{"id":38489,"date":"2024-03-05T07:00:27","date_gmt":"2024-03-05T06:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=38489"},"modified":"2024-03-05T15:30:55","modified_gmt":"2024-03-05T14:30:55","slug":"eine-woche-mehr-schoenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/eine-woche-mehr-schoenheit\/","title":{"rendered":"\u201eEine Woche mehr Sch\u00f6nheit\u201c"},"content":{"rendered":"Dienstag, 09.03.2024\r\n<p>\r\n<strong>\u201eEine Woche mehr Sch\u00f6nheit\u201c<\/strong>\r\n\r\n<p>\r\n\r\nIn einem uralten Gebet der Bibel, dem Psalm 104, lesen wir die Worte: \u201eHERR, wie sind deine Werke so gro\u00df und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Sch\u00f6nheit.\u201c Psl 104,24<br>\r\n\r\nHeute Morgen und in der kommenden Woche m\u00f6chte ich unsere Aufmerksamkeit auf das Sch\u00f6ne lenken, dass uns begegnen kann, wenn wir genauer hinschauen.<p>\r\n\r\n\r\n<strong>\u201eWider die Angst\u201c<\/strong>\r\n<p>\r\nUnter den vielen, vielen Tieren der Sch\u00f6pfung lebte eine kleine Maus mit einer ganz, ganz gro\u00dfen Seele. Eine Seele zu haben, war ja der Wille des Sch\u00f6pfers, aber gleiche eine so gro\u00dfe!<p>\r\nManchmal meinte die kleine Maus, sie w\u00e4re ein einziges<strong> Ohr<\/strong>. Kann man sich vorstellen, nur Ohr zu sein? Alles zu h\u00f6ren, selbst die kleinsten Klageschreie der gejagten Kreatur? Immer, wenn sie so ganz Ohr war, w\u00fcnschte sie sich einen Berg Watte, um nichts mehr h\u00f6ren zu m\u00fcssen. Denn was sie h\u00f6rte, machte ihr Angst, schreckliche peinigende Angst, so dass sie sich selber vorkam, als sei sie von tausend Katzen umstellt.<p>\r\n\r\nManchmal meinte die kleine Maus, sie w\u00e4re ein einziges <strong>Auge<\/strong>: Kann man sich vorstellen, nur Auge zu sein? Alles zu sehen, selbst die unscheinbarsten Wunden der geplagten Kreatur? Immer, wenn sie so ganz Auge war, w\u00fcnschte sie sich einen Berg von T\u00fcchern, um nichts sehen zu m\u00fcssen. Denn was sie sah, machte ihr Angst, schreckliche, peinigende Angst, so dass sie sich selber vorkam, als s\u00e4\u00dfe sie in einer gr\u00e4sslichen Falle.<p>\r\n\r\nManchmal meinte die kleine Maus, sie w\u00e4re eine einzige<strong> Nase<\/strong>. Kann man sich vorstellen nur Nase zu sein? Alles zu riechen, was zum Himmel stinkt in der Welt der verzagten Kreatur? Immer, wenn sie so ganz Nase war, w\u00fcnschte sie sich ein Fass voll Parf\u00fcm, um nichts mehr riechen zu m\u00fcssen. Denn was sie roch, machte ihr Angst, schreckliche, peinigende Angst, so dass sie sich selber vorkam, als s\u00e4\u00dfe sie mitten in Schinkenspeck voller Gift.<p>\r\n\r\nIn ihrer gro\u00dfen Not, ging sie zum Sch\u00f6pfer.<br> \u201eLieber Herr\u201c, sagte sie, \u201eich m\u00f6chte keine gro\u00dfe Seele. Ich habe zu viel Angst und kann bald nicht mehr leben.\u201c <br>G\u00fctig antwortete ihr der Vater des Lebens:<br> \u201eSag mir, ist es Wirklichkeit, was du h\u00f6rst, siehst und riechst?\u201c<br> \u201eJa\u201c, antwortete die kleine Maus mit der gro\u00dfen Seele.