{"id":38950,"date":"2024-06-13T10:56:24","date_gmt":"2024-06-13T08:56:24","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=38950"},"modified":"2024-06-13T12:27:17","modified_gmt":"2024-06-13T10:27:17","slug":"der-katholikentag-in-erfurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/der-katholikentag-in-erfurt\/","title":{"rendered":"Der Katholikentag in Erfurt"},"content":{"rendered":"<p>Eine 15-k\u00f6pfige Gruppe von Lernenden und Ehemaligen wurden von Frau Brettinger, Frau Neuberger, Herrn Wolf sowie Eltern auf den diesj\u00e4hrigen Katholikentag vom 29.05. bis zum 02.06.2024 nach Erfurt begleitet.<\/p>\r\n\r\n<p>Der Auftakt des Wochenendes, der Er\u00f6ffnungsgottesdienst, fand bei fast gutem Wetter am Mittwoch auf dem Domplatz statt. Nach dem Abendessen ging es zur\u00fcck in das etwa eine dreiviertel Bahnfahrt-Stunde entfernte Selbstversorger-Haus, in dem wir untergebracht waren. <\/p>\r\n\r\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild2.jpg\" style=\"float:left;width:190px;padding:6px;\"><p>Der Donnerstagmorgen begann f\u00fcr uns damit, uns bei str\u00f6mendem Regen in Erfurt zu verlaufen, nach langem Herumirren fanden wir schlie\u00dflich das Erfurter Stadttheater, das \u00fcbrigens \u00fcber sehr gepflegte Toiletten verf\u00fcgt, wo wir uns ein Kabarett anschauten. Der Kabarettist schien sich eher auf Boomer-Comedy spezialisiert zu haben, weshalb wir &#8222;H\u00e4ngengeblieben zwischen Spielplatz und Midlifecrisis&#8220; eher mittellustig fanden. <br>\r\nBei inzwischen besserem Wetter konnten wir uns auf die Kirchenmeile begeben, auf der wir uns sehr unterschiedliche, aber jeweils spannende St\u00e4nde anschauten. (Rosa Luxemburg Stiftung; BDSM und Christ sein &#8211; funktioniert das?; Die Linke; Maria 2.0; \u2026) Durch eine Aneinanderreihung von Zuf\u00e4llen landeten wir dann vor der Kamera von k-TV. <br>\r\nDanach lie\u00dfen wir uns in der Alten Oper in sehr bequemen Sitzen \u00fcber Suizidpr\u00e4vention und Sterbehilfe informieren. Den Tagesabschluss bildete die Nacht der Lichter im Erfurter Dom, bei der wir mit Taiz\u00e9 Liedern den Tag ausklingen lassen konnten. <\/p>\r\n\r\n<p>Am Freitag wurde uns das verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleine Programm zum Verh\u00e4ngnis, da ganz Erfurt auf die Veranstaltung mit Olaf Scholz zu dr\u00e4ngen schien, weshalb wir diese nicht besuchen konnten. Auf dem Weg zur n\u00e4chsten Veranstaltung, bei der wir leider wieder an der begrenzten Teilnehmeranzahl scheiterten, lernten wir einige Studierende der KU Ingolstadt kennen, die wir sp\u00e4ter an ihrem Stand besuchen w\u00fcrden.<br>\r\nAnstelle von Aquarellmalen, besuchten wir das Weltcaf\u00e9, das wir weniger unauff\u00e4llig als gewollt verlie\u00dfen, nachdem wir festgestellt haben, dass des dort gar nichts zu essen gab. Vom Hunger getrieben picknickten wir auf einer Wiese, auf der wir im Anschluss Bubble-Soccer spielten.<br>\r\nAuf dem Weg zu unseren studentischen Freunden trafen wir, nachdem wir uns auf einem Open- Air Campus berieseln lassen hatten, auf Abtreibungsskeptiker, die uns Fu\u00df- und H\u00e4ndeanstecker aufschwatzten. Angekommen bei der KU Ingolstadt, unterhielten wir uns fast zwei Stunden lang mit den Studierenden, wovon wir Lebensweisheiten, wie man an der KU studiert und dass man unbedingt w\u00e4hlen gehen sollte, mitnahmen. An einer F\u00fchrung durch die KiKa Studios konnten wir mangels Vorabanmeldung nicht teilnehmen und mussten uns mit einem Bild mit Kikaninchen zufriedengeben. <br>Entt\u00e4uscht machten wir uns in unserer Unterkunft einen entspannten Abend inklusive Trostpizza. F\u00fcr Victoria und Rebecca hie\u00df es noch sehr chaotisch Lillifee-Muffins backen und sich dabei nicht vom Geburtstagskind Mia erwischen lassen.