{"id":43829,"date":"2026-09-03T07:24:48","date_gmt":"2026-09-03T05:24:48","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=43829"},"modified":"2026-09-03T07:24:48","modified_gmt":"2026-09-03T05:24:48","slug":"unterrichten-im-zeitalter-der-kuenstlichen-intelligenz-lehrkraefteseminar-in-wiesbaden-naurod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/unterrichten-im-zeitalter-der-kuenstlichen-intelligenz-lehrkraefteseminar-in-wiesbaden-naurod\/","title":{"rendered":"Unterrichten im Zeitalter der K\u00fcnstlichen Intelligenz \u2013 Lehrkr\u00e4fteseminar in Wiesbaden-Naurod"},"content":{"rendered":"<p>Vom 21. bis 23. August 2026 begaben sich die Lehrkr\u00e4fte des Franziskanergymnasiums Kreuzburg auf eine gemeinsame Fortbildungsreise in das P\u00e4dagogische Zentrum nach Wiesbaden-Naurod. Unter dem Leitgedanken \u201eUnterrichten im Zeitalter von KI\u201c setzten sich die Kolleginnen und Kollegen drei Tage lang intensiv mit den Chancen, M\u00f6glichkeiten, Herausforderungen und Grenzen K\u00fcnstlicher Intelligenz im schulischen Kontext auseinander.<\/p>\r\n\r\n<p>Nach der gemeinsamen Anreise, dem Bezug der Zimmer und einer Begr\u00fc\u00dfung durch unseren Schulleiter Herrn Hock er\u00f6ffnete Christian Gottas, Referent f\u00fcr Medienp\u00e4dagogik und Digitalit\u00e4t am P\u00e4dagogischen Zentrum der Bist\u00fcmer im Lande Hessen sowie am Institut f\u00fcr Lehrkr\u00e4ftefortbildung Rheinland-Pfalz, die Fortbildung mit einem Impulsvortrag. Dabei ging es zun\u00e4chst um grundlegende Fragen: Wor\u00fcber sprechen wir eigentlich, wenn wir von K\u00fcnstlicher Intelligenz reden? Welche Auswirkungen hat KI auf Schule und Unterricht? Und wie l\u00e4sst sich die Entwicklung aus der Perspektive eines christlichen Menschenbildes betrachten?<\/p>\r\n\r\n<p>Im anschlie\u00dfenden Austausch wurde schnell deutlich, dass K\u00fcnstliche Intelligenz weit mehr ist als ein kurzfristiger technologischer Trend. Sie ver\u00e4ndert bereits heute die Art und Weise, wie Informationen verarbeitet, Texte und Bilder erstellt und Lernprozesse gestaltet werden k\u00f6nnen. Umso wichtiger ist es, diese Entwicklungen p\u00e4dagogisch reflektiert, kritisch und verantwortungsvoll in Schule und Unterricht einzubinden.<\/p>\r\n\r\n<p>Der Samstag stand ganz im Zeichen der praktischen Arbeit. In verschiedenen Workshops hatten die Lehrkr\u00e4fte Gelegenheit, individuelle Schwerpunkte zu setzen und sich \u2013 entsprechend ihrer Interessen und Vorkenntnisse \u2013 vertieft mit unterschiedlichen Facetten der K\u00fcnstlichen Intelligenz auseinanderzusetzen. Dabei wurde zugleich deutlich, dass das Kollegium des Franziskanergymnasiums Kreuzburg im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz bereits \u00fcber vielf\u00e4ltige Erfahrungen und ein hohes Ma\u00df an Kompetenz verf\u00fcgt. Zahlreiche Inhalte und Anwendungsm\u00f6glichkeiten, die in den Workshops aufgegriffen wurden, sind den Kolleginnen und Kollegen bereits aus ihrer eigenen p\u00e4dagogischen Praxis vertraut und werden teilweise schon heute im Unterricht und im schulischen Alltag eingesetzt.<\/p>\r\n\r\n<p>Bastian Foerg, Digitalisierungsbeauftragter und Mitglied der Schulleitung einer katholischen berufsbildenden Schule in Mainz sowie Referent f\u00fcr KI und digitale Bildung am ILF Mainz, widmete sich unter anderem der Frage, wie K\u00fcnstliche Intelligenz in Leitungs- und Verwaltungsaufgaben sinnvoll eingesetzt werden kann. Dar\u00fcber hinaus erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die M\u00f6glichkeit, eigene, auf konkrete Anforderungen zugeschnittene Chatbots zu entwickeln.<\/p>\r\n\r\n<p>F\u00fcr Kolleginnen und Kollegen mit weiterf\u00fchrenden Vorkenntnissen bot Paul Hempel, selbstst\u00e4ndiger Softwareentwickler sowie Demokratie- und Digital-Aktivist, vertiefende Workshops an. Im Mittelpunkt standen dabei der Aufbau und die Funktionsweise von KI-Systemen, Fragen des Datenschutzes sowie weiterf\u00fchrende Anwendungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\r\n\r\n<p>Zugleich wurde ein kritischer Blick auf die Grenzen K\u00fcnstlicher Intelligenz geworfen und die Frage diskutiert, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen neuen Technologien gelingen kann.