<br> \u201eNein\u201c, sagte der Herr geduldig, \u201ees ist nicht die Wirklichkeit. Es ist die <strong>Fratze<\/strong> der Wirklichkeit. Ich verstehe deine Angst. Aber ich brauche deine gro\u00dfe Seele, damit das wirkliche Leben zum Vorschein kommen kann. ich will dir helfen, dass aus dem H\u00f6ren das Begreifen, aus dem Sehen das Erkennen und aus dem Riechen das Empfinden f\u00fcr meine Wahrheit wird. Lass dein Herz weit werden!\u201c<br>\r\nGl\u00fccklich ging die kleine Maus mit der gro\u00dfen Seele nach Hause.\r\n\r\nWusste sie doch nun, dass sie wichtig war und nicht allein und voller Kraft<br>\r\n\r\n<em>(Aus: Peter Spangenberg: Na gut \u2026 sagte der B\u00e4r; Fabelhafte Weisheiten)<\/em><p>\r\n\r\nOft geht es uns Menschen wie dieser Maus. Wir sehen nur das Schlimme in dieser Welt und unserer Umgebung. Wir sehen die Kriege, die Umweltzerst\u00f6rung, den Streit im Gro\u00dfen wie im Kleinen. Wir sehen Ungerechtigkeit, hungernde Kinder, verzweifelte Menschen. Dann m\u00f6chten wir auch wegschauen.<br>\r\n\r\nDoch es ist wichtig, was in der Fabel GOTT zu der Maus sagt: \u201eDu siehst nur die Oberfl\u00e4che. Du musst tiefer sehen!\u201c Wenn wir tiefer schauen, werden wir wirklich viel Sch\u00f6nes sehen:<p>\r\n\r\n\r\nWir werden die Kraft des Fr\u00fchjahrs erleben. Noch in jedem Jahr erwacht die Welt aus dem Winterschlaf.<p>\r\n\r\nWir werden Menschen finden, die selbst in schwierigen Situationen nicht aufgeben, die dennoch l\u00e4cheln oder gar lachen und ein freundliches Wort gro\u00dfz\u00fcgig verschenken.<p>\r\n\r\nWir werden selbst in Kriegen immer wieder menschliche Momente finden, in denen Menschen aufeinander zugehen. Erinnert Euch an den Weihnachtsgottesdienst und den Clip \u00fcber die verfeindeten Soldaten, die am Heiligen Abend an der Front miteinander Fu\u00dfball gespielt haben!<p>\r\n\r\nWir brauchen Menschen, die solch gro\u00dfe Seelen haben. Versucht in dieser Woche, jeden Tag die Sch\u00f6nheit in Eurer Umgebung wahrzunehmen. Darin entdecken wir die Gr\u00f6\u00dfe und Sch\u00f6nheit Gottes!<p>\r\n\r\nH\u00f6ren (lesen) wir nun den Psalm 148, der von der Sch\u00f6nheit der Sch\u00f6pfung und der Gr\u00f6\u00dfe des Menschen spricht:<br>\r\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=k6kZQ5QxmSY&#038;themeRefresh=1\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Psalm 148<\/a>\r\n<p>\r\n\r\n\r\nBeten wir gemeinsam:<p>\r\nHerr, gib mir helle Augen,\r\n\r\ndie Sch\u00f6nheit der Welt zu sehn.<br>\r\n\r\nHerr, gib mir feine Ohren,<br>\r\n\r\ndein Rufen zu verstehn.<br>\r\n\r\nUnd weiche, linde H\u00e4nde<br>\r\n\r\nf\u00fcr aller Menschen Leid<br>\r\n\r\nund klare Gottesworte<br>\r\n\r\nf\u00fcr unsre wirre Zeit!<br>\r\n\r\nHerr, gib mir flinke F\u00fc\u00dfe<br>\r\n\r\nzu meiner Arbeitsstatt<br>\r\n\r\nund eine stille Seele,<br>\r\n\r\ndie deinen Frieden hat.<p>\r\n\r\n<em>Quelle: https:\/\/ein-gebet.de<\/em>\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dienstag, 09.03.2024 \u201eEine Woche mehr Sch\u00f6nheit\u201c In einem uralten Gebet der Bibel, dem Psalm 104, lesen wir die Worte: \u201eHERR, wie sind deine Werke so gro\u00df und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Sch\u00f6nheit.