Ehemaliger Kreuzburgler auf ganz großer Bühne
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Jedes Jahr im Frühsommer findet in Frankfurt der „Große Diktatwettbewerb“ statt. Dort teffen sich die besten Schreiber aus Frankfurt, dem Umland und inzwischen auch aus anderen Städten Deutschlands, um in einem ultraschweren Diktat ihr sprachsportliches Vermögen zu messen. Es handelte in diesem Jahr vom schweren Schicksal eines Gartenzwergs und einem „detektivischen Tausendsassa“, der „im Rhabarberbeet quietschbunt emaillierte Scherben sicherstellt“.
Die Kreuzburg hatte auch dieses Mal wieder ein Team aus Schülern, Eltern und einem Lehrer nach Frankfurt geschickt, das sich in seinen Kategorien jeweils wacker schlug, aber nicht aufs Siegertreppchen kam.
Aber dafür entdeckte sie einen alten Bekannten: Marco Soravia, der 2015 an der Kreuzburg das Abitur abgelegt hatte, war der Moderator des kurzweiligen Nachmittags und verstand es glänzend, die verschiedenen Akteure und Programmpunkte in der großen Aula des Frankfurter Goethegymnasiums rhetorisch zu verbinden. Er hatte im vergangenen Jahr noch als Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen und einen zweiten Preis errungen. Damit war er Dr. Kaehlbrand, dem Vorsitzenden der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die den Wettbewerb organisiert, positiv aufgefallen und durfte nun erste Schritte für ein Leben im Rampenlicht der Öffentlichkeit tun. Das wird ihm für sein kommendes Studium sicher nützlich sein.
Am Schluss war er gern bereit, sich für ein Gruppenfoto zu unserem Team zu gesellen. Das bekam dadurch einen lebendigen Eindruck davon, dass man es im Leben auch durch gutes Schreiben weit bringen kann.

