Musik und Gastronomie in Spanien: Abschlusstreffen des Comenius-Projektes
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Müde, aber voller Erwartungen, flogen am 5. Mai 2014 um 5 Uhr morgens vierzehn Kreuzburgschülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern Frau Wallisch und Herr Müller zum vorerst letzten COMENIUS-Projekttreffen nach Albaida in Spanien.
Die Vorfreude war groß, denn das Thema des Treffens, „Musik und Gastronomie“, war für den Veranstaltungsort nahezu ideal.
In Albaida wurden die Schüler bei strahlendem Sonnenschein und 25°C von ihren spanischen Projektpartnern herzlich empfangen und feierten auch Wiedersehen mit insgesamt 50 belgischen, polnischen und tschechischen Partnerschülern.
Da Albaida ein kleines Städtchen mit nur 6000 Einwohnern ist, musste sich die spanische Partnerschule einiges überlegen, um ein internationales Projekttreffen dieser Dimension vor Ort zu organisieren.
So wird beispielsweise die Unterkunft, ein Campingplatz mit festen Blockhütten, Swimming-Pool, Schweinen, Pfauen, Eseln und allerlei anderen Tieren, allen lebhaft in Erinnerung bleiben.
Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von der guten Ausstattung und der Geräumigkeit der Partnerschule IES José Segrelles, an der am folgenden Tag die erste Arbeitseinheit stattfand. Hier präsentierten die einzelnen Länder in der gemeinsamen Projektsprache Englisch, was sie zum Thema „Musik in unserer Hauptstadt“ erarbeitet hatten.
Danach wurde das Rezeptbuch vorgestellt, zu dem alle Länder Beiträge geliefert hatten. Anschließend bekamen die Besucher einen ersten köstlichen Einblick in die spanische Gastronomie: Fideua, eine Nudelpfanne mit Meeresfrüchten, welche zusammen mit den Tapas, die sich alle gemeinsam teilten, für gute Stimmung sorgte.
Nach einer Stadtführung und nachdem der Bürgermeister von Albaida die COMENIUS-Gäste im Rathaus offiziell begrüßten hatte, ging es zum gemeinsamen Abendessen (Paella) auf den Campingplatz.
Am nächsten Tag stand Kultur in Valencia auf dem Programm, gefolgt von einer Olivenölführung am dritten Arbeitstag. Besonders beeindruckend war der musikalische Talentwettbewerb, bei dem sich Deutschland, Spanien, Belgien, Polen und Tschechien in einem eigens dafür angemieteten Theater messen konnten, und bei dem musikalische Schüler aus verschiedenen Ländern schließlich spontan gemeinsam musizierten, um die Wartezeiten bis zum Juryergebnis zu verkürzen.
Viel zu schnell näherte sich der Abschlussabend, an dem noch einmal alle Projektteilnehmer die Chance hatten, die hervorragende spanische Küche zu genießen, Geschenke zu tauschen und bei einer Disco mit Musik aus allen Partnerländern zu tanzen.
Bei einem Rückblick über das gesamte von der EU geförderte COMENIUS-Projekt mit dem Titel „Our capitals, our nations, our Europe“ der letzten beiden Jahre stellte die Projektleiterin Frau Wallisch fest, wie vielschichtig und lehrreich der Austausch zwischen den Partnerschulen gewesen sei.
Nicht nur der Austausch über Geschichte, Multikulturalität, Sehenswürdigkeiten, Film, Literatur und Musik und Gastronomie in den Hauptstädten sei lehrreich gewesen, sondern es seien auch persönliche Freundschaften entstanden, die zu einem weiteren Zusammenwachsen Europas und für die Entwicklung von Offenheit und Toleranz beitragen könnten.
Zu hoffen sei auf viele weitere internationale Projekte, bei denen Schüler und Schülerinnen Erfahrungen machen können, von denen sie ihr ganzes Leben lang profitieren könnten.

