2. Adventsimpuls: Dienstag, 07.12.2021

Geborgenheit – Mit Maria und Josef an der Krippe
Lied:
Wir sagen euch an den lieben Advent!
Sehet, die zweite Kerze brennt!
So nehmet euch eins um das andere an,
wie auch der Herr an uns getan!
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr!
Schon ist nahe der Herr.
(gesungen von den Schülerinnen der SacroPop-AG; am Flügel: Andreas Heindel)
Text:
In dieser Woche wollen wir uns zwei Menschen an der Krippe widmen, denen eine besondere Bedeutung zukommt: Maria, die Mutter Jesu, und Josef, der sozusagen der Ziehvater Jesu war. Bestimmt kennt ihr alle das Krippenlied „Ihr Kinderlein, kommet“. In der dritten Strophe geht es um Maria und Josef:
„Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh,
Maria und Josef betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor;
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.“
Josef und Maria betrachten das Jesuskind froh.
Eine schöne Vorstellung, die uns etwas von familiärer Wärme und Geborgenheit schenkt. Einen ähnlichen Gedanken finden wir auch in der heutigen Strophe von „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Dort heißt es: „So nehmet Euch eins um das andere an, wie auch der Herr an uns getan!“ Gegenseitige Annahme, jemanden so annehmen, wie er ist – das gibt uns auch das Gefühl von Geborgenheit.
Geborgenheit und Wärme sind sicher Dinge, die wir – vor allem im Kindesalter, aber sicher auch als Jugendliche und bestimmt auch als Erwachsene – von unseren Eltern erfahren.
In einer KL-Stunde haben wir über unsere Eltern nachgedacht.
Wir haben überlegt, wofür wir Gott mit Blick auf unsere Eltern danken möchten und worum wir Gott für unsere Eltern bitten möchten. Aus unseren Gedanken ist folgender Gebetstext entstanden:
Gebet
Lieber Gott,
unsere Eltern sind immer für uns da und wollen immer nur das Beste für uns. Sie kennen uns sehr gut und schenken uns Liebe. Unsere Eltern begleiten uns in unserem Leben. Sie bringen uns so viel bei, wie es kein anderer tut. Ohne unsere Eltern wären wir nicht die Menschen, die wir sind.
Danke, lieber Gott, für die Liebe und die Aufmerksamkeit, die uns unsere Eltern schenken.
Danke, lieber Gott, dass wir Eltern haben, die alles dafür geben, dass es uns gut geht, die uns mehr lieben als alles andere, und die uns beschützen vor allem, was uns nicht gut tut, die uns immer lieben, wie wir sind.
Danke, lieber Gott, dass wir immer mit unseren Eltern reden können, dass sie mit uns lachen und weinen können.
Danke, lieber Gott, für unsere Eltern – sie sind wundervoll!
Guter Gott, wir bitten Dich für unsere Eltern:
Lass unsere Eltern lange leben, gesund und glücklich bleiben und sich nicht streiten. Bitte lass es auch den Eltern unserer Eltern gut gehen und lass sie lange leben.
Gib unseren Eltern Kraft für jeden Schritt ihres Lebens, gib ihnen Freude und Glück und beschütze sie, auch dann noch, wenn sie alt sind.
Bitte hilf unseren Eltern, dass sie das Leben einfacher und gelassener sehen.
Bitte hilf unseren Eltern auch, uns zu verstehen. Lass sie akzeptieren, dass wir uns verändern.
Wir bitten darum, dass unsere Eltern die Geduld mit uns nie verlieren und dass wir auch an schweren Tagen ein Licht in ihrem Leben sein können.
Amen.
- In dieser Woche wollen wir zwei Figuren an die Klassenkrippen stellen: Maria und Josef.
- Auch wollen wir in dieser Woche besonders an unsere Eltern denken, die uns sicherlich auch „froh betrachten“ und uns so annehmen, wie wir sind. Überlegt Euch etwas, was ihr Euren Eltern gerne Gutes sagen möchtet, wofür ihr ihnen danken möchtet.
- An eurer Klassenkrippe findet ihr Herzkarten. Notiert Euren Dank auf der Herzkarte und schenkt sie Euren Eltern.
Impuls für die Woche:

