{"id":26079,"date":"2020-04-27T01:31:43","date_gmt":"2020-04-26T23:31:43","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=26079"},"modified":"2020-05-01T15:28:09","modified_gmt":"2020-05-01T13:28:09","slug":"blog-fuer-die-seele-4-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/blog-fuer-die-seele-4-mai\/","title":{"rendered":"Blog f\u00fcr die Seele &#8211; 27. April"},"content":{"rendered":"<h4>Nachfolger gesucht! <\/h4>\r\n<a attid=\"25924\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020_03BlogSeele12.jpg\" rel=\"lightbox[26079]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020_03BlogSeele12-300x179.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"179\" class=\"alignright size-medium wp-image-25924\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020_03BlogSeele12-300x179.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020_03BlogSeele12-1024x612.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020_03BlogSeele12-768x459.jpg 768w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/2020_03BlogSeele12.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p>Eines Tages bemerkte der K\u00f6nig, dass er alt geworden war. Er rief seine S\u00f6hne in die gro\u00dfe Halle. \u201eBis zum Abend habt ihr Zeit\u201c, sagte er, \u201ediesen Saal zu f\u00fcllen.\u201c Er gab ihnen einen Silberling. Das war nicht viel. \u201eWer es schafft, soll mein Nachfolger werden.\u201c<\/p><p>\r\nDie beiden zogen los. Der \u00c4ltere kam an ein Feld, auf dem Leute gerade Weizen droschen. \u201eIch gebe Euch einen Silberling f\u00fcr die Spreu!\u201c Die Bauern waren froh, die Spreu los zu sein und brachten sie sogar ins Schloss. \u201eDu kannst mich zum K\u00f6nig machen\u201c, rief der \u00c4ltere seinem Vater zu, \u201eich habe den Saal gef\u00fcllt.\u201c<\/p><p>\r\nAber der Vater wollte noch warten. Als es d\u00e4mmerte, kam schlie\u00dflich der J\u00fcngere. \u201eR\u00e4umt dieses nutzlose Zeug hier raus\u201c, sagte er. Dann stellte er eine Kerze in die Mitte des Saales. Er z\u00fcndete sie an. Warmes Licht f\u00fcllte den ganzen Raum und lie\u00df die Gesichter des K\u00f6nigs und der S\u00f6hne, der Diener und der M\u00e4gde leuchten.<\/p><p>\r\nDer alte K\u00f6nig l\u00e4chelte: \u201eDu wirst mein Nachfolger.\u201c<\/p><p>\r\n<em>(aus: Typisch, Kleine Geschichten f\u00fcr andere Zeiten, Hamburg, 2005)<\/em><\/p><p>\r\nViele Kirchengemeinden rufen abends dazu auf (auch mit Glockengel\u00e4ut), eine Kerze anzuz\u00fcnden und gemeinsam ein &#8222;Vater unser&#8220; zu sprechen. In dieser herausfordernden Zeit kann dieses Licht Zuversicht zum Ausdruck bringen und die Verbundenheit st\u00e4rken &#8211; gerade nicht nur mit der eigenen Familie, sondern auch mit denjenigen, die krank sind und mit allen, die sich tatkr\u00e4ftig f\u00fcr deren Gesundheit einsetzen.<\/p>\r\n\r\n\r\n<p>\r\n<em>Der Blog f\u00fcr die Seele wurde f\u00fcr die Zeit der durch das Coronavirus eingeschr\u00e4nkten Kontaktm\u00f6glichkeiten eingerichtet.<br>\r\nDie Kolleginnen und Kollegen der Fachschaften Religion und die Schulseelsorge m\u00f6chten allen Homepagebesuchern hier in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden einen kleinen Gedanken, ein Gebet, ein Bild, eine \u201eStreicheleinheit\u201c f\u00fcr die Seele schenken. Sie wollen gute Nachrichten sein.<br>\r\nDer Blog erscheint montags, mittwochs und freitags. <\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nachfolger gesucht! Eines Tages bemerkte der K\u00f6nig, dass er alt geworden war. Er rief seine S\u00f6hne in die gro\u00dfe Halle. \u201eBis zum Abend habt ihr Zeit\u201c, sagte er, \u201ediesen Saal zu f\u00fcllen.\u201c Er gab ihnen einen Silberling. Das war nicht viel. \u201eWer es schafft, soll mein Nachfolger werden.\u201c Die beiden zogen los. Der \u00c4ltere kam an ein Feld, auf dem Leute gerade Weizen droschen. \u201eIch gebe Euch einen Silberling f\u00fcr die Spreu!\u201c Die Bauern waren froh, die Spreu los zu sein und brachten sie sogar ins Schloss. \u201eDu kannst mich zum K\u00f6nig machen\u201c, rief der \u00c4ltere seinem Vater zu, \u201eich habe den Saal gef\u00fcllt.\u201c Aber der Vater wollte noch warten. Als es d\u00e4mmerte, kam schlie\u00dflich der J\u00fcngere. \u201eR\u00e4umt dieses nutzlose Zeug hier raus\u201c, sagte er. Dann stellte er eine Kerze in die Mitte des Saales. Er z\u00fcndete sie an. Warmes Licht f\u00fcllte den ganzen Raum und lie\u00df die Gesichter des K\u00f6nigs und der S\u00f6hne, der Diener und der M\u00e4gde leuchten. Der alte K\u00f6nig l\u00e4chelte: \u201eDu wirst mein Nachfolger.\u201c (aus: Typisch, Kleine Geschichten f\u00fcr andere Zeiten, Hamburg, 2005) Viele Kirchengemeinden rufen abends dazu auf (auch mit Glockengel\u00e4ut), eine Kerze anzuz\u00fcnden und gemeinsam ein &#8222;Vater unser&#8220; zu sprechen. In dieser herausfordernden Zeit kann dieses Licht Zuversicht zum Ausdruck bringen und die Verbundenheit st\u00e4rken &#8211; gerade nicht nur mit der eigenen Familie, sondern auch mit denjenigen, die krank sind und mit allen, die sich tatkr\u00e4ftig f\u00fcr deren Gesundheit einsetzen. Der Blog f\u00fcr die Seele wurde f\u00fcr die Zeit der durch das Coronavirus eingeschr\u00e4nkten Kontaktm\u00f6glichkeiten eingerichtet. 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