{"id":43944,"date":"2026-10-21T09:22:26","date_gmt":"2026-10-21T07:22:26","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=43944"},"modified":"2026-10-21T09:22:26","modified_gmt":"2026-10-21T07:22:26","slug":"projektwoche-der-q1-reise-durch-die-naturwissenschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/projektwoche-der-q1-reise-durch-die-naturwissenschaften\/","title":{"rendered":"Projektwoche der Q1 &#8211; Reise durch die Naturwissenschaften"},"content":{"rendered":"<p>Lesen Sie im Folgenden den Bericht zum Projekt \u201cReise durch die Naturwissenschaften\u201d der Q1-Projektwoche. Erstellt wurde er von Maja S. und Mayra P. und erg\u00e4nzt durch das Feedback der Gruppe. Zum Schluss haben wir die KI mit einbezogen, um diese bei der Reise durch die Naturwissenschaften auch nicht zu vergessen \ud83d\ude09.<\/p>\r\n\r\n<p><strong>Von Tatorten, T\u00f6nen und technischen T\u00fcfteleien<\/strong><br>Eine Projektwoche zwischen CSI, Hochschulluft und mathematischen Herausforderungen<\/p>\r\n\r\n<p>Was haben ein Kriminalfall, ein selbst programmierter Synthesizer, metallisch beschichtete Verpackungen und mathematische Knobeleien gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht besonders viel. F\u00fcr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts \u201eReise durch die Naturwissenschaften\u201c waren sie jedoch Teil einer abwechslungsreichen Projektwoche, in der es einiges zu entdecken, auszuprobieren und gelegentlich auch zu verzweifeln gab. Statt grauer Theorie standen spannende Experimente, Einblicke in Unternehmen und Hochschulen sowie Begegnungen mit Menschen aus Wissenschaft und Technik auf dem Programm. Und eines vorweg: Langweilig wurde es dabei selten!<\/p>\r\n\r\n<p><strong>CSI Kreuzburg \u2013 dem T\u00e4ter auf der Spur<\/strong><\/p>\r\n\r\n<p>Gleich zu Beginn wurde es kriminalistisch. Dank der Kathinka-Platzhoff-Stiftung durften wir an der Ludwig-Gei\u00dfler-Schule in die Welt der forensischen Wissenschaft eintauchen. Im CSI-Labor schl\u00fcpften wir in die Rolle von Ermittlerinnen und Ermittlern \u2013 allerdings statt Sonnenbrille mit Schutzbrille.<\/p>\r\n\r\n<p>Nach einer Einf\u00fchrung in die Laborarbeit und einer F\u00fchrung durch die Labore ging es ans Eingemachte: Wir extrahierten unsere eigene DNA, vervielf\u00e4ltigten sie und analysierten sie anschlie\u00dfend mithilfe der Gelelektrophorese. Was im Fernsehen meist innerhalb weniger Sekunden erledigt ist, erfordert in Wirklichkeit eine Menge Pr\u00e4zision, Geduld und Fachwissen.<\/p>\r\n\r\n<p>Das Urteil der Nachwuchsermittler fiel eindeutig aus: \u201eSuper, spannend und interessant!\u201c Besonders gelobt wurden die freundliche Betreuung und die vielen M\u00f6glichkeiten, selbst aktiv zu werden. Und das Beste: Auch ohne vorheriges Biologiestudium war das Programm gut zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\r\n\r\n<p><strong>Wenn Mathematik pl\u00f6tzlich Musik macht<\/strong><\/p>\r\n\r\n<p>Dass Mathematik und Musik mehr miteinander zu tun haben, als man zun\u00e4chst vermuten w\u00fcrde, erfuhren wir an der Technischen Hochschule Aschaffenburg.<\/p>\r\n\r\n<p>Hier wurde nicht einfach Musik geh\u00f6rt, sondern selbst programmiert. Mithilfe von MATLAB beziehungsweise Octave entwickelten wir einen einfachen Synthesizer und lernten, wie sich T\u00f6ne und sogar ganze Lieder mathematisch erzeugen lassen.<\/p>\r\n\r\n<p>Allerdings stellte sich schnell heraus: Einen Song zu programmieren ist dann doch etwas komplizierter, als ihn einfach \u00fcber Spotify abzuspielen.