Endlich mal wieder eine Lesung!
Seit 2020 konnten wegen Corona keine Autorenlesungen mehr stattfinden. Dabei sind sie so wichtig für eine lebendige Literaturvermittlung und für das Gespür, dass hinter jedem Buch ein echter Mensch steckt. Und um dessen Beweggründe, Absichten und Schreibtricks besser kennenzulernen, dazu dient das lebendige Gespräch nach einer Lesung.
Am 27. und 28. September war es endlich mal wieder so weit: Weil die Corona-Inzidenzen noch nicht gar zu hoch waren, wurden zwei Lesungen in diesem Herbst erlaubt. Für die 9. Klassen las Lea-Lina Oppermann aus ihrem Bestseller „Was wir dachten, was wir taten“, einer bewegenden Amok-Geschichte.
Und am folgenden Tag trat vor den 10. Klassen Tania Witte auf und las aus ihrem neuesten Roman „Marilou“. Darin ist eine bipolare Störung das Thema; aber Tania Witte gelang es gut, ihr Publikum damit nicht zu überfordern. Mit einer Menge interessierter Fragen und lang anhaltendem Applaus wurde sie belohnt.


