{"id":5760,"date":"2015-06-18T10:23:22","date_gmt":"2015-06-18T08:23:22","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=5760"},"modified":"2016-02-17T13:29:23","modified_gmt":"2016-02-17T12:29:23","slug":"35-jahre-austausch-35-jahre-freundschaft-zwischen-dem-college-le-rondeau-montfleury-und-dem-franziskaner-gymnasium-kreuzburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/35-jahre-austausch-35-jahre-freundschaft-zwischen-dem-college-le-rondeau-montfleury-und-dem-franziskaner-gymnasium-kreuzburg\/","title":{"rendered":"35 Jahre Austausch \u2013 35 Jahre Freundschaft zwischen dem Coll\u00e8ge Le Rondeau Montfleury und dem Franziskaner Gymnasium Kreuzburg"},"content":{"rendered":"Ein Bericht zum Frankreich-Austausch Kreuzburg \u2013 Le Rondeau\/ Grenoble 2015 von Klaus Orth.<br>\r\n\r\n<em>Vom 19.3. bis zum 26.3. waren in diesem Jubil\u00e4umsjahr 23 Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der Klassen 7 und 8 zu Gast bei Austauschfamilien in der N\u00e4he von Grenoble. Schon in der Vorbereitung der Fahrt war zu sp\u00fcren, dass dies ein besonderer Besuch werden w\u00fcrde. So sollten der Text der Europahymne, ein Lied zum Austausch und Tanzschritte f\u00fcr einen \u201eFlash-Mob\u201c schon vor Abfahrt gelernt sein.<\/em>\r\n<em> Die Fahrt begann wie \u00fcblich mit fast 10 Stunden Bustransfer nach Grenoble, wo wir am Parkplatz der Schule von freudig gespannten Sch\u00fclern, Eltern und Lehrern herzlich in Empfang genommen wurden. Viele Menschen, darunter auch zahlreiche vertraute Gesichter, hatten sich zu unserer Begr\u00fc\u00dfung eingefunden. Herzliche Umarmungen von Freunden und zaghafte Ann\u00e4herungen zuk\u00fcnftiger Freunde.<\/em>\r\n<em> <a href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch.jpg\" data-rel=\"fancybox\" rel=\"lightbox[5760]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-5762\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch-300x192.jpg\" alt=\"2015_06frankreichaustausch\" width=\"250\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch-300x192.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch-1024x654.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Die Woche mit allen Aktivit\u00e4ten sei hier nur kurz geschildert: Nach der Ankunft am Donnerstagabend und dem ersten Abend in der Familie am Freitag der erste Kontakt mit dem ehrw\u00fcrdigen Schulgeb\u00e4ude und dem etwas anderen franz\u00f6sischen Schulsystem. Der Schulleiter, M. Cl\u00e9mente, hie\u00df die G\u00e4ste willkommen, der ehemalige Hausmeister hatte sich extra Zeit genommen, um die Sch\u00fcler durch neuere und vor allem die \u00e4ltesten Teile der Geb\u00e4ude zu f\u00fchren. Am Nachmittag dann der erste Besuch der Stadt und ein Ausflug mit den \u201eBulles\u201c auf die Bastille.<a href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch1.jpg\" data-rel=\"fancybox\" rel=\"lightbox[5760]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-5764\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch1-300x225.jpg\" alt=\"2015_06frankreichaustausch1\" width=\"269\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch1-300x225.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/2015_06frankreichaustausch1.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/a><\/em>\r\n<em> Dem Wochenende in der Familie folgte die Festwoche mit Unterricht, Stadtbesichtigung und Stadtrallye, Ausfl\u00fcgen in die beeindruckenden Tropfsteinh\u00f6hlen von Chorange und das Mus\u00e9e de l\u2019eau mit Wasserverkostung. Abschlie\u00dfend ein Empfang beim B\u00fcrgermeister von Corenc, M. Mermillod-Blondin, der gerne die vorbereiteten Fragen der Sch\u00fcler beantwortete.