„Tattoos beim Assessment sind ein No-Go“
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– schon klar; aber: Schreibt man das wirklich so? Mit so vielen Ts? und S? und nicht vielleicht eher Nogo oder No-go?
Diese und fünfunddreißig andere gemeine Schreibschwierigkeiten begegnen einem, wenn man im Mai nach Frankfurt kommt. Dort wird seit ein paar Jahren der große Rechtschreibwettbewerb „Frankfurt schreibt“ veranstaltet – ausgerechnet von der Polytechnischen Gesellschaft; denn, wie ihr Vorsitzender, Prof. Dr. Kaehlbrandt betont, eine korrekte Rechtschreibung kann bei jeder Bewerbung, in jedem Beruf den Unterschied machen.
Seit zwei Jahren darf das Umland die Frankfurter herausfordern, und so waren am 15. Mai über 20 externe Schulteams in die Aula des Goethe-Gymnasiums gekommen, um zu beweisen, dass man in der Provinz ebenfalls gut schreiben kann. Auch von der Kreuzburg war ein Team dabei; den Regularien entsprechend bestand es aus Eltern, Schülern und Lehrern: Frau Wagner-Harthun, Frau Wawrik und Herr Soravia vertraten die Eltern; Diana B., Amelie H., Maria N., Justus P. und Marco S. (Jahrg. 10-11) die Schüler; und Herr Schieb trat für die Lehrer an.
Bei diesem Rechtschreibevent gerät man in eine perfekt organisierte Veranstaltung, bei der das Rahmenprogramm einen fast vergessen lässt, dass man im Grunde übel an die Grenzen seines Witzes gebracht wird. Denn geht das Diktat erst mal los – in diesem Jahr diktiert von der Vorjahressiegerin aus der Lehrer-Gruppe –, dann muss man sich in Sekundenbruchteilen zwischen Groß- und Kleinschreibung, Zusammen- und Getrenntschreibung, Bindestrichen und Apostrophen entscheiden und solche Raritäten wie „Bypass-OPs“ oder „Arithmogriphen“ (oder hat man da doch eher ein Y gehört??) hinschreiben, und zwar sofort, ohne Nachfragen.
Irgendwann stehen dann alle 241 Wörter auf dem Blatt, man kann sie noch drei Minuten lang überarbeiten (aber wirklich schlauer ist man da auch nicht) – und dann kommt die Auflösung. Sie wird an die Wand geworfen; und wenigstens darf man sich seine Fehler selbst anstreichen. Dann wird heruntergezählt, und die ungefähr zehn Besten aus jeder Gruppe müssen ihr Diktat abgeben, auf dass es von einer hochkarätigen Jury noch einmal kontrolliert werde.
In diese Runde haben es immerhin ein Kreuzburgschüler und –lehrer geschafft. Aber fürs Treppchen der besten Drei hat es dann doch nicht gereicht. Da standen dann z. T. Frankfurter (unter den Eltern und den Schülern) und eine Bad Homburgerin unter den Lehrern – mit gerade einmal fünf Fehlern auch die Siegerin des ganzen Wettbewerbs.
Und hier die nüchternen Zahlen: Im Durchschnitt machten die Schüler 21,8 Fehler, die Eltern 19,8 und die Lehrer 15,3. Da war’s recht tröstlich, dass das Gros unseres Teams doch darunterlag, z. T. sogar deutlich.
Und bei leckeren Häppchen zum Schluss war sich das Team einig: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!
Seit zwei Jahren darf das Umland die Frankfurter herausfordern, und so waren am 15. Mai über 20 externe Schulteams in die Aula des Goethe-Gymnasiums gekommen, um zu beweisen, dass man in der Provinz ebenfalls gut schreiben kann. Auch von der Kreuzburg war ein Team dabei; den Regularien entsprechend bestand es aus Eltern, Schülern und Lehrern: Frau Wagner-Harthun, Frau Wawrik und Herr Soravia vertraten die Eltern; Diana B., Amelie H., Maria N., Justus P. und Marco S. (Jahrg. 10-11) die Schüler; und Herr Schieb trat für die Lehrer an.
Bei diesem Rechtschreibevent gerät man in eine perfekt organisierte Veranstaltung, bei der das Rahmenprogramm einen fast vergessen lässt, dass man im Grunde übel an die Grenzen seines Witzes gebracht wird. Denn geht das Diktat erst mal los – in diesem Jahr diktiert von der Vorjahressiegerin aus der Lehrer-Gruppe –, dann muss man sich in Sekundenbruchteilen zwischen Groß- und Kleinschreibung, Zusammen- und Getrenntschreibung, Bindestrichen und Apostrophen entscheiden und solche Raritäten wie „Bypass-OPs“ oder „Arithmogriphen“ (oder hat man da doch eher ein Y gehört??) hinschreiben, und zwar sofort, ohne Nachfragen.
Irgendwann stehen dann alle 241 Wörter auf dem Blatt, man kann sie noch drei Minuten lang überarbeiten (aber wirklich schlauer ist man da auch nicht) – und dann kommt die Auflösung. Sie wird an die Wand geworfen; und wenigstens darf man sich seine Fehler selbst anstreichen. Dann wird heruntergezählt, und die ungefähr zehn Besten aus jeder Gruppe müssen ihr Diktat abgeben, auf dass es von einer hochkarätigen Jury noch einmal kontrolliert werde.
In diese Runde haben es immerhin ein Kreuzburgschüler und –lehrer geschafft. Aber fürs Treppchen der besten Drei hat es dann doch nicht gereicht. Da standen dann z. T. Frankfurter (unter den Eltern und den Schülern) und eine Bad Homburgerin unter den Lehrern – mit gerade einmal fünf Fehlern auch die Siegerin des ganzen Wettbewerbs.
Und hier die nüchternen Zahlen: Im Durchschnitt machten die Schüler 21,8 Fehler, die Eltern 19,8 und die Lehrer 15,3. Da war’s recht tröstlich, dass das Gros unseres Teams doch darunterlag, z. T. sogar deutlich.
Und bei leckeren Häppchen zum Schluss war sich das Team einig: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!
