Kreuzburg beteiligt sich an den Hanauer Schultheatertagen
Kopf, Herz und Hand gleichzeitig aktivieren. Dies ist eines der Ziele der Hanauer Schultheatertage, die nach ihrer „Reanimation“ im Vorjahr nun in die nächste Runde gehen. Mit nochmals leicht überarbeitetem Konzept gehen die Projektverantwortlichen, Anne Schadt, Fachberaterin Kulturelle Bildung im Staatlichen Schulamt für den Main-Kinzig-Kreis, und Wolfgang Kischel vom Bereich Soziokultur im städtischen Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen, heuer an den Start.
Alle weiterführenden Schulen in Stadt und Kreis konnten sich für unterschiedliche Projekte mit verschiedenen renommierten Theaterpädagoginnen und –pädagogen bewerben. Fünf Schulen nahmen dieses Angebot an, welches ihnen Theaterarbeit ermöglicht, die über das sonst übliche schulische Maß deutlich hinausgeht.
Inzwischen sind die Zusammenarbeiten in vollem Gang: von unserer Schule arbeitet der DS-Kurs der Jahrgangsstufe 10 von Simone Rupietta mit Benjamin Baumann an einem Stück über das Erwachsenwerden und wird bei der großen Schlussveranstaltung am 8. Februar 2019 „short cuts“ auf die Bühne bringen. Das Stück wurde von den Schülern in mehreren Projektphasen – zeitweise begleitet von Benjamin Baumann – selbst entwickelt.
Alle Interessierten können dieses Stück auch beim Theaterfest unserer Schule am 14. Februar 2019 sehen.(Die Ankündigung folgt in Kürze)
Die Grundsätze der Schultheatertage erläutert Christina Hohmann, Schulfachliche Aufsichtsbeamtin im Staatlichen Schulamt des Main-Kinzig-Kreises: “Im Vordergrund steht dabei nicht, dass ausschließlich künstlerisch hochwertige Inszenierungen präsentiert werden, sondern dass die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich neuen Herausforderungen stellen, innere Begrenzungen und Ängste überwinden und ihrer Kreativität Ausdruck verleihen sowie neue Begegnungsmöglichkeiten entstehen – mit sich selbst und Anderen.“ Und sie zitiert Max Fuchs, den Vorsitzenden des Deutschen Kulturrats mit den Worten „dass Kinder Theater spielen, ist ein wichtiger Bestandteil der ästhetischen Bildung, denn es heißt auch, dass Kinder Theater sehen und dass die Produktion und Rezeption von Kunst im Bildungsprozess untrennbar miteinander verbunden sind.“