<\/em>\r\n<em> Zum Festakt zum 35 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um waren am Montag die Vertreter der Schulleitung und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Einladung gefolgt. Frau D\u00e4hn, Herr Bickmann und Herr Wolf bekamen einen guten Eindruck von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft unserer Partner. Einquartiert im Zentrum von Grenoble, durften sie sich zun\u00e4chst ein Bild von der Stadt und der Lik\u00f6rproduktion \u201eChartreuse\u201c machen, am Abend dann regionale Spezialit\u00e4ten kennen lernen. Am Dienstagabend die Feierlichkeiten zum Jubil\u00e4um: In der einstigen Schulkapelle f\u00fchrten die Sch\u00fcler der Deutschklasse kurze Sketche auf, gefolgt von musikalischen und t\u00e4nzerischen Einlagen.<\/em>\r\n<em> Die Schulleiter beider Einrichtungen zeigten sich stolz auf diese lange Zeit der Partnerschaft, die vor 35 Jahren von Mme Gay und Frau Huth ins Leben gerufen wurde. Frau Genevi\u00e8ve Huth und Frau Ursula Gay pflegen noch heute ihre innige Freundschaft, die vor 35 Jahren eher zuf\u00e4llig begann, auch wenn beide nicht mehr im Schuldienst stehen und die Verantwortungen in andere H\u00e4nde weitergaben. Dennoch lie\u00df es sich Frau Gay auch in diesem Jahr nicht nehmen, aktiv an den Feierlichkeiten teilzunehmen und ihre Nachfolgerinnen tatkr\u00e4ftig zu unterst\u00fctzen.<\/em>\r\n<em> In ihren Reden bedauerten beide Schulleiter, nicht (mehr) die Sprache des anderen Landes zu beherrschen, hoben die Bedeutung beider L\u00e4nder, die Wichtigkeit der Sprache f\u00fcr gegenseitiges Verst\u00e4ndnis und Respekt hervor. Gleichzeitig beteuerten beide Schulleiter, alles f\u00fcr den Erhalt und die Fortf\u00fchrung dieses Austauschs zu tun.<\/em>\r\n<em> Schulleiter Herr Wolf bekam ein Pr\u00e4sent der Schule \u00fcberreicht und bedankte sich im Gegenzug mit kulinarischen Sch\u00e4tzen unserer Region und einer Luftaufnahme der Kreuzburg.<\/em>\r\n<em> Auf dem kleinen Schulhof des Rondeau trafen sich dann alle G\u00e4ste, um Luftballons in den Landesfarben aufsteigen zu lassen mit dem Wunsch, dass die Freundschaft beider Schulen und der Partner noch lange anh\u00e4lt. Anschlie\u00dfend begannen die franz\u00f6sischen Sch\u00fcler einen Flash-Mop zu dem Lied \u201eHappy\u201c, an dem nach und nach fast alle Anwesenden teilnahmen \u2013 zur Freude und gro\u00dfen Bewunderung der Gastgeber, auch unser Schulleiter, Herr Wolf. Bei Musik, einem Glas Wein oder Limonade blieb noch gen\u00fcgend Zeit, um gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen.<\/em>\r\n<em> Die anwesenden Eltern, Kollegen und ehemaligen Austauschpartner lobten immer wieder die guten Erfahrungen, die sie mit der Partnerfamilie erleben durften und waren sich einig: Der Austausch beider Schulen ist gelebtes Europa.<\/em>\r\n<strong><em> Gegenbesuch der franz\u00f6sischen G\u00e4ste<\/em><\/strong>\r\n<em> Der Gegenbesuch unserer G\u00e4ste vom 11.06. bis zum 18.6. war in diesem Jahr wegen der ung\u00fcnstigen Termine beider Schulen sehr sp\u00e4t. M. Cl\u00e9mente kam mit der stellvertretenden Schulleiterin, Mme Dewilde, zum ersten Mal nach Deutschland. Seine Terminwahl von Donnerstag bis Freitag fiel in die denkbar ung\u00fcnstigste Zeit der Verabschiedung der Abiturienten und deren akademische Feier. Trotzdem wollte man dem hohen Besuch die notwendige Aufmerksamkeit entgegenbringen.