<\/p>\r\n\r\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1.jpg\" style=\"float:right;width:190px;padding:6px;\"><p>Der n\u00e4chste Morgen begann mit einem verschlafenen Geburtstagsfr\u00fchst\u00fcck, von dem wir Teile mit nach Erfurt nahmen. <br>\r\nDiesmal &#8211; mit genug zeitlichem Puffer &#8211; konnten wir an einer perspektivreichen Podiumsdiskussion mit Katharina Barley zum Thema feministische Au\u00dfenpolitik teilnehmen, zu dem auch die Pan-Afrikanische Aktivistin Rosebell Kagumire zugeschaltet war. Zum Nachdenken angeregt wollten wir thematisch anschlie\u00dfend einen Poetry Slam gegen Frauenhass mit dem Titel &#8222;Besser, Ihre Mutter h\u00e4tte Sie nicht geboren&#8220; anh\u00f6ren. Dieser war leider so gefragt, dass der T\u00fcrsteher uns abweisen musste. In der allgemeinen Frustration fanden wir noch eine Freundin, die uns zu einer Debatte \u00fcber Antigender und die Neue Rechte begleitet hat.<br>\r\nGeplant f\u00fcr danach war \u201eTanz dein Element!\u201c, jedoch beschlossen wir auf dem Weg, dass unser kollektives Element Speiseeis ist, was wir uns stattdessen schmecken lie\u00dfen.<br>\r\nIm Anschluss haben wir uns von Singa bei KiKa Tanzalarm ins Schwitzen bringen lassen, wobei Mia ein St\u00e4ndchen gesungen bekam und beim Tanztapir, den sie zweimal (!) umarmen durfte, einen Tanzalarmturnbeutel absahnte. Nach einem Gruppenfoto ging es f\u00fcr uns dann weiter zu &#8222;Frings fragt Baerbock&#8220;, wo die Au\u00dfenministerin hier nicht nur oberfl\u00e4chlich \u00fcber ihre Politik, sondern vor allem \u00fcber die Begegnungen in diesem Rahmen und ihr Familienleben sprach. Ein Zitat von Frau Baerbock ist uns dabei besonders in Erinnerung geblieben: &#8222;Ich habe mich oft gefragt: Ist es das alles wert? Kann ich das meiner Familie antun? (\u2026) Aber wenn ich mich nicht entscheide, f\u00fcllen die L\u00fccken andere.&#8220; <br>\r\nIntellektuell ges\u00e4ttigt hatten wir trotzdem noch Hunger auf tats\u00e4chliches Essen, weshalb wir uns in einem indischen Restaurant niederlie\u00dfen. Im str\u00f6menden Regen begaben wir uns zum Bahnhof zur\u00fcck Richtung Unterkunft, damit wir zur\u00fcck in der Unterkunft genug Zeit zum Packen hatten.<\/p>\r\n\r\n<p>Den letzten Tag begingen wir zum kr\u00f6nenden Abschluss erstmal mit einem Hausputz. Auf dem Weg zum Abschlussgottesdienst freundeten wir uns mit dem Schaffner an, der uns zeigte, wie es im Zugf\u00fchrerh\u00e4uschen aussieht. Nach dem Abschlussgottesdienst begaben wir uns nach Weimar, wo wir in einem griechischen Restaurant a\u00dfen und nach einem erfolgreichen Wochenende schlie\u00dflich den Heimweg antraten.<\/p>\r\n\r\n<p>(Von Rebecca, Mia und Victoria)<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine 15-k\u00f6pfige Gruppe von Lernenden und Ehemaligen wurden von Frau Brettinger, Frau Neuberger, Herrn Wolf sowie Eltern auf den diesj\u00e4hrigen Katholikentag vom 29.05. bis zum 02.06.2024 nach Erfurt begleitet. Der Auftakt des Wochenendes, der Er\u00f6ffnungsgottesdienst, fand bei fast gutem Wetter am Mittwoch auf dem Domplatz statt. Nach dem Abendessen ging es zur\u00fcck in das etwa eine dreiviertel Bahnfahrt-Stunde entfernte Selbstversorger-Haus, in dem wir untergebracht waren. Der Donnerstagmorgen begann f\u00fcr uns damit, uns bei str\u00f6mendem Regen in Erfurt zu verlaufen, nach langem Herumirren fanden wir schlie\u00dflich das Erfurter Stadttheater, das \u00fcbrigens \u00fcber sehr gepflegte Toiletten verf\u00fcgt, wo wir uns ein Kabarett anschauten. Der Kabarettist schien sich eher auf Boomer-Comedy spezialisiert zu haben, weshalb wir &#8222;H\u00e4ngengeblieben zwischen Spielplatz und Midlifecrisis&#8220; eher mittellustig fanden. Bei inzwischen besserem Wetter konnten wir uns auf die Kirchenmeile begeben, auf der wir uns sehr unterschiedliche, aber jeweils spannende St\u00e4nde anschauten. (Rosa Luxemburg Stiftung; BDSM und Christ sein &#8211; funktioniert das?; Die Linke; Maria 2.0; \u2026) Durch eine Aneinanderreihung