<\/p>\r\n\r\n<p>\u201eBesser als gedacht, aber viel zu schwer\u201c, lautete eine ehrliche R\u00fcckmeldung. Andere f\u00fchlten sich zun\u00e4chst \u201eetwas \u00fcberfordert\u201c, lobten aber den ausgesprochen netten und hilfsbereiten Professor. Besonders gut kam die Verbindung von Mathematik, Informatik und Musik an. Und offenbar gab es trotz aller Herausforderungen auch einiges zu lachen.<\/p>\r\n\r\n<p>Nebenbei konnten wir bei einer F\u00fchrung \u00fcber das Hochschulgel\u00e4nde einen Eindruck vom Studienalltag gewinnen. Ein kurzer Abstecher in die Ausbildungsr\u00e4ume des Hebammenstudiengangs zeigte zudem, wie vielf\u00e4ltig das Studienangebot einer Hochschule sein kann.<\/p>\r\n\r\n<p>Das Fazit eines Teilnehmers: \u201eSuper, eine Alternative zur Uni zu sehen!\u201c<\/p>\r\n\r\n<p><strong>Mathematik zum Anfassen \u2013 ja, das geht!<\/strong><\/p>\r\n\r\n<p>Wer beim Wort \u201eMathematik\u201c sofort an Formelsammlungen, Klassenarbeiten und verzweifelte Blicke auf das Aufgabenblatt denkt, wurde im Mathematikum eines Besseren belehrt.<\/p>\r\n\r\n<p>Hier hie\u00df es: ausprobieren, knobeln, experimentieren und gemeinsam L\u00f6sungen finden. In Kleingruppen besch\u00e4ftigten wir uns mit unterschiedlichen mathematischen Herausforderungen und pr\u00e4sentierten unsere Ergebnisse anschlie\u00dfend den anderen Gruppen.<\/p>\r\n\r\n<p>Dass Mathematik durchaus Spa\u00df machen kann, best\u00e4tigten viele R\u00fcckmeldungen. Besonders das spielerische Entdecken kam gut an. Die F\u00fchrung selbst erhielt allerdings eher gemischte Kritiken \u2013 oder, um es mit den Worten eines Teilnehmers zu sagen: \u201eF\u00fchrung naja, aber der Rest spielerisch und dadurch super.\u201c<\/p>\r\n\r\n<p>Nat\u00fcrlich gab es auch kritische Stimmen. Einigen fehlte der Bezug zum sp\u00e4teren Leben, anderen vor allem eines: Freizeit! Offenbar kann selbst ein interaktives Mathematikmuseum nicht jeden Wunsch erf\u00fcllen.<\/p>\r\n\r\n<p>Immerhin waren sich viele einig, dass sie Neues gelernt hatten \u2013 und das sogar mit Spa\u00df.<\/p>\r\n\r\n<p><strong>Hightech statt Hexerei \u2013 zu Besuch bei Singulus Technologies<\/strong><\/p>\r\n\r\n<p>Wie kommt eigentlich eine hauchd\u00fcnne metallische Beschichtung auf eine Verpackung? Und welche chemischen und physikalischen Verfahren stecken hinter modernen Produktionsprozessen?<\/p>\r\n\r\n<p>Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten wir bei unserem Besuch von Singulus Technologies.<\/p>\r\n\r\n<p>Das Unternehmen gew\u00e4hrte uns Einblicke in seine Arbeitsbereiche und zeigte, wie naturwissenschaftliche Erkenntnisse in der industriellen Praxis eingesetzt werden. Besonders interessant war die F\u00fchrung durch die Ausbildungsbereiche. Hier stellten Auszubildende ihre Berufe vor und berichteten aus erster Hand von ihrem Arbeitsalltag.<\/p>\r\n<p>Auch die Begegnungen mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen und mit verschiedenen beruflichen Werdeg\u00e4ngen kamen gut an.<\/p>\r\n\r\n<p>Die R\u00fcckmeldungen waren allerdings durchaus differenziert: W\u00e4hrend einige die \u201epraxisnahen Einblicke\u201c und \u201esehr anschaulichen Erkl\u00e4rungen\u201c lobten, fanden andere das Programm stellenweise \u201eein bisschen trocken\u201c. Auch h\u00e4tten sich manche mehr M\u00f6glichkeiten zum eigenen Experimentieren gew\u00fcnscht.<\/p>\r\n\r\n<p>Ein Sch\u00fcler brachte es treffend auf den Punkt: \u201eNicht das Richtige f\u00fcr mich, aber f\u00fcr Interessierte super.