<\/em>\r\n<em> Um diese lange Verbindung entsprechend zu w\u00fcrdigen, entschieden wir uns dazu, nach Kreuzburg Tradition, einen Gedenk-Baum zu setzen. Nach Empfehlung von Martin Hallmen fiel die Wahl \u201eLebkuchenbaum\u201c, der im S\u00fcden Frankreichs beheimatet ist. Die leuchtend orange-rote Herbstf\u00e4rbung und das nach Lebkuchen duftende Herbstlaub machen diesen Baum zu etwas ganz Besonderem. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Freitag, 12.6., wurde der Baum gegen\u00fcber den 7er und 8er Klassen gesetzt, die traditionell am Austausch beteiligt sind.<\/em>\r\n<em> Die kleine Feierstunde wurde vom 6er Chor und Kammerchor unter der Leitung von Frau Dr. Heisler-Wiegelmann mitgestaltet, die mit ihren extra einstudierten St\u00fccken \u201eCaresse sur l\u2019oc\u00e9an\u201c (6er Chor) aus \u201eLes Choristes\u201c und \u201eHymne \u00e0 la nuit\u201c von Rameau (Kammerchor), ebenfalls bekannt durch den Film \u201eLes Choristes\u201c, die Zuh\u00f6rer sehr beeindruckte. Souver\u00e4n am Klavier begleitet wurden beide Ch\u00f6re  von Herrn Heindel. Ebenso sei hier den Teilnehmern der Akrobatik-AG f\u00fcr ihre Darbietungen gedankt, die zusammen mit den Ch\u00f6ren f\u00fcr einen angemessenen Rahmen sorgten.<\/em>\r\n<em> Am neu gepflanzten Baum wurden Wunschzettel f\u00fcr den Austausch angebracht. Gr\u00f6\u00dfter und h\u00e4ufigster Wunsch: \u201e Ich w\u00fcnsche, dass der Austausch und die Freundschaft noch lange anh\u00e4lt, damit noch viele, weitere Freundschaften entstehen k\u00f6nnen.\u201c<\/em>\r\n<em> In der folgenden Woche durften die franz\u00f6sischen G\u00e4ste die Kreuzburg, deutsche Geschichte und Kultur erleben.<\/em>\r\n<em> Am Montag beantwortete B\u00fcrgermeister Engel geduldig die Fragen, die sie vorher gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Mme Bouchet vorbereitet hatten.<\/em>\r\n<em> Am Dienstag der Tag des gemeinsamen Ausflugs an die ehemalige Zonengrenze, zum Point Alpha. Ungl\u00e4ubige Fragen sowohl von den deutschen als auch den franz\u00f6sischen Sch\u00fclern: \u201eHier standen sich bewaffnete Truppen gegen\u00fcber?\u201c \u201eEs wurde an der Grenze get\u00f6tet?\u201c \u201eSelbstschussanlagen?\u201c<\/em>\r\n<em> Unglaublich, wenn man erst nach dem Mauerfall geboren ist und \u2013 zum Gl\u00fcck &#8211; offene Grenzen in Europa erleben darf.<\/em>\r\n<em> Ebenso beeindruckend und unterhaltend die Fahrt nach Bad Hersfeld ins \u201eWortreich\u201c \u2013 ein Kommunikationsmuseum, in dem es, unter anderem, auch den ersten Computer von Konrad Zuse zu bewundern gibt.<\/em>\r\n<em> Am Mittwoch Fahrt mit dem Zug nach Aschaffenburg mit Marktbesuch und Stadtbesichtigung. Am Abend dann schon die Abschlussfeier nach einer intensiven und erlebnisreichen Woche.<\/em>\r\n<em> Mme Bouchet, die zum ersten Mal Sch\u00fcler an die Kreuzburg begleiten durfte, zeigte sich sehr beeindruckt und verabschiedete sich mit der Hoffnung, bald wiederkommen zu d\u00fcrfen. Ein Wunsch, den wir ihr gerne erf\u00fcllen m\u00f6chten.<\/em>\r\n<em> Vielen Dank besonders an Frau Balzer, die kurzfristig als Begleitung einspringen musste und mir w\u00e4hrend der Woche in Frankreich eine gro\u00dfe Hilfe war.<\/em>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Bericht zum Frankreich-Austausch Kreuzburg \u2013 Le Rondeau\/ Grenoble 2015 von Klaus Orth. Vom 19.3. bis zum 26.3. waren in diesem Jubil\u00e4umsjahr 23 Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der Klassen 7 und 8 zu Gast bei Austauschfamilien in der N\u00e4he von Grenoble. Schon in der Vorbereitung der Fahrt war zu sp\u00fcren, dass dies ein besonderer Besuch werden w\u00fcrde. So sollten der Text der Europahymne, ein Lied zum Austausch und Tanzschritte f\u00fcr einen \u201eFlash-Mob\u201c schon vor Abfahrt gelernt sein. Die Fahrt begann wie \u00fcblich mit fast 10 Stunden Bustransfer nach Grenoble, wo wir am Parkplatz der Schule von freudig gespannten Sch\u00fclern, Eltern und Lehrern herzlich in Empfang genommen wurden. Viele Menschen, darunter auch zahlreiche vertraute Gesichter, hatten sich zu unserer Begr\u00fc\u00dfung eingefunden. Herzliche Umarmungen von Freunden und zaghafte Ann\u00e4herungen zuk\u00fcnftiger Freunde. Die Woche mit allen Aktivit\u00e4ten sei hier nur kurz geschildert: Nach der Ankunft am Donnerstagabend und dem ersten Abend in der Familie am Freitag der erste Kontakt mit dem ehrw\u00fcrdigen Schulgeb\u00e4ude und dem etwas anderen franz\u00f6sischen Schulsystem. Der Schulleiter, M. Cl\u00e9mente, hie\u00df die G\u00e4ste willkommen, der ehemalige Hausmeister hatte sich extra Zeit genommen, um die Sch\u00fcler durch neuere und vor allem die \u00e4ltesten Teile der Geb\u00e4ude zu f\u00fchren. Am Nachmittag dann der erste Besuch der Stadt und ein Ausflug mit den \u201eBulles\u201c auf die Bastille. Dem Wochenende in der Familie folgte die Festwoche mit Unterricht, Stadtbesichtigung und Stadtrallye, Ausfl\u00fcgen in die beeindruckenden Tropfsteinh\u00f6hlen von Chorange und das Mus\u00e9e de l\u2019eau mit Wasserverkostung. Abschlie\u00dfend ein Empfang beim B\u00fcrgermeister von Corenc, M. Mermillod-Blondin, der gerne die vorbereiteten Fragen der Sch\u00fcler beantwortete. Zum Festakt zum 35 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um waren am Montag die Vertreter der Schulleitung und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Einladung gefolgt. Frau D\u00e4hn, Herr Bickmann und Herr Wolf bekamen einen guten Eindruck von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft unserer Partner. Einquartiert im Zentrum von Grenoble, durften sie sich zun\u00e4chst ein Bild von der Stadt und der Lik\u00f6rproduktion \u201eChartreuse\u201c machen, am Abend dann regionale Spezialit\u00e4ten kennen lernen. Am Dienstagabend die Feierlichkeiten zum Jubil\u00e4um: In der einstigen Schulkapelle f\u00fchrten die Sch\u00fcler der Deutschklasse kurze Sketche auf, gefolgt von musikalischen und t\u00e4nzerischen Einlagen. Die Schulleiter beider Einrichtungen zeigten sich stolz auf diese lange Zeit der Partnerschaft, die vor 35 Jahren von Mme Gay und Frau Huth ins Leben gerufen wurde. Frau Genevi\u00e8ve Huth und Frau Ursula Gay pflegen noch heute ihre innige Freundschaft, die vor 35 Jahren eher zuf\u00e4llig begann, auch wenn beide nicht mehr im Schuldienst stehen und die Verantwortungen in andere H\u00e4nde weitergaben. Dennoch lie\u00df es sich Frau Gay auch in diesem Jahr nicht nehmen, aktiv an den Feierlichkeiten teilzunehmen und ihre Nachfolgerinnen tatkr\u00e4ftig zu unterst\u00fctzen. In ihren Reden bedauerten beide Schulleiter, nicht (mehr) die Sprache des anderen Landes zu beherrschen, hoben die Bedeutung beider L\u00e4nder, die Wichtigkeit der Sprache f\u00fcr gegenseitiges Verst\u00e4ndnis und Respekt hervor. Gleichzeitig beteuerten beide Schulleiter, alles f\u00fcr den Erhalt und die Fortf\u00fchrung dieses Austauschs zu tun. Schulleiter Herr Wolf bekam ein Pr\u00e4sent der Schule \u00fcberreicht und bedankte sich im Gegenzug mit kulinarischen Sch\u00e4tzen unserer Region und einer Luftaufnahme der Kreuzburg. Auf dem kleinen Schulhof des Rondeau trafen sich dann alle G\u00e4ste, um Luftballons in den Landesfarben aufsteigen zu lassen mit dem Wunsch, dass die Freundschaft beider Schulen und der Partner noch lange anh\u00e4lt. Anschlie\u00dfend begannen die franz\u00f6sischen Sch\u00fcler einen Flash-Mop zu dem Lied \u201eHappy\u201c, an dem nach und nach fast alle Anwesenden teilnahmen \u2013 zur Freude und gro\u00dfen Bewunderung der Gastgeber, auch unser Schulleiter, Herr Wolf. Bei Musik, einem Glas Wein oder Limonade blieb noch gen\u00fcgend Zeit, um gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Die anwesenden Eltern, Kollegen und ehemaligen Austauschpartner lobten immer wieder die guten Erfahrungen, die sie mit der Partnerfamilie erleben durften und waren sich einig: Der Austausch beider Schulen ist gelebtes Europa. Gegenbesuch der franz\u00f6sischen G\u00e4ste Der Gegenbesuch unserer G\u00e4ste vom 11.06. bis zum 18.6. war in diesem Jahr wegen der ung\u00fcnstigen Termine beider Schulen sehr sp\u00e4t. M. Cl\u00e9mente kam mit der stellvertretenden Schulleiterin, Mme Dewilde, zum ersten Mal nach Deutschland. Seine Terminwahl von Donnerstag bis Freitag fiel in die denkbar ung\u00fcnstigste Zeit der Verabschiedung der Abiturienten und deren akademische Feier. Trotzdem wollte man dem hohen Besuch die notwendige Aufmerksamkeit entgegenbringen. Um diese lange Verbindung entsprechend zu w\u00fcrdigen, entschieden wir uns dazu, nach Kreuzburg Tradition, einen Gedenk-Baum zu setzen. Nach Empfehlung von Martin Hallmen fiel die Wahl \u201eLebkuchenbaum\u201c, der im S\u00fcden Frankreichs beheimatet ist. Die leuchtend orange-rote Herbstf\u00e4rbung und das nach Lebkuchen duftende Herbstlaub machen diesen Baum zu etwas ganz Besonderem. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Freitag, 12.6., wurde der Baum gegen\u00fcber den 7er und 8er Klassen gesetzt, die traditionell am Austausch beteiligt sind. Die kleine Feierstunde wurde vom 6er Chor und Kammerchor unter der Leitung von Frau Dr. Heisler-Wiegelmann mitgestaltet, die mit ihren extra einstudierten St\u00fccken \u201eCaresse sur l\u2019oc\u00e9an\u201c (6er Chor) aus \u201eLes Choristes\u201c und \u201eHymne \u00e0 la nuit\u201c von Rameau (Kammerchor), ebenfalls bekannt durch den Film \u201eLes Choristes\u201c, die Zuh\u00f6rer sehr beeindruckte. Souver\u00e4n am Klavier begleitet wurden beide Ch\u00f6re von Herrn Heindel. Ebenso sei hier den Teilnehmern der Akrobatik-AG f\u00fcr ihre Darbietungen gedankt, die zusammen mit den Ch\u00f6ren f\u00fcr einen angemessenen Rahmen sorgten. Am neu gepflanzten Baum wurden Wunschzettel f\u00fcr den Austausch angebracht. Gr\u00f6\u00dfter und h\u00e4ufigster Wunsch: \u201e Ich w\u00fcnsche, dass der Austausch und die Freundschaft noch lange anh\u00e4lt, damit noch viele, weitere Freundschaften entstehen k\u00f6nnen.\u201c In der folgenden Woche durften die franz\u00f6sischen G\u00e4ste die Kreuzburg, deutsche Geschichte und Kultur erleben. Am Montag beantwortete B\u00fcrgermeister Engel geduldig die Fragen, die sie vorher gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Mme Bouchet vorbereitet hatten. Am Dienstag der Tag des gemeinsamen Ausflugs an die ehemalige Zonengrenze, zum Point Alpha. Ungl\u00e4ubige Fragen sowohl von den deutschen als auch den franz\u00f6sischen Sch\u00fclern: \u201eHier standen sich bewaffnete Truppen gegen\u00fcber?\u201c \u201eEs wurde an der Grenze get\u00f6tet?\u201c \u201eSelbstschussanlagen?\u201c Unglaublich, wenn man erst nach dem Mauerfall geboren ist und \u2013 zum Gl\u00fcck &#8211; offene Grenzen in Europa erleben darf. 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