Alexander Hock offiziell als neuer Schulleiter eingeführt
In festlichem Rahmen ist Studiendirektor Alexander Hock am 10. September 2026 offiziell in sein Amt als neuer Schulleiter des Franziskanergymnasiums Kreuzburg eingeführt worden. Zahlreiche Gäste aus der Schulgemeinde, vom Schulträger sowie aus Kirche und Gesellschaft waren gekommen, um diesen besonderen Anlass gemeinsam zu feiern und ihre Glückwünsche zu überbringen.
Den Auftakt bildete eine Wort-Gottes-Feier mit Schulseelsorgerin Simone Schober und der SakroPop-Band unter der Leitung von Andreas Heindel.
Im Namen der Schulgemeinschaft hieß Geschäftsführerin Elke Hohmann Alexander Hock herzlich willkommen. Sie blickte auf seine ersten Monate an der Kreuzburg zurück und machte deutlich, dass er seit seinem Amtsantritt im Juni bereits mitten im schulischen Alltag angekommen ist. Wer ihn in diesen ersten Wochen erlebt hat, konnte schnell feststellen, wie wichtig ihm das gemeinsame Arbeiten und das Miteinander in der Schulgemeinschaft sind. Seine langjährige Erfahrung als Lehrer und Schulleitungsmitglied sowie seine Tätigkeiten in der schulfachlichen Aufsicht und im Kultusministerium bringen dafür eine breite Grundlage mit. Zugleich wurde deutlich: Es geht nicht darum, Bewährtes vorschnell zu verändern, sondern die Kreuzburg gemeinsam und mit Augenmaß weiterzuentwickeln.
Per Videobotschaft meldete sich Provinzialminister Bruder Markus Fuhrmann OFM von der Insel Langeoog zu Wort. Er erinnerte daran, dass Bildung und Erziehung an der Kreuzburg immer als Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden. Verantwortung, Kooperation, Glaube und Gemeinschaft prägen das Profil unserer Schule. Für die kommenden Jahre wünschte er Alexander Hock alles Gute und Gottes Segen.
Ulrich Hilbert, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates der Franziskus-Stiftung Kreuzburg, griff in seiner Festrede das Bild eines Schiffes auf bewegter See auf. Schule sei ein lebendiges System, in dem viele Menschen gemeinsam Verantwortung tragen. Schulleitung bedeute deshalb heute mehr denn je, Orientierung zu geben, zuzuhören und gemeinsam mit anderen gute Wege zu finden. Gerade die franziskanischen Werte der Kreuzburg könnten dabei ein verlässlicher Kompass sein. Gemeinsam mit den Geschäftsführerinnen Elke Hohmann und Birgit Rupp überreichte Hr. Hilbert Alexander Hock die offizielle Ernennungsurkunde.
Auch Schulamtsdirektor Thomas Will überbrachte die Glückwünsche des Staatlichen Schulamtes für den Main-Kinzig-Kreis und Hanau. Mit ihren 1.265 Schülerinnen und Schülern sei die Kreuzburg ein bedeutender Bestandteil der regionalen Schullandschaft. Das franziskanische Profil bilde dabei eine starke Grundlage für die weitere Entwicklung der Schule.
Für das Bistum Fulda gratulierte Dr. Marco Bonacker, Leiter der Abteilung Bildung und Kultur im Bischöflichen Generalvikariat. Eine besondere Verbindung stellte er dabei in den Mittelpunkt: Alexander Hock ist selbst ehemaliger Schüler der Kreuzburg. Er kenne die Schule damit aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und sei ihr seit vielen Jahren verbunden. Bonacker bezeichnete ihn deshalb als besonderen „Kulturträger“ der Schule. Zugleich erinnerte er daran, dass christliche Bildung immer mehr sein müsse als reine Wissensvermittlung und auch die Persönlichkeits- und Herzensbildung junger Menschen im Blick habe.
Besonders lebendig wurde es anschließend, als Vertreterinnen und Vertreter verschiedener schulischer Gremien sich im wahrsten Sinne des Wortes „die Klinke in die Hand gaben“. An einer magentafarbenen Tür überreichten Schulelternbeirat, Schulleitung, Mitarbeitervertretung, Alumni, Freundeskreis, Drei-Ringe-Kreis und Schülervertretung symbolische Geschenke für den neuen Weg. Mit viel Humor und einigen treffenden Anspielungen wurde dabei deutlich, wie sehr sich die verschiedenen Gruppen unserer Schule auf die Zusammenarbeit freuen.
In seiner abschließenden Ansprache dankte Alexander Hock für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er machte deutlich, dass jede Schule ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Stärken und ihr eigenes Profil besitzt, sich aber zugleich immer wieder neuen Herausforderungen stellen müsse. Dabei griff er auch die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz für Schule und Bildung auf. Bei allen Chancen des technischen Fortschritts dürften kritisches Denken, Wahrheitsliebe, Empathie und menschliche Begegnung nicht aus dem Blick geraten.
Dass die Kreuzburg diesen Weg nicht nur mit Tradition, sondern auch mit Offenheit für Neues gehen will, wurde an diesem Nachmittag vielfach spürbar. Alexander Hock kann dabei auf ein starkes Schulleitungsteam, ein engagiertes Kollegium und eine lebendige Schulgemeinschaft bauen.