\u201c<\/p>\r\n\r\n<p>Und genau darum geht es schlie\u00dflich auch bei der Berufsorientierung: herauszufinden, was zu einem passt \u2013 und was vielleicht eher nicht.<\/p>\r\n\r\n<p><strong>Zur\u00fcck an der Kreuzburg \u2013 und dann?<\/strong><\/p>\r\n\r\n<p>Eine besondere Perspektive boten uns ehemalige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unserer Schule, die zu Besuch kamen, um von ihrem weiteren Werdegang zu berichten.<\/p>\r\n\r\n<p>Ob Medizin, Energie- und Informationstechnologie oder Robotik \u2013 die beruflichen M\u00f6glichkeiten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich sind vielf\u00e4ltig. Unsere Ehemaligen erz\u00e4hlten von ihren Erfahrungen im Studium, ihrem Berufsalltag und den unterschiedlichen Wegen, die sie nach dem Abitur eingeschlagen hatten.<\/p>\r\n\r\n<p>Dabei wurde deutlich: Nach der Schule f\u00fchren viele Wege zum Ziel, und nicht jeder Lebenslauf muss von Anfang an perfekt durchgeplant sein.<\/p>\r\n\r\n<p>Besonders wertvoll war die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Informationen aus erster Hand zu erhalten. Schlie\u00dflich ist es etwas anderes, von Studieng\u00e4ngen und Berufen in einer Brosch\u00fcre zu lesen, als mit Menschen zu sprechen, die selbst einmal an unserer Schule die Schulbank gedr\u00fcckt haben.<\/p>\r\n\r\n<p><strong>Viel erlebt, viel gelernt \u2013 und ein bisschen zu wenig Bio<\/strong><\/p>\r\n\r\n<p>Besonders positiv bewerteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gro\u00dfe Vielfalt der Angebote. \u201eLobenswert, wie viele verschiedene Ausfl\u00fcge und praktische Angebote es waren\u201c, hie\u00df es beispielsweise in einer R\u00fcckmeldung.<\/p>\r\n\r\n<p>Andere wurden sogar noch deutlicher: \u201eGro\u00dfes, super, sinnvolles Angebot \u2013 unser Projekt war das beste!\u201c<\/p>\r\n\r\n<p>Nat\u00fcrlich gab es auch Verbesserungsvorschl\u00e4ge. Mehr M\u00f6glichkeiten zum Selbermachen, etwas mehr Freizeit und \u201emehr Bio\u201c standen auf der Wunschliste.<\/p>\r\n\r\n<p>Aber schlie\u00dflich w\u00e4re es keine echte naturwissenschaftliche Projektwoche, wenn am Ende nicht auch kritisch ausgewertet w\u00fcrde.<\/p>\r\n\r\n<p><strong>Unser Fazit:<\/strong> Naturwissenschaften sind weit mehr als Formeln, Reagenzgl\u00e4ser und komplizierte Fachbegriffe. Sie stecken in unserer Musik, unseren Alltagsprodukten, moderner Technik und spannenden Berufsfeldern. Und manchmal machen sie sogar richtig Spa\u00df \u2013 besonders dann, wenn man sie selbst ausprobieren darf.<\/p>\r\nngg_shortcode_0_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lesen Sie im Folgenden den Bericht zum Projekt \u201cReise durch die Naturwissenschaften\u201d der Q1-Projektwoche. Erstellt wurde er von Maja S. und Mayra P. und erg\u00e4nzt durch das Feedback der Gruppe. Zum Schluss haben wir die KI mit einbezogen, um diese bei der Reise durch die Naturwissenschaften auch nicht zu vergessen \ud83d\ude09. Von Tatorten, T\u00f6nen und technischen T\u00fcfteleienEine Projektwoche zwischen CSI, Hochschulluft und mathematischen Herausforderungen Was haben ein Kriminalfall, ein selbst programmierter Synthesizer, metallisch beschichtete Verpackungen und mathematische Knobeleien gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht besonders viel. F\u00fcr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts \u201eReise durch die Naturwissenschaften\u201c waren sie jedoch Teil einer abwechslungsreichen Projektwoche, in der es einiges zu entdecken, auszuprobieren