Theaterfest an der Kreuzburg – erfolgreiche Premiere
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Erstmalig hatte die Fachschaft Darstellendes Spiel in diesem Jahr zu einem Theaterfest eingeladen, an dem die zahlreich erschienenen Zuschauer einen eindrucksvollen und abwechslungsreichen Abend erleben konnten und Einblick in das vielfältige Schaffen im Theaterbereich gewinnen konnten.
Bei strahlendem Sonnenschein bildete die Latein-Theater-AG unter Leitung von Carmen Weipert mit„Nihil nisi somnia“ den Auftakt im Innenhof der Schule. Im Mittelpunkt des Stücks steht eine Gruppe Jugendlicher, die auf eine Zeitreise geraten, die sie in die Zukunft führt. Die jungen Darsteller erfreuten die Zuschauer mit ihrem begeisterten Spiel und originellen Ideen.
Darauf folgte auf der Bühne die Aufführung des Kurses Darstellendes Spiel von Frau Bös. Der Kurs inszenierte das Stück „In Papier gemeißelt“ nach der Vorlage von Heinrich Kleists „Michael Kohlhaas“. In dem Stück geht es um das Unrecht, welches einem Pferdehändler namens Kohlhaas widerfährt. Sein Versuch, Gerechtigkeit zu erlangen, scheitert, woraufhin er seinen einzigen Ausweg in der Selbstjustiz sieht. Gezeigt wurden nicht nur schauspielerische Leistungen, sondern auch professionelle Ausführungen von Tanz und Gesang. Die selbstinszenierte moderne Fassung beschäftigte sich mit Bürokratie und dem eigenen Verständnis der Schüler davon.
Letztendlich schaffte es der Kurs durch animierende Einlagen, das Publikum zu begeistern und zum Mitmachen anzuregen.
„Vom Zuhören und der Zeit“ hieß die Produktion der Theater-AG der Unter- und Mittelstufe von Frau Rupietta. Frei nach Michael Endes „Momo“ entwickelten die SchülerInnen interessante und nachdenkliche Szenen und Bilder zum Thema Zeit und unserem Umgang damit, die viel Applaus erhielten.
Den Abschluss bildeten zwei weitere Projekte der Oberstufenkurse DS unter der Leitung von Herrn Süß und Herrn Ritzer, in denen es um Shakespeare und die Liebe ging.
Der von Herrn Süß geleitete Oberstufenkurs zeigte eine Adaption von William Shakespeare „Was ihr wollt“. Schon der Titel „Love on the Beach, Sweet Regret und Shakesbeer“ wies darauf hin, dass es der Kurs nicht so genau mit der Vorlage genommen hat und eine spannend abstrakte Vorführung geboten wurde.
Die Teilnehmer des Kurses dsp 13 machten sich in ihrer Inszenierung „Shakespeare – Lost (in) Love“ auf die Suche nach eigenen Vorstellungen von Liebe, illustrieren und kommentierten Shakespeares „Was ihr wollt“ und stellten dabei frustriert die eigenen Erfahrungen mit dem Werk während des Inszenierungsprozesses zur Schau. Choreographisch kontrastierten sie das überhöhte Ideal der Liebe in „Romeo und Julia“ mit den Realitäten einer individualisierten Single- und Onlinedatinggesellschaft und provozierten Disharmonie, wenn sie mit den Erwartungen der Zuschauer nach einem Happy End brachen. Stattdessen dominierten in „Shakespeare – Lost (in) Love“ die Misstöne. Liebe wird von den Jugendlichen als fragil und bröckelig erlebt, auch wenn sie dennoch die Hoffnung nicht aufgeben wollen, dass sich hinter deren Fassade mehr als nur „dieses Kribbeln im Bauch“ verbirgt.
Die großartigen Leistungen der jungen Schauspieler wurden mit standing ovations von den Zuschauern gefeiert. Ein gelungenes Fest – auf dessen Weiterführung im nächsten Jahr man hoffen darf.
Weitere Fotos hier.
Bei strahlendem Sonnenschein bildete die Latein-Theater-AG unter Leitung von Carmen Weipert mit„Nihil nisi somnia“ den Auftakt im Innenhof der Schule. Im Mittelpunkt des Stücks steht eine Gruppe Jugendlicher, die auf eine Zeitreise geraten, die sie in die Zukunft führt. Die jungen Darsteller erfreuten die Zuschauer mit ihrem begeisterten Spiel und originellen Ideen.
Darauf folgte auf der Bühne die Aufführung des Kurses Darstellendes Spiel von Frau Bös. Der Kurs inszenierte das Stück „In Papier gemeißelt“ nach der Vorlage von Heinrich Kleists „Michael Kohlhaas“. In dem Stück geht es um das Unrecht, welches einem Pferdehändler namens Kohlhaas widerfährt. Sein Versuch, Gerechtigkeit zu erlangen, scheitert, woraufhin er seinen einzigen Ausweg in der Selbstjustiz sieht. Gezeigt wurden nicht nur schauspielerische Leistungen, sondern auch professionelle Ausführungen von Tanz und Gesang. Die selbstinszenierte moderne Fassung beschäftigte sich mit Bürokratie und dem eigenen Verständnis der Schüler davon.
Letztendlich schaffte es der Kurs durch animierende Einlagen, das Publikum zu begeistern und zum Mitmachen anzuregen.
„Vom Zuhören und der Zeit“ hieß die Produktion der Theater-AG der Unter- und Mittelstufe von Frau Rupietta. Frei nach Michael Endes „Momo“ entwickelten die SchülerInnen interessante und nachdenkliche Szenen und Bilder zum Thema Zeit und unserem Umgang damit, die viel Applaus erhielten.
Den Abschluss bildeten zwei weitere Projekte der Oberstufenkurse DS unter der Leitung von Herrn Süß und Herrn Ritzer, in denen es um Shakespeare und die Liebe ging.
Der von Herrn Süß geleitete Oberstufenkurs zeigte eine Adaption von William Shakespeare „Was ihr wollt“. Schon der Titel „Love on the Beach, Sweet Regret und Shakesbeer“ wies darauf hin, dass es der Kurs nicht so genau mit der Vorlage genommen hat und eine spannend abstrakte Vorführung geboten wurde.
Die Teilnehmer des Kurses dsp 13 machten sich in ihrer Inszenierung „Shakespeare – Lost (in) Love“ auf die Suche nach eigenen Vorstellungen von Liebe, illustrieren und kommentierten Shakespeares „Was ihr wollt“ und stellten dabei frustriert die eigenen Erfahrungen mit dem Werk während des Inszenierungsprozesses zur Schau. Choreographisch kontrastierten sie das überhöhte Ideal der Liebe in „Romeo und Julia“ mit den Realitäten einer individualisierten Single- und Onlinedatinggesellschaft und provozierten Disharmonie, wenn sie mit den Erwartungen der Zuschauer nach einem Happy End brachen. Stattdessen dominierten in „Shakespeare – Lost (in) Love“ die Misstöne. Liebe wird von den Jugendlichen als fragil und bröckelig erlebt, auch wenn sie dennoch die Hoffnung nicht aufgeben wollen, dass sich hinter deren Fassade mehr als nur „dieses Kribbeln im Bauch“ verbirgt.
Die großartigen Leistungen der jungen Schauspieler wurden mit standing ovations von den Zuschauern gefeiert. Ein gelungenes Fest – auf dessen Weiterführung im nächsten Jahr man hoffen darf.
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