Ist es nicht erstaunlich…

- in diesem Jahr 50 SchülerInnen der Oberstufe in das Minidörfchen Taizé im Burgund gefahren sind?
- sogar „fertige Abiturientinnen“ sagen: „Taizé gönne ich mir nochmal!“
- drei Gebetszeiten am Tag auch jungen Menschen, die keine Kirchgänger sind oder sich als Atheisten bezeichnen, nie zu viel werden und sogar als „das Schönste an Taizé“ bezeichnet werden?
- vermeintlich ach so smartphonesüchtige Jugendliche locker eine Woche auf ihr Handy verzichten können?
- komfortgewöhnte Kids des 21.Jahrhunderts zelten cool finden und sogar ohne Zelt unter freiem Himmel übernachten – bei Nachttemperaturen deutlich unter 20 Grad?
- 7 Tage lang sich auf Plastiktellern recht bescheiden ausnehmende „Löffelgerichte“ mit Appetit und ohne Murren auf Steinmäuerchen und Holzbänken sitzend (ohne Tisch) verzehrt werden?
- in unseren Schulgottesdiensten nicht unbedingt sangesfreudige Kreuzburger bis weit in die Nacht hinein auf dem Teppichboden der Kirche sitzend begeistert singen und singen und singen…?
- für den Hang zum Chillen, „gerne mal nichts tun“ und langes Schlafen bekannte junge Leute trotz an einer Hand zu zählender Nachtruhestunden zur 1. Gebetszeit in der Kirche erscheinen?
- Waschraum-, Toiletten- und Abspüldienste als „Spaß“ und fröhlich verrichtete Gemeinschaftsarbeit angesehen und einfach gemacht werden?
- Schweigen als wohltuend empfunden wird, für manche Freiwillige sogar mehrere Tage lang?
- das Reden und Nachdenken über Gott, Bibel, den Glauben und sich selbst von Jugendlichen interessiert angenommen wird?
- Jugendliche sich auf das „Experiment Taizé“ einlassen und sagen, dass sie gerne mal in Ruhe über ihr Leben nachdenken?
- von 15-16-Jährigen reklamiert wird, man wolle sich lieber über Bibelstellen und Texte austauschen als so häufig zu spielen?
- das Zusammenleben mit mehreren 1000 Menschen aus aller Welt nicht als „nervig“, sondern als Bereicherung empfunden wird?
- ein in wackeliger Übertragung an Smartphone und Tablet geschautes EM-Fußballspiel gemeinsam mit vielen Leuten so viel Spaß machen kann?
- Spott und Ironie mancher Daheimgebliebenen und Nie-Dagewesenen, ob man denn nun ganz fromm geworden sei…von den Taizéfahrern heiter und gelassen belächelt wird?
Nein, es ist gar nicht verrückt, vielleicht aber crazy im besten Sinne des Wortes…denn Taizé zu erleben ist, um unser Wort der Taizéfahrt 2016 auch noch unterzubringen ;-), very very special und NICE!
Gaby Bröckers
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