und gelegentlich auch zu verzweifeln gab. Statt grauer Theorie standen spannende Experimente, Einblicke in Unternehmen und Hochschulen sowie Begegnungen mit Menschen aus Wissenschaft und Technik auf dem Programm. Und eines vorweg: Langweilig wurde es dabei selten! CSI Kreuzburg \u2013 dem T\u00e4ter auf der Spur Gleich zu Beginn wurde es kriminalistisch. Dank der Kathinka-Platzhoff-Stiftung durften wir an der Ludwig-Gei\u00dfler-Schule in die Welt der forensischen Wissenschaft eintauchen. Im CSI-Labor schl\u00fcpften wir in die Rolle von Ermittlerinnen und Ermittlern \u2013 allerdings statt Sonnenbrille mit Schutzbrille. Nach einer Einf\u00fchrung in die Laborarbeit und einer F\u00fchrung durch die Labore ging es ans Eingemachte: Wir extrahierten unsere eigene DNA, vervielf\u00e4ltigten sie und analysierten sie anschlie\u00dfend mithilfe der Gelelektrophorese. Was im Fernsehen meist innerhalb weniger Sekunden erledigt ist, erfordert in Wirklichkeit eine Menge Pr\u00e4zision, Geduld und Fachwissen. Das Urteil der Nachwuchsermittler fiel eindeutig aus: \u201eSuper, spannend und interessant!\u201c Besonders gelobt wurden die freundliche Betreuung und die vielen M\u00f6glichkeiten, selbst aktiv zu werden. Und das Beste: Auch ohne vorheriges Biologiestudium war das Programm gut zu bew\u00e4ltigen. Wenn Mathematik pl\u00f6tzlich Musik macht Dass Mathematik und Musik mehr miteinander zu tun haben, als man zun\u00e4chst vermuten w\u00fcrde, erfuhren wir an der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Hier wurde nicht einfach Musik geh\u00f6rt, sondern selbst programmiert. Mithilfe von MATLAB beziehungsweise Octave entwickelten wir einen einfachen Synthesizer und lernten, wie sich T\u00f6ne und sogar ganze Lieder mathematisch erzeugen lassen. Allerdings stellte sich schnell heraus: Einen Song zu programmieren ist dann doch etwas komplizierter, als ihn einfach \u00fcber Spotify abzuspielen. \u201eBesser als gedacht, aber viel zu schwer\u201c, lautete eine ehrliche R\u00fcckmeldung. Andere f\u00fchlten sich zun\u00e4chst \u201eetwas \u00fcberfordert\u201c, lobten aber den ausgesprochen netten und hilfsbereiten Professor. Besonders gut kam die Verbindung von Mathematik, Informatik und Musik an. Und offenbar gab es trotz aller Herausforderungen auch einiges zu lachen. Nebenbei konnten wir bei einer F\u00fchrung \u00fcber das Hochschulgel\u00e4nde einen Eindruck vom Studienalltag gewinnen. Ein kurzer Abstecher in die Ausbildungsr\u00e4ume des Hebammenstudiengangs zeigte zudem, wie vielf\u00e4ltig das Studienangebot einer Hochschule sein kann. Das Fazit eines Teilnehmers: \u201eSuper, eine Alternative zur Uni zu sehen!\u201c Mathematik zum Anfassen \u2013 ja, das geht! Wer beim Wort \u201eMathematik\u201c sofort an Formelsammlungen, Klassenarbeiten und verzweifelte Blicke auf das Aufgabenblatt denkt, wurde im Mathematikum eines Besseren belehrt. Hier hie\u00df es: ausprobieren, knobeln, experimentieren und gemeinsam L\u00f6sungen finden. In Kleingruppen besch\u00e4ftigten wir uns mit unterschiedlichen mathematischen Herausforderungen und pr\u00e4sentierten unsere Ergebnisse anschlie\u00dfend den anderen Gruppen. Dass Mathematik durchaus Spa\u00df machen kann, best\u00e4tigten viele R\u00fcckmeldungen. Besonders das spielerische Entdecken kam gut an. Die F\u00fchrung selbst erhielt allerdings eher gemischte Kritiken \u2013 oder, um es mit den Worten eines Teilnehmers zu sagen: \u201eF\u00fchrung naja, aber der Rest spielerisch und dadurch super.