{"id":4925,"date":"2015-03-16T07:00:04","date_gmt":"2015-03-16T06:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=4925"},"modified":"2015-02-20T21:31:38","modified_gmt":"2015-02-20T20:31:38","slug":"fastenzeit-2015-das-kreuzbild-von-san-damiano-4-impulse-durch-die-jahrhunderte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/fastenzeit-2015-das-kreuzbild-von-san-damiano-4-impulse-durch-die-jahrhunderte\/","title":{"rendered":"Fastenzeit 2015 &#8211; Das Kreuzbild von San Damiano 4 \u2013 Impulse durch die Jahrhunderte"},"content":{"rendered":"<h3>Die F\u00fc\u00dfe \u2013 einen Standpunkt haben und gehen k\u00f6nnen.<\/h3>\r\n<a href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2015f\u00fc\u00dfe.jpg\" data-rel=\"fancybox\" rel=\"lightbox[4925]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4927\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2015f\u00fc\u00dfe-300x269.jpg\" alt=\"2015f\u00fc\u00dfe\" width=\"300\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2015f\u00fc\u00dfe-300x269.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2015f\u00fc\u00dfe-1024x917.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2015f\u00fc\u00dfe.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Oft sehen wir an den Kreuzen, wie Jesus an den H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen festgenagelt an den Balken h\u00e4ngt. Auf dem Kreuzbild von San Damiano ist es anders. Die F\u00fc\u00dfe stehen auf einem dunklen Grund. Sie sind zwar verwundet und bluten. Aber sie sind frei und werden nicht an das Kreuz gefesselt. Die F\u00fc\u00dfe haben einen sicheren Standpunkt. Es w\u00e4re sogar m\u00f6glich, loszugehen, wenn es n\u00f6tig w\u00e4re. Diese F\u00fc\u00dfe k\u00f6nnen warten oder auf die anderen Menschen zugehen.\r\nFranziskus sieht dieses Kreuz, als er seinen Stand im Leben verloren hatte. Er hatte seine Tr\u00e4ume vom Rittertum, von Karriere und einem bunten und sorgenfreien Leben. Sein Lebensort war f\u00fcr ihn bestimmt. Doch nach dem Krieg war das alles weggebrochen. Seitdem ist er ruhelos und bodenlos. Er reitet durch die Gegend. Er ist orientierungslos. Niemand ist bei ihm. Niemand will und kann mit ihm gehen. Er l\u00e4uft und l\u00e4uft und kommt doch nicht an. Er wei\u00df nicht, wohin er gehen soll.\r\nDoch dann f\u00fchrt ihn sein suchender Weg in die Kirche von San Damiano. Dort steht Jesus aufrecht, einladend und voller Konzentration. Jesus hat seinen Stand gefunden. Das l\u00e4sst auch Franziskus anhalten. Er h\u00e4lt still und findet mit Jesus einen neuen Standort im Leben. So kann er neu losgehen. Allerdings geht er nun nicht mehr alleine. Er hat das Gef\u00fchl, dass Gott von nun an immer bei ihm ist, mit ihm geht und ihn sogar dann tr\u00e4gt, wenn es n\u00f6tig ist.\r\n\r\n<strong>\u00dcbertragung<\/strong>\r\nEs gibt solche Zeiten, in denen wir unruhig sind. Wir rennen von einem zum anderen. Wir sp\u00fcren dabei, dass wir doch nicht ans Ziel kommen, weil wir vielleicht sogar vor lauter Rennen das Ziel vor den Augen verloren haben. Wir funktionieren und kommen nicht wirklich voran. Wir f\u00fchlen uns festgenagelt an Aufgaben und Erwartungen. Dann werden wir nerv\u00f6s, traurig oder aggressiv. Wir Menschen brauchen aber immer wieder Zeit, um uns neu auszurichten. Wir brauchen Augenblicke des Rastens, um dann wieder neu ausgerichtet, loslaufen zu k\u00f6nnen \u2013 alleine oder miteinander.\r\n\r\n<strong>\u00dcbung der Woche:<\/strong>\r\na. Ich nehme mir am Morgen ein paar Minuten Zeit, um mich in aller Ruhe auf den Tag einzustellen. Ich \u00fcberlege, was heute zu tun ist, wem ich begegnen werde und wie ich das tun m\u00f6chte. Ich kann Gott bitten, mit mir zu gehen. So kann ich vorbereitet und ausgerichtet aufbrechen.\r\nb. Ich suche mir eine vertraute Person. Wir vereinbaren einen Termin, an dem wir gemeinsam ein St\u00fcck spazieren gehen. Wir machen uns aus, nicht \u00fcber die Schule oder den Alltag zu reden, sondern einander zu erz\u00e4hlen, wie es uns gerade geht.\r\n\r\n<strong>Gebet:<\/strong>\r\nH\u00f6chster, glorreicher Gott,\r\nerleuchte die Finsternis meines Herzens\r\nund schenke mir rechten Glauben,\r\nsichere Hoffnung\r\nund vollkommene Liebe.\r\nGib mir, Herr,\r\ndas rechte Empfinden und Erkennen,\r\ndamit ich deinen heiligen und wahrhaften\r\nAuftrag erf\u00fclle.\r\n\r\nAmen","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die F\u00fc\u00dfe \u2013 einen Standpunkt haben und gehen k\u00f6nnen. Oft sehen wir an den Kreuzen, wie Jesus an den H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen festgenagelt an den Balken h\u00e4ngt. Auf dem Kreuzbild von San Damiano ist es anders. Die F\u00fc\u00dfe stehen auf einem dunklen Grund. Sie sind zwar verwundet und bluten. Aber sie sind frei und werden nicht an das Kreuz gefesselt. Die F\u00fc\u00dfe haben einen sicheren Standpunkt. Es w\u00e4re sogar m\u00f6glich, loszugehen, wenn es n\u00f6tig w\u00e4re. Diese F\u00fc\u00dfe k\u00f6nnen warten oder auf die anderen Menschen zugehen. Franziskus sieht dieses Kreuz, als er seinen Stand im Leben verloren hatte. Er hatte seine Tr\u00e4ume vom Rittertum, von Karriere und einem bunten und sorgenfreien Leben. Sein Lebensort war f\u00fcr ihn bestimmt. Doch nach dem Krieg war das alles weggebrochen. Seitdem ist er ruhelos und bodenlos. Er reitet durch die Gegend. Er ist orientierungslos. Niemand ist bei ihm. Niemand will und kann mit ihm gehen. Er l\u00e4uft und l\u00e4uft und kommt doch nicht an. Er wei\u00df nicht, wohin er gehen soll. Doch dann f\u00fchrt ihn sein suchender Weg in die Kirche von San Damiano. Dort steht Jesus aufrecht, einladend und voller Konzentration. Jesus hat seinen Stand gefunden. Das l\u00e4sst auch Franziskus anhalten. Er h\u00e4lt still und findet mit Jesus einen neuen Standort im Leben. So kann er neu losgehen. Allerdings geht er nun nicht mehr alleine. Er hat das Gef\u00fchl, dass Gott von nun an immer bei ihm ist, mit ihm geht und ihn sogar dann tr\u00e4gt, wenn es n\u00f6tig ist. \u00dcbertragung Es gibt solche Zeiten, in denen wir unruhig sind. Wir rennen von einem zum anderen. Wir sp\u00fcren dabei, dass wir doch nicht ans Ziel kommen, weil wir vielleicht sogar vor lauter Rennen das Ziel vor den Augen verloren haben. Wir funktionieren und kommen nicht wirklich voran. Wir f\u00fchlen uns festgenagelt an Aufgaben und Erwartungen. Dann werden wir nerv\u00f6s, traurig oder aggressiv. Wir Menschen brauchen aber immer wieder Zeit, um uns neu auszurichten. Wir brauchen Augenblicke des Rastens, um dann wieder neu ausgerichtet, loslaufen zu k\u00f6nnen \u2013 alleine oder miteinander. \u00dcbung der Woche: a. Ich nehme mir am Morgen ein paar Minuten Zeit, um mich in aller Ruhe auf den Tag einzustellen. Ich \u00fcberlege, was heute zu tun ist, wem ich begegnen werde und wie ich das tun m\u00f6chte. Ich kann Gott bitten, mit mir zu gehen. So kann ich vorbereitet und ausgerichtet aufbrechen. b. Ich suche mir eine vertraute Person. Wir vereinbaren einen Termin, an dem wir gemeinsam ein St\u00fcck spazieren gehen. Wir machen uns aus, nicht \u00fcber die Schule oder den Alltag zu reden, sondern einander zu erz\u00e4hlen, wie es uns gerade geht. Gebet: H\u00f6chster, glorreicher Gott, erleuchte die Finsternis meines Herzens und schenke mir rechten Glauben, sichere Hoffnung und vollkommene Liebe. Gib mir, Herr, das rechte Empfinden und Erkennen, damit ich deinen heiligen und wahrhaften Auftrag erf\u00fclle. Amen","protected":false},"author":3,"featured_media":4926,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4925","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-25 03:58:20","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4925"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4925\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4935,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4925\/revisions\/4935"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4926"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}