Nachhaltigkeitsfragen in der Projektwoche
Zwei Angebote in der diesjährigen Projektwoche der Jahrgangsstufe 12 umfassten Nachhaltigkeitsthemen. In der Projektwoche „Tiere essen?! Ethische, gesundheitliche und politische Dimensionen unserer täglichen Ernährungsentscheidung“ wurden vielfältige Perspektiven auf den Fleischkonsum der Menschen und die Folgen dessen gerichtet, um eine kritische Urteilsbildung zu ermöglichen. Eine Exkursion zum Biohof Buchwald in Nidderau vertiefte die Reflexion. Praktische Erfahrungen mit Alternativen zu Fleisch wie Soja, Seitan und Co. konnten schließlich während des Kochens in der Projektküche gesammelt werden.
In der Projektwoche „Rund um den Apfel“ beschäftigte sich eine Projektgruppe mit aus biologischen, ökologischen, ökonomischen und kulturellen Perspektiven. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt verschiedener Apfelsorten sowie deren Entstehung und Vermehrung durch Veredelung und Pfropfen kennen. Außerdem setzten sie sich mit der nachhaltigen Bedeutung von Streuobstwiesen und deren zunehmender Gefährdung auseinander. Auch wirtschaftliche Fragen standen im Mittelpunkt: Woher stammen die Äpfel, die im Supermarkt verkauft und in Keltereien verarbeitet werden, und welche Bedeutung hat der Apfelanbau für die Region? Neben der theoretischen Arbeit sammelten die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen bei der Apfelernte, beim Keltern sowie beim gemeinsamen Kochen und Backen mit Äpfeln. Exkursionen führten sie unter anderem zu einer Kelterei, zur Apfelernte mit dem NABU Großkrotzenburg und auf eine Radtour entlang der Hessischen Apfelweinroute.


