Besuch des bildungspolitischen Sprechers der FDP-Landtagsfraktion

Gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten im Main-Kinzig-Kreis, Daniel Protzmann, sowie der sozialpolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung und Elternbeirätin Ulrike Schöttelndreier besuchte der bildungspolitische Sprecher der FDP Landtagsfraktion, Moritz Promny, das Franziskanergymnasium, um sich im Gespräch mit Geschäftsführer Bernward Bickmann und Schulleiter Thomas Wolf insbesondere über die anstehende Novelle des Hessischen Ersatzschulfinanzierungsgesetzes und den Schulalltag während der Corona-Pandemie auszutauschen.
Das Hessische Ersatzschulfinanzierungsgesetz sieht vor, dass 85% der Kosten eines Schülers/einer Schülerin an einer öffentlichen Schule den Freien Schulen durch das Land Hessen erstattet werden. Insbesondere aufgrund einer veralteten Berechnungsgrundlage fallen die Zahlen in der Realität jedoch deutlich hinter diesen ursprünglich angestrebten Wert zurück. Geschäftsführer Bernward Bickmann und Schulleiter Thomas Wolf erläuterten anhand konkreter Zahlen, welche gravierenden Nachteile für Privatschulen durch das aktuelle Ersatzschulfinanzierungsgesetz entstehen. Sie betonten ausdrücklich, dass eine auskömmliche Finanzierung durch das Land Hessen sich an aktuellen Zahlen der Schülerkosten im Land orientieren muss. Beide betonten, „dass das Ersatzschulfinanzierungsgesetz für die freien Schulen erwiesenermaßen eine nicht mehr tragbare finanzielle Lücke erzeugt hat und damit die Vielfalt von Schulen in Hessen bedroht.“
Der bildungspolitische Sprecher der FDP Landtagsfraktion zeigte sich beeindruckt, wie die Herausforderungen der Corona-Pandemie am Franziskanergymnasium Kreuzburg, aber auch an anderen hessischen Schulen in nichtöffentlicher Trägerschaft bewältigt wurden. Moritz Promny sicherte den privaten und konfessionellen Schulträgern seine Unterstützung bei den Beratungen des neuen Ersatzschulfinanzierungsgesetzes im Landtag zu: „Das stärkt die Bildungsvielfalt in unserem Land und ermöglicht auch unter dem Aspekt der Chancengerechtigkeit einen breiteren Zugang zu alternativen Bildungsangeboten.“