<\/p>\r\n\r\n<p>Auch die kreativen Potenziale K\u00fcnstlicher Intelligenz spielten eine wichtige Rolle. Florian Temme, Medienp\u00e4dagoge bei medien.rlp, besch\u00e4ftigte sich in seinem Workshop mit dem Bild- und Pr\u00e4sentationsprompting. Anhand konkreter Beispiele zeigte er, wie KI bei der Gestaltung von Bildern und Pr\u00e4sentationen sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden kann.<\/p>\r\n\r\n<p>Eine weitere wichtige Perspektive brachte Christian Gottas in die Workshops ein. Im Mittelpunkt standen moralische und kritische Fragestellungen im Zusammenhang mit KI-Systemen ebenso wie konkrete Anwendungsm\u00f6glichkeiten. Die Teilnehmenden setzten sich unter anderem mit verschiedenen Tools wie Fobizz und AIS auseinander und erkundeten die M\u00f6glichkeit, mithilfe K\u00fcnstlicher Intelligenz eigene Homepages f\u00fcr den Unterricht zu entwickeln.<\/p>\r\n\r\n<p>Den Abschluss des Seminars bildete am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst. Im anschlie\u00dfenden Plenum und in der fachspezifischen Arbeitsphase stand schlie\u00dflich die Frage im Mittelpunkt, welche Konsequenzen und Impulse aus der Fortbildung f\u00fcr die weitere Arbeit am Franziskanergymnasium Kreuzburg entstehen k\u00f6nnen. Die Kolleginnen und Kollegen tauschten sich \u00fcber ihre gewonnenen Erkenntnisse aus und diskutierten m\u00f6gliche Anwendungen in den einzelnen Fachschaften. Dabei zeigte sich, dass die Fortbildung vielfach an bereits vorhandene Erfahrungen und bestehende Einsatzm\u00f6glichkeiten von KI ankn\u00fcpfen konnte und somit insbesondere Raum f\u00fcr eine Vertiefung, Reflexion und Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit bot. Auch erste \u00dcberlegungen f\u00fcr Materialien und eine Weiterentwicklung des Mediencurriculums wurden angestellt.<\/p>\r\n\r\n<p>Die drei Tage in Wiesbaden-Naurod haben deutlich gemacht: K\u00fcnstliche Intelligenz wird Schule und Unterricht nachhaltig ver\u00e4ndern. Entscheidend wird sein, diese Entwicklung nicht einfach geschehen zu lassen, sondern sie aktiv, kompetent, kritisch und verantwortungsvoll zu gestalten.<\/p>\r\n\r\n<p>Mit vielen neuen Ideen, konkreten Impulsen f\u00fcr den Unterricht und einem erweiterten Blick auf die Chancen und Herausforderungen der K\u00fcnstlichen Intelligenz kehrten die Lehrkr\u00e4fte nach Gro\u00dfkrotzenburg zur\u00fcck. Die gemeinsame Fortbildung war damit nicht nur eine intensive Auseinandersetzung mit einer der zentralen Zukunftsfragen von Schule, sondern auch ein wichtiger Impuls f\u00fcr die weitere gemeinsame p\u00e4dagogische Arbeit am Franziskanergymnasium Kreuzburg.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vom 21. bis 23. August 2026 begaben sich die Lehrkr\u00e4fte des Franziskanergymnasiums Kreuzburg auf eine gemeinsame Fortbildungsreise in das P\u00e4dagogische Zentrum nach Wiesbaden-Naurod. 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Im anschlie\u00dfenden Austausch wurde schnell deutlich, dass K\u00fcnstliche Intelligenz weit mehr ist als ein kurzfristiger technologischer Trend. Sie ver\u00e4ndert bereits heute die Art und Weise, wie Informationen verarbeitet, Texte und Bilder erstellt und Lernprozesse gestaltet werden k\u00f6nnen. Umso wichtiger ist es, diese Entwicklungen p\u00e4dagogisch reflektiert, kritisch und verantwortungsvoll in Schule und Unterricht einzubinden. Der Samstag stand ganz im Zeichen der praktischen Arbeit. In verschiedenen Workshops hatten die Lehrkr\u00e4fte Gelegenheit, individuelle Schwerpunkte zu setzen und sich \u2013 entsprechend ihrer Interessen und Vorkenntnisse \u2013 vertieft mit unterschiedlichen Facetten der K\u00fcnstlichen Intelligenz auseinanderzusetzen. Dabei wurde zugleich deutlich, dass das Kollegium des Franziskanergymnasiums Kreuzburg im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz bereits \u00fcber vielf\u00e4ltige Erfahrungen und ein hohes Ma\u00df an Kompetenz verf\u00fcgt. Zahlreiche Inhalte und Anwendungsm\u00f6glichkeiten, die in den Workshops aufgegriffen wurden, sind den Kolleginnen und Kollegen bereits aus ihrer eigenen p\u00e4dagogischen Praxis vertraut und werden teilweise schon heute im Unterricht und im schulischen Alltag eingesetzt. Bastian Foerg, Digitalisierungsbeauftragter und Mitglied der Schulleitung einer katholischen berufsbildenden Schule in Mainz sowie Referent f\u00fcr KI und digitale Bildung am ILF Mainz, widmete sich unter anderem der Frage, wie K\u00fcnstliche Intelligenz in Leitungs- und Verwaltungsaufgaben sinnvoll eingesetzt werden kann. Dar\u00fcber hinaus erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die M\u00f6glichkeit, eigene, auf konkrete Anforderungen zugeschnittene Chatbots zu entwickeln. F\u00fcr Kolleginnen und Kollegen mit weiterf\u00fchrenden Vorkenntnissen bot Paul Hempel, selbstst\u00e4ndiger Softwareentwickler sowie Demokratie- und Digital-Aktivist, vertiefende Workshops an. Im Mittelpunkt standen dabei der Aufbau und die Funktionsweise von KI-Systemen, Fragen des Datenschutzes sowie weiterf\u00fchrende Anwendungsm\u00f6glichkeiten. Zugleich wurde ein kritischer Blick auf die Grenzen K\u00fcnstlicher Intelligenz geworfen und die Frage diskutiert, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen neuen Technologien gelingen kann. Auch die kreativen Potenziale K\u00fcnstlicher Intelligenz spielten eine wichtige Rolle. Florian Temme, Medienp\u00e4dagoge bei medien.rlp, besch\u00e4ftigte sich in seinem Workshop mit dem Bild- und Pr\u00e4sentationsprompting. Anhand konkreter Beispiele zeigte er, wie KI bei der Gestaltung von Bildern und Pr\u00e4sentationen sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden kann. Eine weitere wichtige Perspektive brachte Christian Gottas in die Workshops ein. Im Mittelpunkt standen moralische und kritische Fragestellungen im Zusammenhang mit KI-Systemen ebenso wie konkrete Anwendungsm\u00f6glichkeiten. Die Teilnehmenden setzten sich unter anderem mit verschiedenen Tools wie Fobizz und AIS auseinander und erkundeten die M\u00f6glichkeit, mithilfe K\u00fcnstlicher Intelligenz eigene Homepages f\u00fcr den Unterricht zu entwickeln. Den Abschluss des Seminars bildete am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst. Im anschlie\u00dfenden Plenum und in der fachspezifischen Arbeitsphase stand schlie\u00dflich die Frage im Mittelpunkt, welche Konsequenzen und Impulse aus der Fortbildung f\u00fcr die weitere Arbeit am Franziskanergymnasium Kreuzburg entstehen k\u00f6nnen. Die Kolleginnen und Kollegen tauschten sich \u00fcber ihre gewonnenen Erkenntnisse aus und diskutierten m\u00f6gliche Anwendungen in den einzelnen Fachschaften. Dabei zeigte sich, dass die Fortbildung vielfach an bereits vorhandene Erfahrungen und bestehende Einsatzm\u00f6glichkeiten von KI ankn\u00fcpfen konnte und somit insbesondere Raum f\u00fcr eine Vertiefung, Reflexion und Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit bot. Auch erste \u00dcberlegungen f\u00fcr Materialien und eine Weiterentwicklung des Mediencurriculums wurden angestellt. Die drei Tage in Wiesbaden-Naurod haben deutlich gemacht: K\u00fcnstliche Intelligenz wird Schule und Unterricht nachhaltig ver\u00e4ndern. Entscheidend wird sein, diese Entwicklung nicht einfach geschehen zu lassen, sondern sie aktiv, kompetent, kritisch und verantwortungsvoll zu gestalten. Mit vielen neuen Ideen, konkreten Impulsen f\u00fcr den Unterricht und einem erweiterten Blick auf die Chancen und Herausforderungen der K\u00fcnstlichen Intelligenz kehrten die Lehrkr\u00e4fte nach Gro\u00dfkrotzenburg zur\u00fcck. 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