{"id":7245,"date":"2015-12-07T07:15:00","date_gmt":"2015-12-07T06:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/?p=7245"},"modified":"2015-12-07T09:02:41","modified_gmt":"2015-12-07T08:02:41","slug":"advent-neu-erzaehlt-bodenlose-enttaeuschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/advent-neu-erzaehlt-bodenlose-enttaeuschung\/","title":{"rendered":"Advent &#8211; neu erz\u00e4hlt \/ \u201eBodenlose Entt\u00e4uschung\u201c"},"content":{"rendered":"<strong>Einstimmung: <\/strong><br><br>\r\nMaria hat eine \u00fcberraschende Botschaft bekommen. Sie ist schwanger. Wir h\u00f6ren nun, wie die Geschichte weitergeht:\r\n\r\n<a attid=\"7246\"  href=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/02-Josef-auf-dem-S-Bahnhof2015.jpg\" rel=\"lightbox[7245]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/02-Josef-auf-dem-S-Bahnhof2015-300x199.jpg\" alt=\"02 Josef auf dem S-Bahnhof2015\" width=\"300\" height=\"199\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7246\" srcset=\"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/02-Josef-auf-dem-S-Bahnhof2015-300x199.jpg 300w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/02-Josef-auf-dem-S-Bahnhof2015-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/02-Josef-auf-dem-S-Bahnhof2015.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br>\r\n\r\n<strong>Biblischer Text (Mt 1, 18-25) \u2013 neu erz\u00e4hlt<\/strong><br>\r\nAls sie ihm von der Schwangerschaft erz\u00e4hlt, bricht seine Welt zusammen. Er rennt raus. Er stolpert in die Nacht; nur alleine sein, nichts mehr h\u00f6ren, blo\u00df ihr Gesicht nicht mehr sehen. Wie konnte sie ihm das antun? Maria! Seine Maria! Er liebt sie doch so sehr. Der Boden unter seinen F\u00fc\u00dfen bricht weg. Alles ist zerst\u00f6rt. Warum? Warum nur? Warum?<br>\r\nDass sie schwanger ist, schwanger nicht von ihm, ist ja schon genug.<br>\r\nAber warum erz\u00e4hlt sie ihm solch eine Geschichte \u2013 vom Engel, von Gottes Sohn, vom Vertrauen, dass alles gut werden wird?<br>\r\nEr will weg. \u201eNur weg von hier\u201c, denkt er. Irgendwo neu anfangen. Sie nie wiedersehen. <br>\r\nEr spricht mit keinem. Packt einfach seine Sachen.<br>\r\nAber dann kommt dieser Traum. Anders als andere Tr\u00e4ume. So klar. So hell. Der Traum heftet sich in seinem Kopf fest und in seinem Herzen. <br>\r\n\u201eF\u00fcrchte dich nicht\u201c, h\u00f6rt er. \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c<br>\r\nEr sp\u00fcrt im ganzen K\u00f6rper diese Stimme: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, bei Maria zu bleiben. Sie ist deine Frau. Ihr Kind ist Gottes Geschenk.\u201c<br>\r\nEr wird wach. Die Worte aber bleiben. Lange hallen sie in ihm nach.<br>\r\nZ\u00e4rtlich klingen sie und kraftvoll: \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c<br><br>\r\n\r\n<em>aus: Andere Zeiten-Kalender 2006 (leicht ver\u00e4ndert)<\/em><br><br>\r\n\r\n<strong>\u00dcbertragung und Impuls:<\/strong><br>\r\nEs kann vorkommen, dass dich die Menschen verletzen, die du am meisten liebst und sch\u00e4tzt. Du rechnest einfach nicht damit, dass dein bester Freund \u00fcber dich mit anderen redet oder bei einem Lehrer verpetzt &#8211; warum auch immer. Du h\u00e4ttest nie gedacht, dass deine Eltern dich vergessen und du eine Stunde auf sie warten musst und keiner geht ans Telefon. Wie schnell sagst du dann im Zorn: \u201eMit dem will ich nichts mehr zu tun haben!\u201c<br>\r\nAber dann sp\u00fcrst, dass die Freundschaft so viel wert ist. Ihr habt so vieles miteinander durchgestanden. Der Verlust der Freundschaft w\u00fcrde schwerer wiegen als der momentane Zorn.\r\nTief im Herzen sp\u00fcrst Du: \u201eIch m\u00f6chte diesen Menschen nicht verlieren. Unsere Freundschaft (unsere Liebe) h\u00e4lt das aus.\u201c Wenn du es schaffst, deinem Gef\u00fchl zu trauen, dann kann die Freundschaft weitergehen \u2013 anders gewiss. Aber sie geht weiter.<br><br>\r\n\r\nVersuchen wir in der kommenden Woche auf unser Herz zu h\u00f6ren, nicht nachtragend zu sein und bei Streit den ersten Schritt zu wagen, damit Freundschaft weiter wachsen kann.<br><br>\r\n\r\n<strong>Gebet und Segen<\/strong><br><br>\r\n\r\nHERR, segne meinen Mund!