{"id":41707,"date":"2024-09-24T13:24:23","date_gmt":"2024-09-24T11:24:23","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=41707"},"modified":"2024-09-24T13:24:23","modified_gmt":"2024-09-24T11:24:23","slug":"expertengespraech-der-7-oktober-1-jahr-danach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/expertengespraech-der-7-oktober-1-jahr-danach\/","title":{"rendered":"Expertengespr\u00e4ch \u201eDer 7.Oktober \u2013 1 Jahr danach\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag, den 19. September 2024 fand sich eine facettenreiche Expertenrunde in der Aula des Franziskanergymnasiums Kreuzburg zusammen, um sich \u00fcber die bewegenden Ereignisse und leider sehr traurigen Entwicklungen in Deutschland seit dem Attentat in Israel am 7. Oktober 2023 auszutauschen und anschlie\u00dfend unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aller 11. bis 13. Klassen Rede und Antwort zu stehen.<\/p>\r\n<p>Der terroristische Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 stellt nicht nur f\u00fcr die israelische Gesellschaft eine tiefe Z\u00e4sur dar. Das exzessive Massaker an Babys, Kindern, Frauen und M\u00e4nnern hat auch massive Auswirkungen auf die Situation in der Bundesrepublik und besonders auf die Sicherheit von J\u00fcdinnen und Juden wie auch Muslime hierzulande. Die Hamas hat gezeigt, wozu der Antisemitismus in letzter Konsequenz f\u00fchren kann.<\/p>\r\n<p>Ausgehend von der pers\u00f6nlichen Perspektive der geladenen Experten wurden die Konsequenzen f\u00fcr antisemitische Bewegungen sowie f\u00fcr das j\u00fcdische und muslimische Leben in Deutschland erl\u00e4utert und diskutiert. Auch die Bedeutung f\u00fcr den Nah-Ost-Konflikt und dessen Wahrnehmung in Deutschland war ein zentrales Thema.<\/p>\r\n<p>Unsere G\u00e4ste waren: der Moderator und Journalist Marcus Kiesel. Er f\u00fchrte kurzweilig durch das Gespr\u00e4ch und lie\u00df anschlie\u00dfend die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler intensiv zu Wort kommen. Helge Eikelmann hatte als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung und einstiger Repr\u00e4sentant des Generalkonsulats des Staates Israel in Frankfurt einen Blick auf die gesellschaftlichen, politischen sowie wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Weiterhin war er in Israel vor Ort und konnte eindr\u00fccklich davon berichten. Mit seinem Fachwissen als studierter Politikwissenschaftler hatte er hierf\u00fcr den n\u00f6tigen Weitblick. Sehr erfreut waren wir \u00fcber Oliver Dainow, der als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der J\u00fcdischen Gemeinde in Hanau hautnah \u00fcber besorgniserregende Ereignisse berichtete und trotzdem verdeutlichte, wie wichtig es nach wie vor sei, f\u00fcr freiheitlich-demokratische Grundwerte und einen gemeinsamen Dialog einzustehen. Murat Kayman er\u00f6ffnete als Mitbegr\u00fcnder der Alhambra-Gesellschaft eine dritte Perspektive. Er m\u00f6chte durch politische Bildungsarbeit wirken und eine breite Debattenplattform erm\u00f6glichen, um sich auf Diskussionen eines deutschen Islams einzulassen. Er konnte eindr\u00fccklich vermitteln, wie komplex die Situation f\u00fcr Muslime in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023 ist. Er machte deutlich, dass eine differenzierte Betrachtung des 7. Oktober und des danach begonnen Kriegs extrem wichtig ist. Das Gleiche gelte f\u00fcr die Tendenzen in der Bundesrepublik.<\/p>\r\n<p>Unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben tiefgr\u00fcndige Fragen gestellt und h\u00e4tten gern auch noch mehr wissen wollen. Hierf\u00fcr war am Ende der Veranstaltung individuell mit den geladenen G\u00e4sten Gelegenheit.\r\nEine solche Diskussionsplattform wurde von unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern wie auch von allen weiteren Mitgliedern der Schulgemeinde begr\u00fc\u00dft. Es ist von Bedeutung, sich \u00fcber so gravierende Entwicklungen auszutauschen und diese zu diskutieren. An dieser Stelle geht ein gro\u00dfes Lob an die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die im zweiten Teil ihre wertvollen und wichtigen Fragen an die Experten gestellt haben. Macht weiter so!<\/p>\r\n\r\n<p><em>Karin Hofmann, kommissarische Leitung des Gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereichs<\/em><\/p>\r\n\r\nngg_shortcode_0_placeholder\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Donnerstag, den 19. September 2024 fand sich eine facettenreiche Expertenrunde in der Aula des Franziskanergymnasiums Kreuzburg zusammen, um sich \u00fcber die bewegenden Ereignisse und leider sehr traurigen Entwicklungen in Deutschland seit dem Attentat in Israel am 7. Oktober 2023 auszutauschen und anschlie\u00dfend unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern aller 11. bis 13. Klassen Rede und Antwort zu stehen. Der terroristische Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 stellt nicht nur f\u00fcr die israelische Gesellschaft eine tiefe Z\u00e4sur dar. Das exzessive Massaker an Babys, Kindern, Frauen und M\u00e4nnern hat auch massive Auswirkungen auf die Situation in der Bundesrepublik und besonders auf die Sicherheit von J\u00fcdinnen und Juden wie auch Muslime hierzulande. Die Hamas hat gezeigt, wozu der Antisemitismus in letzter Konsequenz f\u00fchren kann. Ausgehend von der pers\u00f6nlichen Perspektive der geladenen Experten wurden die Konsequenzen f\u00fcr antisemitische Bewegungen sowie f\u00fcr das j\u00fcdische und muslimische Leben in Deutschland erl\u00e4utert und diskutiert. Auch die Bedeutung f\u00fcr den Nah-Ost-Konflikt und dessen Wahrnehmung in Deutschland war ein zentrales Thema. Unsere G\u00e4ste waren: der Moderator und Journalist Marcus Kiesel. Er f\u00fchrte kurzweilig durch das Gespr\u00e4ch und lie\u00df anschlie\u00dfend die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler intensiv zu Wort kommen. Helge Eikelmann hatte als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung und einstiger Repr\u00e4sentant des Generalkonsulats des Staates Israel in Frankfurt einen Blick auf die gesellschaftlichen, politischen sowie wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Weiterhin war er in Israel vor Ort und konnte eindr\u00fccklich davon berichten. Mit seinem Fachwissen als studierter Politikwissenschaftler hatte er hierf\u00fcr den n\u00f6tigen Weitblick. Sehr erfreut waren wir \u00fcber Oliver Dainow, der als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der J\u00fcdischen Gemeinde in Hanau hautnah \u00fcber besorgniserregende Ereignisse berichtete und trotzdem verdeutlichte, wie wichtig es nach wie vor sei, f\u00fcr freiheitlich-demokratische Grundwerte und einen gemeinsamen Dialog einzustehen. Murat Kayman er\u00f6ffnete als Mitbegr\u00fcnder der Alhambra-Gesellschaft eine dritte Perspektive. 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An dieser Stelle geht ein gro\u00dfes Lob an die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die im zweiten Teil ihre wertvollen und wichtigen Fragen an die Experten gestellt haben. Macht weiter so! 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