Gibt es Meinungsfreiheit in sozialen Medien?! und „Wieviel Macht möchte ich dem Staat geben, um in meine Privatsphäre einzugreifen?“
Gibt es Meinungsfreiheit in sozialen Medien?! und „Wieviel Macht möchte ich dem Staat geben, um in meine Privatsphäre einzugreifen?“
Gemeinsam mit den „Agenten des Rechtstaats“ gestalteten die Klassen 10a ,10b und 10 c im Januar einen Projekttag.
Zentrale Diskussionsfragen an diesem Tag waren: Wie frei muss die Gesellschaft im Rechtsstaat sein, wie verbindlich ist der Rechtsstaat für die Gesellschaft? oder Wie können grundlegende Verfassungsfragen in der Breite der Bevölkerung diskutiert und gleichzeitig akzeptiert werden? Und wie steht es um die Toleranz gegenüber anderen Meinungen – wo ist die Grenze, und setzen wir sie richtig?
Im Projekt wurde die Bedeutung von Recht und Verfassung für eine freie Gesellschaft herausgestellt und gleichzeitig eine Plattform für kritische Diskussionen geliefert, die im schulischen oder außerschulischen Alltag nur selten möglich sind. Zum Beispiel zu der Frage „Wieviel Macht möchte ich dem Staat geben, um in meine Privatsphäre einzugreifen?“
Überwachungsstaat oder Meinungsverbote: die Debatte war eröffnet! In Interviewfilmen stellten sich „Insider“ des Rechtsstaats der Debatte und positionieren sich zu Themen wie hate speech, Extremismus und social media – die Teilnehmer konnten sich anschließen, widersprechen oder ganz neue Thesen erarbeiten.
Zum Abschluss waren der der Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde in Hanau und ein Richter des Landgerichts Hanau, zu Gast und stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dabei lagen Schwerpunkte auf dem Vertrauen in den Rechtsstaat und ob wir uns in sozialen Medien im rechtsfreien Raum befinden. Weiterhin wichtig war das Thema Hate Speech und deren Grenzen und auch, ab wann wird die Ehre eines Menschen verletzt wird.
Karin Hofmann, Fachbereichsleiterin für den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich





