett ist die Verschmelzung der Gegens\u00e4tze Rot und Blau. Violett ist eine Farbe, die Widerspruch hervorruft. \r\nGleichzeitig vereinigt Violett alle weiteren Gegens\u00e4tze von Rot und Blau: das Kalte mit dem Hei\u00dfen, das Kr\u00e4ftige mit dem Leichten, das M\u00e4nnliche mit dem Weiblichen. <br>\r\nViolett ist eine Spannungsfarbe!<br>\r\nUnser Leben ist auch voller Spannungen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir keine Spannungen erleben: mit anderen Menschen, weil wir unzufrieden sind mit unserem K\u00f6nnen und unseren Leistungen, weil uns mal wieder nichts gelingen will, weil wir nicht aus unserer Haut k\u00f6nnen.<\/p><p>\r\n\r\nWir h\u00f6ren die Geschichte von einer Frau, die sich auch \u00e4rgert &#8211; der etwas nicht gelingt, was sie unbedingt will.<\/p>\r\n\r\n\r\n<h4>Geschichte <\/h4><p>\r\n\r\nEine Frau beschloss, einen Garten anzulegen. Sie bereitete den Boden vor und streute den Samen wundersch\u00f6ner Blumen aus. Als die Saat aufging, wuchs auch der L\u00f6wenzahn. Die Frau versuchte mit allen m\u00f6glichen Methoden, den L\u00f6wenzahn auszurotten. Aber nichts half. Am Ende machte sie sich auf, um in der fernen Hauptstadt den Hofg\u00e4rtner des K\u00f6nigs zu befragen. <br>\r\nDer weise alte G\u00e4rtner, der schon so manchen Park angelegt und allzeit bereitwillig Rat erteilt hatte, gab vielf\u00e4ltig Auskunft, wie der L\u00f6wenzahn loszuwerden sei. Aber es erwies sich, dass die Fragende schon alles erprobt hatte. <br>\r\nSo sa\u00dfen die beiden eine Zeitlang schweigend beisammen, bis am Ende der G\u00e4rtner die Ratlose schmunzelnd anschaute und sagte: \u201eWenn denn alles, was ich dir vorgeschlagen habe, nichts gen\u00fctzt hat, dann gibt es nur einen Ausweg: Lerne, den L\u00f6wenzahn zu lieben!\u201c<br>\r\n\r\n<em>(nach: Typisch! Kleine Geschichten f\u00fcr andere Zeiten, (2002) S. 26)<\/em><\/p><h4>\r\n\r\n\r\n\r\nImpuls<\/h4><p>\r\n\r\n\u201eLerne den L\u00f6wenzahn zu lieben!\u201c Vielleicht k\u00f6nnte es auch hei\u00dfen: \u201eLerne deine Schw\u00e4chen zu lieben!\u201c \u201eLerne dein Unverm\u00f6gen zu akzeptieren!\u201c \u201eH\u00f6r auf, dich zu bemitleiden!\u201c \u201eBringe das, was du ungern tust, schnell hinter dich\u201c.<br>\r\nDas sind die Spannungen, das ist das Violett in unserem Leben, das ist der L\u00f6wenzahn, der zwar nicht violett ist, viele aber doch \u00e4rgert. Das sind die l\u00e4stigen Hausaufgaben, das Putzen oder Aufr\u00e4umen, ein Pflichttelefonat, ein schwieriges Gespr\u00e4ch, all das, was wir nicht gerne tun.<br>\r\nIn dieser Woche wollen wir mal auf diese l\u00e4stigen Dinge achten und sie nicht auf die lange Bank schieben, sondern <strong>gleich erledigen<\/strong>. Danach geht es uns besser.\r\nUnd wir wollen uns auch mit uns selbst vers\u00f6hnen. Wir wollen uns nicht nur \u00fcber unsere negativen Seiten \u00e4rgern, sondern die ganze Mixtur unserer Eigenschaften liebevoll anschauen. <br>\r\nGutes Gelingen beim Erledigen der unsch\u00f6nen Pflicht und viel Freude beim Entdecken der pers\u00f6nlichen Farbkombination!<\/p><h4>\r\n\r\n\r\nBesinnungstext<\/h4>\r\n\r\n<h5>Das Bessere w\u00e4hlen<\/h5><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser, <br>\r\nanstatt zu jammern und zu schimpfen, zu schweigen?<\/p><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser, <br>\r\nanstatt sich zu bedauern und zu bemitleiden, sich helfen zu lassen? <\/p><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser,<br>\r\nanstatt neidisch oder eifers\u00fcchtig zu sein, mehr Selbstachtung zu \u00fcben?<\/p><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser,<br>\r\nanstatt sich zu \u00e4rgern und zu beschweren, Ruhe zu bewahren?<\/p><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser,<br>\r\nanstatt mehr Unmut und Groll zu verbreiten, mehr Frieden zu stiften?<\/p><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser,<br>\r\nanstatt andere \u00e4ndern zu wollen, anzufangen, sich selbst anzunehmen?<\/p><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser,<br>\r\nanstatt \u00fcber andere herzufallen, sie eher aufzufangen und zu sch\u00fctzen?<\/p><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser,<br>\r\nanstatt sich und andere kleinzumachen, wahre Gr\u00f6\u00dfe zu zeigen?<\/p><p>\r\n\r\nW\u00e4re es nicht oft besser,<br>\r\nanstatt \u00fcber den L\u00f6wenzahn zu schimpfen und ihn ausrotten zu wollen, ihn lieben zu lernen?<\/p><p>\r\n\r\nDas Bessere w\u00e4hlen und es \u2013 mit Gottes Hilfe \u2013 auch tats\u00e4chlich und tagt\u00e4glich tun.