Vorstellung des Life Science Lab von Dr. Katrin Platzer
Am Dienstag, den 25. Februar, saßen ca. 40 interessierte Schülerinnen und Schüler im „Wintergarten“ unserer Cafeteria und hörten gespannt den Ausführungen von Dr. Katrin Platzer über das Life Science Lab des Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg zu. Das Life Science Lab hat sich die außerschulische Förderung von mathematisch und naturwissenschaftlich besonders interessierten und begabten Schülern zum Ziel gesetzt.
Schon gleich zu Beginn wies Frau Platzer darauf hin, dass dieses Forschungslabor keine vorgefertigten Versuche bereit hält, die von den Teilnehmern durchzuführen sind, sondern dass die Schülerinnen und Schüler selbst das „Objekt ihrer Forschungsbegierde“ benennen sollen und das Labor alles tun werde um die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Erforschen bereit zu stellen. Im weiteren Verlauf Ihrer Ausführungen wurde deutlich, dass das DKFZ über ein weitreichendes, weltweit verzweigtes Netzwerk von Forschungseinrichtungen verfügt, die die Teilnehmer des Life Science Lab nutzen können.
Die exemplarischen Beispiele von verschiedenen Projekten zeigten dabei, dass aus einer anfänglich vielleicht exotisch bzw. abstrus wirkenden Idee eine durchaus erfolgreiche Anwendung resultieren kann. So können in Schmuckstücke eingeschlossene E. coli Bakterien den Sonnenanbeter vor zu hoher UV Strahlung warnen, indem sie eine entsprechende Umfärbung aufweisen- eine Idee die sich aus der Kenntnis von DNA-Brüchen durch UV- Strahlung ergeben hat.
Durch solche und ähnliche Beispiele gelang es Frau Platzer die Schülerinnen und Schüler in den Bann zu ziehen und zu begeistern, was nicht zuletzt durch die rege Beteiligung an der Fragerunde zum Schluss deutlich wurde. So bleibt zu hoffen, dass möglichst viele der Interessierten sich bewerben, dann hoffentlich auch genommen werden und so vielleicht der Grundstein für eine erfolgreiche Forscherkarriere gelegt wird.
Engelbert Glaab, Fachbereichsleiter III wünscht, dass der Kontakt zum DKFZ, dem Life Science Lab und natürlich zur ehemaligen Kreuzburg Schülerin, Frau Dr. Platzer, nicht abreißt, sondern vielmehr in den kommenden Jahren weiter gepflegt und intensiviert wird.

