Ein Abend mit Moritz Daniel Oppenheim
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Am Mittwochabend, 22.11.2023, fand am Franziskanergymnasium Kreuzburg in Großkrotzenburg „Ein Abend mit Moritz Daniel Oppenheim“ statt.
Jene Veranstaltung verschrieb sich dem regionalen Maler, welcher der jüdischen Gemeinde Hanau angehörte und über die Grenzen zu internationalem Ruhm gelangte. Die Schüler/-innen haben sich im Rahmen der diesjährigen Projektwoche intensiv mit den jüdischen Leben in Frankfurt und Hanau auseinandergesetzt. Hierzu besuchten sie unter anderem das Jüdische Museum sowie das Museum Judengasse in Frankfurt und erhielten eine Führung über den jüdischen Friedhof in Hanau.
Am Abend wurden nun die Projekte und deren Ergebnisse aus dieser Zeit präsentiert. So entstanden z.B. Actionbounds, die sich der Biographie und dem Werk Oppenheims widmeten. Andere Gruppen haben sich mit weiteren Biografien von Vertreter/-innen jüdischer Emanzipation wie etwa der Bankiersfamilie Rothschild auseinandergesetzt und haben diese kreativ als Podcast oder Brettspiel verarbeitet. Mit Blick auf moderne Musik wurde der Frage nachgegangen, wie Ghetto-Erfahrungen früher und heute darin verarbeitet wurden. Bildgewaltig waren die Fotodokumentation Jüdischen Lebens am Beispiel von jüdischer Gemeinde und jüdischem Friedhof, sowie die Bühneninszenierung zur Atmosphäre in den jüdischen Salons des 19. Jahrhunderts. In verschiedenen Klassenzimmern der Schüler stellten die Schüler/-innen ihre Projektergebnisse
aus und standen den interessierten Besucher/-innen Rede und Antwort. Schulleiter Thomas Wolf zeigte sich begeistert von der Vielfalt der entstandenen Ergebnisse: „Es ist beeindruckend, in welch kurzer Zeit sich die Schüler in diese komplexe Zeit eingearbeitet haben. Für das Gelingen standen ihnen nur wenige Tage zur Verfügung. Dass sie wie selbstverständlich ihre Arbeitsergebnisse einem großen Publikum präsentiert haben, ist ein großer Lernerfolg, den wir künftig auch weiteren Schülern ermöglichen werden.“
Das Herzstück der Projektwoche und auch des Abends bildete die der Dokumentarfilm „Moritz Daniel Oppenheim macht Schule“, der von Isabel Gathof, einer Hanauer Filmproduzentin und Alumna der Kreuzburg realisiert wurde. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Kreuzburg das Thema meines Films in ihr schulisches Curriculum aufgenommen hat. Mich berührt die inhaltliche Tiefe und die Begeisterung der Klassen, mit der sie sich dieser ihnen doch fremden Zeit und Kultur auseinandergesetzt haben,“ befand Gathof am Ende der Veranstaltung.
Der Abend stieß sowohl bei den Schüler/-innen, als auch bei unseren zahlreichen Besucher/-innen auf großes Interesse und wusste, die Anwesenden zu begeistern. Carsten Reichert, pädagogischer Stufenleiter der Jahrgangsstufen 9/10, hat die Projektwoche mit einem Dutzend weiterer Kolleg/-innen organisiert und vorbereitet. Er ordnete in seiner Moderation des Abends die Bedeutung der Projektwoche und des Abends noch einmal abschließend ein: „In einer Zeit, in der Jüdischsein in Deutschland nicht mehr gefahrlos gezeigt und gelebt werden kann, ist es wichtig, dass wir uns auf die Wurzeln jüdisch-deutscher Geschichte besinnen und betonen, dass ein friedliches Zusammenleben beider – ja, aller – Religionen in unserer Gesellschaft wichtig und möglich ist. Dies haben unsere Lernenden in eindrucksvoller Weise herausgearbeitet.“

Jene Veranstaltung verschrieb sich dem regionalen Maler, welcher der jüdischen Gemeinde Hanau angehörte und über die Grenzen zu internationalem Ruhm gelangte. Die Schüler/-innen haben sich im Rahmen der diesjährigen Projektwoche intensiv mit den jüdischen Leben in Frankfurt und Hanau auseinandergesetzt. Hierzu besuchten sie unter anderem das Jüdische Museum sowie das Museum Judengasse in Frankfurt und erhielten eine Führung über den jüdischen Friedhof in Hanau.
Am Abend wurden nun die Projekte und deren Ergebnisse aus dieser Zeit präsentiert. So entstanden z.B. Actionbounds, die sich der Biographie und dem Werk Oppenheims widmeten. Andere Gruppen haben sich mit weiteren Biografien von Vertreter/-innen jüdischer Emanzipation wie etwa der Bankiersfamilie Rothschild auseinandergesetzt und haben diese kreativ als Podcast oder Brettspiel verarbeitet. Mit Blick auf moderne Musik wurde der Frage nachgegangen, wie Ghetto-Erfahrungen früher und heute darin verarbeitet wurden. Bildgewaltig waren die Fotodokumentation Jüdischen Lebens am Beispiel von jüdischer Gemeinde und jüdischem Friedhof, sowie die Bühneninszenierung zur Atmosphäre in den jüdischen Salons des 19. Jahrhunderts. In verschiedenen Klassenzimmern der Schüler stellten die Schüler/-innen ihre Projektergebnisse
aus und standen den interessierten Besucher/-innen Rede und Antwort. Schulleiter Thomas Wolf zeigte sich begeistert von der Vielfalt der entstandenen Ergebnisse: „Es ist beeindruckend, in welch kurzer Zeit sich die Schüler in diese komplexe Zeit eingearbeitet haben. Für das Gelingen standen ihnen nur wenige Tage zur Verfügung. Dass sie wie selbstverständlich ihre Arbeitsergebnisse einem großen Publikum präsentiert haben, ist ein großer Lernerfolg, den wir künftig auch weiteren Schülern ermöglichen werden.“
Das Herzstück der Projektwoche und auch des Abends bildete die der Dokumentarfilm „Moritz Daniel Oppenheim macht Schule“, der von Isabel Gathof, einer Hanauer Filmproduzentin und Alumna der Kreuzburg realisiert wurde. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Kreuzburg das Thema meines Films in ihr schulisches Curriculum aufgenommen hat. Mich berührt die inhaltliche Tiefe und die Begeisterung der Klassen, mit der sie sich dieser ihnen doch fremden Zeit und Kultur auseinandergesetzt haben,“ befand Gathof am Ende der Veranstaltung.
Der Abend stieß sowohl bei den Schüler/-innen, als auch bei unseren zahlreichen Besucher/-innen auf großes Interesse und wusste, die Anwesenden zu begeistern. Carsten Reichert, pädagogischer Stufenleiter der Jahrgangsstufen 9/10, hat die Projektwoche mit einem Dutzend weiterer Kolleg/-innen organisiert und vorbereitet. Er ordnete in seiner Moderation des Abends die Bedeutung der Projektwoche und des Abends noch einmal abschließend ein: „In einer Zeit, in der Jüdischsein in Deutschland nicht mehr gefahrlos gezeigt und gelebt werden kann, ist es wichtig, dass wir uns auf die Wurzeln jüdisch-deutscher Geschichte besinnen und betonen, dass ein friedliches Zusammenleben beider – ja, aller – Religionen in unserer Gesellschaft wichtig und möglich ist. Dies haben unsere Lernenden in eindrucksvoller Weise herausgearbeitet.“


