Adventsimpuls von Montag, 28. November 2022
Vom Schenken – „Little Drummer Boy“
Little Drummer Boy
(Deutsche Übersetzung)
um einen neugeborenen König zu sehen (…),
um unsere besten Geschenke zu bringen (…),
sie vor dem König niederzulegen (…).
Um ihn so zu ehren (…),
wenn wir kommen.
Kleines Baby (…),
ich bin auch nur ein armer Junge (…).
Ich habe keine Gaben, die ich dir bringen kann (…),
die gut genug wären, um sie unserem König zu schenken (…).
Soll ich für dich spielen, (…)
auf meiner Trommel?
Maria nickte (…).
Der Ochse und die Lämmer standen dabei (…).
Ich spielte meine Trommel für ihn (…).
Ich spielte für ihn so schön, wie ich konnte. (…)
Dann lächelte er mich an (…),
mich und meine Trommel (…).
Text: Harry Simeone, Henry Onorati, Katherine K Davis
Quelle: https://www.songtexte.com
Gedanken
Jetzt ist die Zeit, in der wir uns fragen: „Was sollen wir zu Weihnachten verschenken?“ Dabei gibt es verschiedene Kriterien. Die einen erinnern sich und denken: „Was habe ich letztes Jahr von dem anderen bekommen? Was muss ich dieses Jahr geben?“ Andere fragen sich: „Was kann ich mir leisten?“ Die meisten überlegen sich hoffentlich: „Was passt zu dem anderen Menschen? Worüber freut er oder sie sich wirklich?“
Jedes Geschenk sagt etwas über den Schenkenden selbst aus. Wenn ich schenke, dann schenke ich mich auch immer selbst.
Der Junge in dem Lied, das wir eben hörten, hat nichts anderes als seine Trommel, die er mit Hingabe spielt. Mehr kann er nicht. Doch genau das, was er kann und was ihn ausmacht, bringt er dem Kind als Gabe – nicht mehr und doch sein ganzes Herz.
Für die kommende Woche
Weihnachtsgeschenke müssen nicht viel kosten. Der Theologe Joachim Kohler stellte einmal eine Liste mit Weihnachtsgeschenken zusammen, die nichts kosten. Und das sind seine Vorschläge:
Ein Geschenk, das nichts kostet … jemanden loben.
Ein Geschenk, das nichts kostet … helfen den Tisch abzudecken.
Ein Geschenk, das nichts kostet … ein handgeschriebener Weihnachtsbrief.
Ein Geschenk, das nichts kostet … ein strahlendes Lächeln.
Ein Geschenk, das nichts kostet … sich für jemanden Zeit nehmen.
Ein Geschenk, das nichts kostet … einen Fehler zugeben.
Ein Geschenk, das nichts kostet … sich für das Mittagessen bedanken.
Ein Geschenk, das nichts kostet … den ersten Schritt zur Versöhnung gehen.
Ein Geschenk, das nichts kostet … für jemanden beten.
Quelle: Jo.Kohler@gmx.de
Gewiss fallen Euch noch mehr Geschenke ein, die nichts kosten. Vielleicht könnt Ihr diese ja in ein paar Minuten in Eurer Klasse oder Eurem Kurs gemeinsam suchen.
Besser wäre es freilich, wenn wir in dieser Woche solche Geschenke auch wirklich verschenken.
Das wären schöne vorweihnachtliche Präsente, über die wir uns auch außerhalb der Adventszeit freuen.
Gebet
Und nun lasst uns füreinander und miteinander beten. Denken wir ein jemanden, der oder die das im Moment besonders gebrauchen kann.
Vater unser
Segensgebet – gemeinsam beten
Gott schenke dir Augen, die auch kleine Dinge sehen.
Er schenke dir Ohren, die auch leise Töne hören.
Er schenke dir Hände, die teilen und Gutes tun.
Er schenke dir ein gutes Herz für deine Mitschüler und deine Familie.
Das alles schenke dir der Gott der Liebe, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Quelle: https://www.bistum-eichstaett.de