<br>\r\nHERR, segne mein Herz,<br>\r\ndass es Wohnstatt sei Deinem Geist,<br>\r\ndass es W\u00e4rme schenken und bergen kann,<br>\r\ndass es reich sei an Verzeihung,<br>\r\ndass es Leid und Freude teilen kann.<br>\r\nHERR, segne mein Herz!<br><br>\r\n\r\n<em>aus: Gebet von St. Martin aus dem 4. Jahrhundert \r\n<\/em><br><br>\r\n<em>Bildnachweis: mit freundlicher Genehmigung aus: <br>\r\nDer Andere Advent 2006\/2007 \u00a9 Boris Rostami\/Andere Zeiten e.V., www.anderezeiten.de<\/em>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Einstimmung: Maria hat eine \u00fcberraschende Botschaft bekommen. Sie ist schwanger. Wir h\u00f6ren nun, wie die Geschichte weitergeht: Biblischer Text (Mt 1, 18-25) \u2013 neu erz\u00e4hlt Als sie ihm von der Schwangerschaft erz\u00e4hlt, bricht seine Welt zusammen. Er rennt raus. Er stolpert in die Nacht; nur alleine sein, nichts mehr h\u00f6ren, blo\u00df ihr Gesicht nicht mehr sehen. Wie konnte sie ihm das antun? Maria! Seine Maria! Er liebt sie doch so sehr. Der Boden unter seinen F\u00fc\u00dfen bricht weg. Alles ist zerst\u00f6rt. Warum? Warum nur? Warum? Dass sie schwanger ist, schwanger nicht von ihm, ist ja schon genug. Aber warum erz\u00e4hlt sie ihm solch eine Geschichte \u2013 vom Engel, von Gottes Sohn, vom Vertrauen, dass alles gut werden wird? Er will weg. \u201eNur weg von hier\u201c, denkt er. Irgendwo neu anfangen. Sie nie wiedersehen. Er spricht mit keinem. Packt einfach seine Sachen. Aber dann kommt dieser Traum. Anders als andere Tr\u00e4ume. So klar. So hell. Der Traum heftet sich in seinem Kopf fest und in seinem Herzen. \u201eF\u00fcrchte dich nicht\u201c, h\u00f6rt er. \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c Er sp\u00fcrt im ganzen K\u00f6rper diese Stimme: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, bei Maria zu bleiben. Sie ist deine Frau. Ihr Kind ist Gottes Geschenk.\u201c Er wird wach. Die Worte aber bleiben. Lange hallen sie in ihm nach. Z\u00e4rtlich klingen sie und kraftvoll: \u201eF\u00fcrchte dich nicht!\u201c aus: Andere Zeiten-Kalender 2006 (leicht ver\u00e4ndert) \u00dcbertragung und Impuls: Es kann vorkommen, dass dich die Menschen verletzen, die du am meisten liebst und sch\u00e4tzt. Du rechnest einfach nicht damit, dass dein bester Freund \u00fcber dich mit anderen redet oder bei einem Lehrer verpetzt &#8211; warum auch immer. Du h\u00e4ttest nie gedacht, dass deine Eltern dich vergessen und du eine Stunde auf sie warten musst und keiner geht ans Telefon. Wie schnell sagst du dann im Zorn: \u201eMit dem will ich nichts mehr zu tun haben!\u201c Aber dann sp\u00fcrst, dass die Freundschaft so viel wert ist. Ihr habt so vieles miteinander durchgestanden. Der Verlust der Freundschaft w\u00fcrde schwerer wiegen als der momentane Zorn. Tief im Herzen sp\u00fcrst Du: \u201eIch m\u00f6chte diesen Menschen nicht verlieren. Unsere Freundschaft (unsere Liebe) h\u00e4lt das aus.\u201c Wenn du es schaffst, deinem Gef\u00fchl zu trauen, dann kann die Freundschaft weitergehen \u2013 anders gewiss. Aber sie geht weiter. Versuchen wir in der kommenden Woche auf unser Herz zu h\u00f6ren, nicht nachtragend zu sein und bei Streit den ersten Schritt zu wagen, damit Freundschaft weiter wachsen kann. Gebet und Segen HERR, segne meinen Mund! HERR, segne mein Herz, dass es Wohnstatt sei Deinem Geist, dass es W\u00e4rme schenken und bergen kann, dass es reich sei an Verzeihung, dass es Leid und Freude teilen kann. HERR, segne mein Herz! aus: Gebet von St. Martin aus dem 4. Jahrhundert Bildnachweis: mit freundlicher Genehmigung aus: Der Andere Advent 2006\/2007 \u00a9 Boris Rostami\/Andere Zeiten e.V., www.anderezeiten.de","protected":false},"author":3,"featured_media":7246,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7245","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-20 10:33:02","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7245"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7249,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7245\/revisions\/7249"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/franziskanergymnasium-kreuzburg.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}