{"id":38526,"date":"2024-03-06T21:23:06","date_gmt":"2024-03-06T20:23:06","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=38526"},"modified":"2024-03-06T21:24:19","modified_gmt":"2024-03-06T20:24:19","slug":"erfolgreiche-teilnahme-am-essaywettbewerb-der-stiftung-naturwissenschaft-und-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/erfolgreiche-teilnahme-am-essaywettbewerb-der-stiftung-naturwissenschaft-und-kirche\/","title":{"rendered":"Erfolgreiche Teilnahme am Essaywettbewerb der Stiftung Naturwissenschaft und Kirche"},"content":{"rendered":"\u201eWir betreiben Naturwissenschaft etsi Deus non daretur (als ob es Gott nicht g\u00e4be)\u201c. Dieser Satz wurde gepr\u00e4gt durch Georges Lemaitre. Er war Physiker und gilt als geistiger Vater der Urknalltheorie. Er war aber auch katholischer Priester.<p>\r\n\r\nNaturwissenschaft und Theologie sind zwei Disziplinen, die zun\u00e4chst unvereinbar scheinen.\r\n<p>\r\n<strong>\u201eKann ich an Gott glauben, wenn ich die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaften ernst nehme?\u201c <\/strong>lautete darum die Frage des Essaywettbewerbs der Stiftung Naturwissenschaft und Kirche, an welchem sich <strong>Marlene Krebser<\/strong> aus dem Religionskurs von Frau Bergmann und <strong>Damian Nemet<\/strong> aus Herrn M\u00fcllers Kurs beteiligten.<p>\r\n\r\nMarlene greift den Zwiespalt, in dem sich Lemaitre durch seine beiden Professionen befand, auf, wenn sie schreibt: \u201eAm Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. So startet das Johannesevangelium. Aus wissenschaftlicher Sicht hei\u00dft es aber: Am Anfang war der Urknall.\u201d Stellt die Naturwissenschaft also alle religi\u00f6sen Axiome in Frage? In einer intensiven Auseinandersetzung mit den Funktionen beider Disziplinen kommt sie zu dem Schluss, \u201e[\u2026]dass Glaube und Wissenschaft zwei unterschiedliche Dinge mit v\u00f6llig verschiedenen Ausgangsfragen sind.\u201c Beide schlie\u00dfen sich nicht aus, sondern erg\u00e4nzen sich vielmehr.<p>\r\n\r\nZu diesem Schluss kommt auch Damian in seinem Essay, wenn er schreibt: \u201cDurch die Naturwissenschaften kann der Mensch zur Erkenntnis gelangen, dass die Welt viel komplexer ist, als wir jemals angenommen haben. Die Beziehung zwischen Glauben und Wissenschaft zeigt die F\u00e4higkeit des menschlichen Geistes, sowohl die empirische Realit\u00e4t als auch die metaphysische Tiefe der Existenz zu erfassen und sich auch den Grenzen unseres Strebens bewusst zu sein.\u201d\r\n<p>\r\nDie beiden konnten sich gegen 133 Konkurrenten durchsetzen und erlangten den<strong> 2. und 3. Platz<\/strong>. Die Preisverleihung fand am 04.03.2024 in Essen statt.\r\n<p>\r\n<strong>Wir gratulieren den beiden von Herzen zu diesem Erfolg!<\/strong><p>\r\n\r\n<em>Vanessa Bergmann und Tobias M\u00fcller<\/em>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eWir betreiben Naturwissenschaft etsi Deus non daretur (als ob es Gott nicht g\u00e4be)\u201c. Dieser Satz wurde gepr\u00e4gt durch Georges Lemaitre. Er war Physiker und gilt als geistiger Vater der Urknalltheorie. Er war aber auch katholischer Priester. Naturwissenschaft und Theologie sind zwei Disziplinen, die zun\u00e4chst unvereinbar scheinen. \u201eKann ich an Gott glauben, wenn ich die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaften ernst nehme?\u201c lautete darum die Frage des Essaywettbewerbs der Stiftung Naturwissenschaft und Kirche, an welchem sich Marlene Krebser aus dem Religionskurs von Frau Bergmann und Damian Nemet aus Herrn M\u00fcllers Kurs beteiligten. Marlene greift den Zwiespalt, in dem sich Lemaitre durch seine beiden Professionen befand, auf, wenn sie schreibt: \u201eAm Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. So startet das Johannesevangelium. Aus wissenschaftlicher Sicht hei\u00dft es aber: Am Anfang war der Urknall.\u201d Stellt die Naturwissenschaft also alle religi\u00f6sen Axiome in Frage? In einer intensiven Auseinandersetzung mit den Funktionen beider Disziplinen kommt sie zu dem Schluss, \u201e[\u2026]dass Glaube und Wissenschaft zwei unterschiedliche Dinge mit v\u00f6llig verschiedenen Ausgangsfragen sind.\u201c Beide schlie\u00dfen sich nicht aus, sondern erg\u00e4nzen sich vielmehr. Zu diesem Schluss kommt auch Damian in seinem Essay, wenn er schreibt: \u201cDurch die Naturwissenschaften kann der Mensch zur Erkenntnis gelangen, dass die Welt viel komplexer ist, als wir jemals angenommen haben. 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