\u201c Psl 104,24 Heute Morgen und in der kommenden Woche m\u00f6chte ich unsere Aufmerksamkeit auf das Sch\u00f6ne lenken, dass uns begegnen kann, wenn wir genauer hinschauen. \u201eWider die Angst\u201c Unter den vielen, vielen Tieren der Sch\u00f6pfung lebte eine kleine Maus mit einer ganz, ganz gro\u00dfen Seele. Eine Seele zu haben, war ja der Wille des Sch\u00f6pfers, aber gleiche eine so gro\u00dfe! Manchmal meinte die kleine Maus, sie w\u00e4re ein einziges Ohr. Kann man sich vorstellen, nur Ohr zu sein? Alles zu h\u00f6ren, selbst die kleinsten Klageschreie der gejagten Kreatur? Immer, wenn sie so ganz Ohr war, w\u00fcnschte sie sich einen Berg Watte, um nichts mehr h\u00f6ren zu m\u00fcssen. Denn was sie h\u00f6rte, machte ihr Angst, schreckliche peinigende Angst, so dass sie sich selber vorkam, als sei sie von tausend Katzen umstellt. 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In ihrer gro\u00dfen Not, ging sie zum Sch\u00f6pfer. \u201eLieber Herr\u201c, sagte sie, \u201eich m\u00f6chte keine gro\u00dfe Seele. Ich habe zu viel Angst und kann bald nicht mehr leben.\u201c G\u00fctig antwortete ihr der Vater des Lebens: \u201eSag mir, ist es Wirklichkeit, was du h\u00f6rst, siehst und riechst?\u201c \u201eJa\u201c, antwortete die kleine Maus mit der gro\u00dfen Seele. \u201eNein\u201c, sagte der Herr geduldig, \u201ees ist nicht die Wirklichkeit. Es ist die Fratze der Wirklichkeit. Ich verstehe deine Angst. Aber ich brauche deine gro\u00dfe Seele, damit das wirkliche Leben zum Vorschein kommen kann. ich will dir helfen, dass aus dem H\u00f6ren das Begreifen, aus dem Sehen das Erkennen und aus dem Riechen das Empfinden f\u00fcr meine Wahrheit wird. Lass dein Herz weit werden!\u201c Gl\u00fccklich ging die kleine Maus mit der gro\u00dfen Seele nach Hause. 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Wir werden selbst in Kriegen immer wieder menschliche Momente finden, in denen Menschen aufeinander zugehen. Erinnert Euch an den Weihnachtsgottesdienst und den Clip \u00fcber die verfeindeten Soldaten, die am Heiligen Abend an der Front miteinander Fu\u00dfball gespielt haben! Wir brauchen Menschen, die solch gro\u00dfe Seelen haben. Versucht in dieser Woche, jeden Tag die Sch\u00f6nheit in Eurer Umgebung wahrzunehmen. Darin entdecken wir die Gr\u00f6\u00dfe und Sch\u00f6nheit Gottes! H\u00f6ren (lesen) wir nun den Psalm 148, der von der Sch\u00f6nheit der Sch\u00f6pfung und der Gr\u00f6\u00dfe des Menschen spricht: Psalm 148 Beten wir gemeinsam: Herr, gib mir helle Augen, die Sch\u00f6nheit der Welt zu sehn. Herr, gib mir feine Ohren, dein Rufen zu verstehn. Und weiche, linde H\u00e4nde f\u00fcr aller Menschen Leid und klare Gottesworte f\u00fcr unsre wirre Zeit! Herr, gib mir flinke F\u00fc\u00dfe zu meiner Arbeitsstatt und eine stille Seele, die deinen Frieden hat. 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