\u201c Nat\u00fcrlich gab es auch kritische Stimmen. Einigen fehlte der Bezug zum sp\u00e4teren Leben, anderen vor allem eines: Freizeit! Offenbar kann selbst ein interaktives Mathematikmuseum nicht jeden Wunsch erf\u00fcllen. Immerhin waren sich viele einig, dass sie Neues gelernt hatten \u2013 und das sogar mit Spa\u00df. Hightech statt Hexerei \u2013 zu Besuch bei Singulus Technologies Wie kommt eigentlich eine hauchd\u00fcnne metallische Beschichtung auf eine Verpackung? Und welche chemischen und physikalischen Verfahren stecken hinter modernen Produktionsprozessen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten wir bei unserem Besuch von Singulus Technologies. Das Unternehmen gew\u00e4hrte uns Einblicke in seine Arbeitsbereiche und zeigte, wie naturwissenschaftliche Erkenntnisse in der industriellen Praxis eingesetzt werden. Besonders interessant war die F\u00fchrung durch die Ausbildungsbereiche. Hier stellten Auszubildende ihre Berufe vor und berichteten aus erster Hand von ihrem Arbeitsalltag. Auch die Begegnungen mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen und mit verschiedenen beruflichen Werdeg\u00e4ngen kamen gut an. Die R\u00fcckmeldungen waren allerdings durchaus differenziert: W\u00e4hrend einige die \u201epraxisnahen Einblicke\u201c und \u201esehr anschaulichen Erkl\u00e4rungen\u201c lobten, fanden andere das Programm stellenweise \u201eein bisschen trocken\u201c. Auch h\u00e4tten sich manche mehr M\u00f6glichkeiten zum eigenen Experimentieren gew\u00fcnscht. Ein Sch\u00fcler brachte es treffend auf den Punkt: \u201eNicht das Richtige f\u00fcr mich, aber f\u00fcr Interessierte super.\u201c Und genau darum geht es schlie\u00dflich auch bei der Berufsorientierung: herauszufinden, was zu einem passt \u2013 und was vielleicht eher nicht. Zur\u00fcck an der Kreuzburg \u2013 und dann? Eine besondere Perspektive boten uns ehemalige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unserer Schule, die zu Besuch kamen, um von ihrem weiteren Werdegang zu berichten. Ob Medizin, Energie- und Informationstechnologie oder Robotik \u2013 die beruflichen M\u00f6glichkeiten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich sind vielf\u00e4ltig. Unsere Ehemaligen erz\u00e4hlten von ihren Erfahrungen im Studium, ihrem Berufsalltag und den unterschiedlichen Wegen, die sie nach dem Abitur eingeschlagen hatten. Dabei wurde deutlich: Nach der Schule f\u00fchren viele Wege zum Ziel, und nicht jeder Lebenslauf muss von Anfang an perfekt durchgeplant sein. Besonders wertvoll war die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Informationen aus erster Hand zu erhalten. Schlie\u00dflich ist es etwas anderes, von Studieng\u00e4ngen und Berufen in einer Brosch\u00fcre zu lesen, als mit Menschen zu sprechen, die selbst einmal an unserer Schule die Schulbank gedr\u00fcckt haben. Viel erlebt, viel gelernt \u2013 und ein bisschen zu wenig Bio Besonders positiv bewerteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gro\u00dfe Vielfalt der Angebote. \u201eLobenswert, wie viele verschiedene Ausfl\u00fcge und praktische Angebote es waren\u201c, hie\u00df es beispielsweise in einer R\u00fcckmeldung. Andere wurden sogar noch deutlicher: \u201eGro\u00dfes, super, sinnvolles Angebot \u2013 unser Projekt war das beste!\u201c Nat\u00fcrlich gab es auch Verbesserungsvorschl\u00e4ge. Mehr M\u00f6glichkeiten zum Selbermachen, etwas mehr Freizeit und \u201emehr Bio\u201c standen auf der Wunschliste. 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