Bericht zur Fahrt nach Grenoble vom 23. bis 30. März 2017
Die Organisation eines Schüleraustauschs ist immer wieder eine neue, spannende Herausforderung und stellt den Organisator auch nach vielen Fahrten vor immer neue Aufgaben Klappt die Verständigung? Passen die nach Steckbriefen zugeordneten Partner zueinander? In diesem Jahr mit 25 Teilnehmern eine wahre Mammutaufgabe.
Schon im Vorfeld wurde klar, in diesem Jahr wird es schwierig sein, alle „Schülerpaare“ problemlos zusammenzustellen. Hier ein großes Dankeschön an alle Eltern, die, in quasi letzter Minute, bereitwillig zwei Schüler zu sich aufnahmen.
Dass dann schließlich der erste Besuch in Frankreich sehr erfolgreich verlief, war vor allem der Flexibilität unserer Schüler zu verdanken. Und auch ihrer Bereitschaft, sich anzupassen und aktiv einzulassen auf das „Abenteuer Schüleraustausch“. Die Partner verstanden sich prima, ergänzten sich ab der ersten Begegnung und warteten sehnsüchtig auf den Gegenbesuch.
Als wir nach neunstündiger Busfahrt endlich in Corenc ankamen, wurden wir schon freudig erwartet. Neugierige Blicke, wo ist mein Partner, wann steigt er aus, wie ist der erste Eindruck. Von Anfang an war gleich das Gefühl da, hier treffen alte Bekannte aufeinander. Offenherzig ging man aufeinander zu, um den ersten Abend mit der Gastfamilie zu verbringen.
Der Freitag begann mit offizieller Begrüßung und Frühstück mit der Schulleitung und anschließender Führung durch die Schule. Danach erster „Abstieg zur Bushaltestelle“ und Fahrt mit dem öffentlichen Bus nach Grenoble und Besuch des „Musée Dauphinois“. Schließlich der Rückweg den Berg hinauf zur Schule machte den Freitag gleich sehr anstrengend.
Das Wochenende verbrachte man in den Familien.
Am Montag der Tagesausflug zur Schokoladenfabrik Valrhona um zu sehen und vor allem zu kosten, wie köstliche Schokolade hergestellt wird. Mit vollem Bauch ging es weiter zum „Palais Idéal du Facteur Cheval“. Dank orientierungslosem Busfahrer kamen wir erst um 18.30h zurück.
Am Dienstag durften sich die Schüler beim gemeinsamen Sport austoben und lernten ein neues Fangspiel kennen. Auf die erste sportliche Aktivität folgte wieder der lange Abstieg zur Bushaltestelle, um nach Grenoble zu fahren.
Aufgabe war es nun, in den Halles einzukaufen, um auf der Bastille mit großartiger Sicht auf die Stadt und die umliegenden Berge zu picknicken. Beim Einkaufen war auch die Gelegenheit, manche Leckerei zu probieren und zu naschen. Anstrengend hörte der Tag auf mit erneutem Aufstieg zur Schule.
Am Mittwoch stand der Besuch des Bürgermeisters auf dem Programms. Er lies es sich nicht nehmen, die Besucher auf Deutsch zu begrüßen und freute sich über die vielen, interessierten Fragen der Schüler. Lange musste er überlegen, wie er denn das französische Schulsystem hält und was er gerne verbessern würde. Aber gleichzeitig drückte er seine Bewunderung aus über den Mut und die Sprachkenntnisse.
Der Abschlussabend kam überraschend schnell nach einer viel zu kurzen Woche voller neuer Eindrücke.
Bleibt anzumerken dass nicht nur die Verständigung prima geklappt hat. Die Schüler haben sich wirklich gerne auf alle Herausforderungen eingelassen und aktiv zum Gelingen des 38. Austauschs beigetragen.
Weitere Fotos vom Austausch hier.