von Zuf\u00e4llen landeten wir dann vor der Kamera von k-TV. Danach lie\u00dfen wir uns in der Alten Oper in sehr bequemen Sitzen \u00fcber Suizidpr\u00e4vention und Sterbehilfe informieren. Den Tagesabschluss bildete die Nacht der Lichter im Erfurter Dom, bei der wir mit Taiz\u00e9 Liedern den Tag ausklingen lassen konnten. Am Freitag wurde uns das verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleine Programm zum Verh\u00e4ngnis, da ganz Erfurt auf die Veranstaltung mit Olaf Scholz zu dr\u00e4ngen schien, weshalb wir diese nicht besuchen konnten. Auf dem Weg zur n\u00e4chsten Veranstaltung, bei der wir leider wieder an der begrenzten Teilnehmeranzahl scheiterten, lernten wir einige Studierende der KU Ingolstadt kennen, die wir sp\u00e4ter an ihrem Stand besuchen w\u00fcrden. Anstelle von Aquarellmalen, besuchten wir das Weltcaf\u00e9, das wir weniger unauff\u00e4llig als gewollt verlie\u00dfen, nachdem wir festgestellt haben, dass des dort gar nichts zu essen gab. Vom Hunger getrieben picknickten wir auf einer Wiese, auf der wir im Anschluss Bubble-Soccer spielten. Auf dem Weg zu unseren studentischen Freunden trafen wir, nachdem wir uns auf einem Open- Air Campus berieseln lassen hatten, auf Abtreibungsskeptiker, die uns Fu\u00df- und H\u00e4ndeanstecker aufschwatzten. Angekommen bei der KU Ingolstadt, unterhielten wir uns fast zwei Stunden lang mit den Studierenden, wovon wir Lebensweisheiten, wie man an der KU studiert und dass man unbedingt w\u00e4hlen gehen sollte, mitnahmen. An einer F\u00fchrung durch die KiKa Studios konnten wir mangels Vorabanmeldung nicht teilnehmen und mussten uns mit einem Bild mit Kikaninchen zufriedengeben. Entt\u00e4uscht machten wir uns in unserer Unterkunft einen entspannten Abend inklusive Trostpizza. F\u00fcr Victoria und Rebecca hie\u00df es noch sehr chaotisch Lillifee-Muffins backen und sich dabei nicht vom Geburtstagskind Mia erwischen lassen. Der n\u00e4chste Morgen begann mit einem verschlafenen Geburtstagsfr\u00fchst\u00fcck, von dem wir Teile mit nach Erfurt nahmen. Diesmal &#8211; mit genug zeitlichem Puffer &#8211; konnten wir an einer perspektivreichen Podiumsdiskussion mit Katharina Barley zum Thema feministische Au\u00dfenpolitik teilnehmen, zu dem auch die Pan-Afrikanische Aktivistin Rosebell Kagumire zugeschaltet war. Zum Nachdenken angeregt wollten wir thematisch anschlie\u00dfend einen Poetry Slam gegen Frauenhass mit dem Titel &#8222;Besser, Ihre Mutter h\u00e4tte Sie nicht geboren&#8220; anh\u00f6ren. Dieser war leider so gefragt, dass der T\u00fcrsteher uns abweisen musste. In der allgemeinen Frustration fanden wir noch eine Freundin, die uns zu einer Debatte \u00fcber Antigender und die Neue Rechte begleitet hat. Geplant f\u00fcr danach war \u201eTanz dein Element!\u201c, jedoch beschlossen wir auf dem Weg, dass unser kollektives Element Speiseeis ist, was wir uns stattdessen schmecken lie\u00dfen. Im Anschluss haben wir uns von Singa bei KiKa Tanzalarm ins Schwitzen bringen lassen, wobei Mia ein St\u00e4ndchen gesungen bekam und beim Tanztapir, den sie zweimal (!) umarmen durfte, einen Tanzalarmturnbeutel absahnte. Nach einem Gruppenfoto ging es f\u00fcr uns dann weiter zu &#8222;Frings fragt Baerbock&#8220;, wo die Au\u00dfenministerin hier nicht nur oberfl\u00e4chlich \u00fcber ihre Politik, sondern vor allem \u00fcber die Begegnungen in diesem Rahmen und ihr Familienleben sprach. Ein Zitat von Frau Baerbock ist uns dabei besonders in Erinnerung geblieben: &#8222;Ich habe mich oft gefragt: Ist es das alles wert? Kann ich das meiner Familie antun? (\u2026) Aber wenn ich mich nicht entscheide, f\u00fcllen die L\u00fccken andere.&#8220; Intellektuell ges\u00e4ttigt hatten wir trotzdem noch Hunger auf tats\u00e4chliches Essen, weshalb wir uns in einem indischen Restaurant niederlie\u00dfen. 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