<\/p><p>\r\n\r\n<em>(Paul Weismantel: Wie deine Sehnsucht gr\u00fcnt \u2013 Segensgebete \u2013 S. 118f \u2013 leicht ver\u00e4ndert)<\/em><\/p>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Violett \u2013 zufrieden sein. Zur Farbe VIOLETT: Violett ist eine Spannungsfarbe. Violett ist die Verschmelzung der Gegens\u00e4tze Rot und Blau. Violett ist eine Farbe, die Widerspruch hervorruft. Gleichzeitig vereinigt Violett alle weiteren Gegens\u00e4tze von Rot und Blau: das Kalte mit dem Hei\u00dfen, das Kr\u00e4ftige mit dem Leichten, das M\u00e4nnliche mit dem Weiblichen. Violett ist eine Spannungsfarbe! Unser Leben ist auch voller Spannungen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir keine Spannungen erleben: mit anderen Menschen, weil wir unzufrieden sind mit unserem K\u00f6nnen und unseren Leistungen, weil uns mal wieder nichts gelingen will, weil wir nicht aus unserer Haut k\u00f6nnen. Wir h\u00f6ren die Geschichte von einer Frau, die sich auch \u00e4rgert &#8211; der etwas nicht gelingt, was sie unbedingt will. Geschichte Eine Frau beschloss, einen Garten anzulegen. Sie bereitete den Boden vor und streute den Samen wundersch\u00f6ner Blumen aus. Als die Saat aufging, wuchs auch der L\u00f6wenzahn. Die Frau versuchte mit allen m\u00f6glichen Methoden, den L\u00f6wenzahn auszurotten. Aber nichts half. Am Ende machte sie sich auf, um in der fernen Hauptstadt den Hofg\u00e4rtner des K\u00f6nigs zu befragen. Der weise alte G\u00e4rtner, der schon so manchen Park angelegt und allzeit bereitwillig Rat erteilt hatte, gab vielf\u00e4ltig Auskunft, wie der L\u00f6wenzahn loszuwerden sei. Aber es erwies sich, dass die Fragende schon alles erprobt hatte. So sa\u00dfen die beiden eine Zeitlang schweigend beisammen, bis am Ende der G\u00e4rtner die Ratlose schmunzelnd anschaute und sagte: \u201eWenn denn alles, was ich dir vorgeschlagen habe, nichts gen\u00fctzt hat, dann gibt es nur einen Ausweg: Lerne, den L\u00f6wenzahn zu lieben!\u201c (nach: Typisch! Kleine Geschichten f\u00fcr andere Zeiten, (2002) S. 26) Impuls \u201eLerne den L\u00f6wenzahn zu lieben!\u201c Vielleicht k\u00f6nnte es auch hei\u00dfen: \u201eLerne deine Schw\u00e4chen zu lieben!\u201c \u201eLerne dein Unverm\u00f6gen zu akzeptieren!\u201c \u201eH\u00f6r auf, dich zu bemitleiden!\u201c \u201eBringe das, was du ungern tust, schnell hinter dich\u201c. Das sind die Spannungen, das ist das Violett in unserem Leben, das ist der L\u00f6wenzahn, der zwar nicht violett ist, viele aber doch \u00e4rgert. Das sind die l\u00e4stigen Hausaufgaben, das Putzen oder Aufr\u00e4umen, ein Pflichttelefonat, ein schwieriges Gespr\u00e4ch, all das, was wir nicht gerne tun. In dieser Woche wollen wir mal auf diese l\u00e4stigen Dinge achten und sie nicht auf die lange Bank schieben, sondern gleich erledigen. Danach geht es uns besser. Und wir wollen uns auch mit uns selbst vers\u00f6hnen. Wir wollen uns nicht nur \u00fcber unsere negativen Seiten \u00e4rgern, sondern die ganze Mixtur unserer Eigenschaften liebevoll anschauen. Gutes Gelingen beim Erledigen der unsch\u00f6nen Pflicht und viel Freude beim Entdecken der pers\u00f6nlichen Farbkombination! Besinnungstext Das Bessere w\u00e4hlen W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt zu jammern und zu schimpfen, zu schweigen? W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt sich zu bedauern und zu bemitleiden, sich helfen zu lassen? W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt neidisch oder eifers\u00fcchtig zu sein, mehr Selbstachtung zu \u00fcben? W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt sich zu \u00e4rgern und zu beschweren, Ruhe zu bewahren? W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt mehr Unmut und Groll zu verbreiten, mehr Frieden zu stiften? W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt andere \u00e4ndern zu wollen, anzufangen, sich selbst anzunehmen? W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt \u00fcber andere herzufallen, sie eher aufzufangen und zu sch\u00fctzen? W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt sich und andere kleinzumachen, wahre Gr\u00f6\u00dfe zu zeigen? W\u00e4re es nicht oft besser, anstatt \u00fcber den L\u00f6wenzahn zu schimpfen und ihn ausrotten zu wollen, ihn lieben zu lernen? Das Bessere w\u00e4hlen und es \u2013 mit Gottes Hilfe \u2013 auch tats\u00e4chlich und tagt\u00e4glich tun. 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