Bonjour à Bruxelles – unser französisches Austauschprojekt mit dem Gymnase Sturm in Strasbourg
Wie fühlt es sich an, für ein paar Tage in einer europäischen Hauptstadt zu leben, neue Menschen kennenzulernen und eine andere Kultur zu entdecken? Genau das durften wir bei unserem Schüleraustausch nach Brüssel erleben.
Schon nach der Abfahrt merkte man die Aufregung und Neugier, da es für die meisten von uns das erste Mal in Brüssel war.
Bereits im Zug bekamen wir die Steckbriefe der Schüler des Gymnasiums Sturm in Strasbourg, die wir dann langsam kennenlernen sollten.
Aufgrund von Verspätungen und Problemen kamen der französische Teil sehr viel später als wir an, weshalb wir dann einen Stadtrundgang gemacht haben, bei dem wir den größten Park Brüssels und viele anderen beeindruckende Gebäude besichtigt haben.
Ungefähr um 16 Uhr trafen wir dann den französischen Teil im Meininger Hotel City Center. Nach einem schnellen Kennenlernen ging es zu einer dreistündigen Erkundungstour durch Brüssel, bei der uns ein einheimischer französisch sprachiger Guide die verschiedenen Gebäude und Bauten erklärte.
Am Dienstag begann der Tag um 7 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück und dem Planen des Tages. Nach dem Frühstück ging es dann mit Tram und Metro zum Europaparlament. Dort hörten wir uns zwei Vorträge an, einen auf Französisch und der andere auf Deutsch. Wir lernten verschiedene Berufe im Europaparlament kennen und sprachen sogar mit einer dort arbeitenden Übersetzerin über ihren Beruf. Der Tag wurde sehr politisch, da wir danach in ein interaktives Museum „Experience Europe“ gingen und dort vieles über Europa, die EU und die Politik mit Spielen und Filmen lernen konnten. Zum Tages Abschluss ging es dann zum Bowlen. Dort hatten alle viel Spaß und es wurde viel gelacht.
Das Atomium stand mittwochs nach dem gemeinsamen Frühstück auf dem Plan. Dort hatten wir keine Führung, sondern durften es auf eigene Faust erkunden. Von dort aus ging es dann wieder mit Metro und Tram zur Landesvertretung Hessen. Dort durften wir uns wie echte Politiker fühlen. Zusammen mit den Franzosen diskutierten wir über viele verschiedene politisch aktuelle Themen. Als Tagesabschluss diente die Freizeit in Brüssel, die wir alle individuell nutzten.
Das Museum „Maison de l’histoire européenne“ und das Museum „Comic Art Museum Brussels“ füllten unseren letzten gemeinsamen Tag in Brüssel. Als gemeinsamen Abschluss gingen wir nach dem Abendessen Waffeln essen.
Freitags hatten wir bis zur Abfahrt noch Freizeit in Brüssel. Viele nutzen den Vormittag um nochmal richtig belgische Waffeln zu essen und sich zu verabschieden.
Als wir am Ende wieder im Zug saßen und Brüssel langsam hinter uns kleiner wurde, wurde uns klar, wie viel wir in dieser kurzen Zeit erlebt hatten. Neue Orte, neue Menschen und viele gemeinsame Momente haben diesen Austausch zu etwas Besonderem gemacht. Brüssel hat uns nicht nur die europäische Politik nähergebracht, sondern auch gezeigt, wie spannend es ist, andere Kulturen kennenzulernen.
Leonie Gundelwein, Marina Friedl, Vincent Gerlach, Max Rotter, Jg. 9
Videotagebuch aus Brüssel
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