Vorweihnachtliches Konzert an der Kreuzburg
– Die traditionellen Adventskonzerte der Kreuzburg am 18. und 19. Dezember 2013 –
In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien fanden auch in diesem Jahr wieder die beiden Adventskonzerte am Franziskanergymnasium Kreuzburg statt.
Das
Kleine Orchester – erfreulicher Weise relativ groß besetzt – musizierte unter der Leitung von Andreas Heindel. In diesem Jahr spielte das Ensemble drei Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder, die sehr schön gelangen.
Zwei weitere Weihnachtslieder aus England und Amerika führte im Anschluss die Kleine Bigband unter der Leitung von Peter Loschert auf. Sauber intoniert spielten Holz- und Blechbläser im Wechsel mit dezenter Klavier- und Schlagzeugbegleitung.
Die beiden Unterstufenchöre (5er-Chor unter Leitung von Dr. M.-E. Heisler Wiegelmann, am Klavier Thomas Wiegelmann, und 6er-Chor unter Leitung von Peter Loschert) sind in diesem Schuljahr ziemlich klein besetzt. Beide Chöre sangen aber sehr sauber und engagiert – sowohl bei den eher besinnlichen als auch bei den rhythmisch prägnanten Liedern.
Das Blockflötenensemble unter der Leitung von Maria Fuest spielte zwei holländische Weihnachtslieder, die sehr differenziert in Artikulation und Phrasierung gelangen.
„Jesus What a Wonderful Child“ war der Titel des Songs, den der Jugendchor unter Leitung seines Dirigenten Andreas Heindel vortrug. Das rhythmisch raffinierte Stück wurde frisch und klangschön dargeboten.
Den ersten Teil des Konzertes beschloss die Bigband unter der Leitung von Ulrike Hoffmann. In den drei Stücken (u.a.: “The Chronicles of Narnia: The Lion, The Witch And The Wardrobe“) überzeugten “Sound” und dynamische Gestaltung.
Das Programm wurde nach der Pause vom Elternchor (Leitung: Peter Loschert) mit zwei Kompositionen – darunter ein Weihnachtslied von Max Reger – fortgesetzt. Besonders in den leisen Passagen klang der Chor sehr überzeugend.
Unter Leitung von Dr. M.-E. Heisler Wiegelmann sang der Kammerchor zwei Chorkompositionen. Jugendlich frisch klangen dabei die Stimmen in John Rutters „Jesus Child“, unterstützt durch die rhythmisch akzentuierte Klavierbegleitung von Thomas Wiegelmann.
Vor den beiden Schlussstücken spielte das Kreuzburg-Orchester unter der Leitung von Peter Loschert zwei Menuette aus Mozarts „G-Moll-Sinfonie“ und aus der „Haffner-Sinfonie. Die momentane Besetzung des Orchesters ist noch um einiges kleiner geworden als in den vergangenen Jahren zuvor. Der Klang war aber durchaus differenziert und die Balance zwischen Streichern und Bläsern ausgewogen.
Zwei größer besetzte Werke, die kürzlich beim diesjährigen Musikseminar in Miltenberg erarbeitet wurden, beschlossen das offizielle Programm des Adventskonzertes. Ein „Magnificat“, das Dietrich Buxtehude zugeschrieben wird, erklang zuerst. Dem Chor (Jugendchor, Kammerchor und weitere Sängerinnen und Sänger) wurden dabei z.T. solistisch anspruchsvolle Partien abverlangt, die er aber sehr gut umsetzte; das Orchester unterstützte in begleitender Funktion. Dr. M.-E. Heisler-Wiegelmann, die die Fassung des Stückes auch arrangierte (chorische Aufteilung in Blockflöten, Holz-/ Blechbläser, Streicher) dirigierte das gesamte Ensemble. Zum Adventslied „Wir sagen euch an den lieben Advent“, in einer neuen Bearbeitung von Peter Loschert, auch von ihm dirigiert, gesellte sich noch einmal zu den bereits auf der Bühne stehenden Akteuren der Elternchor. Das durch Bläser der Bigband unterstützte Kreuzburg-Orchester und ein klangschöner Gesamtchor sorgten mit farbenfrohen Klängen für eine vorweihnachtliche Atmosphäre.
In den Begrüßungsworten und nach den Aufführungen dankten am ersten Abend der Schulleiter, Herr Wolf, und am zweiten Abend Frau Dähn und Pater Udo Schmälzle den Schülern und Schülerinnen, dem Musikkollegium und allen Mitwirkenden für den musikalischen Einsatz und die Darbietungen. Ebenfalls dankend erwähnt wurde die E.ON Kraftwerke GmbH, Kraftwerk Staudinger, Großkrotzenburg, die mit einer Spende das Musikseminar zur Vorbereitung unterstützte.
Unter großem Beifall des Publikums gab es am Konzertende Blumengrüße. Ein gemeinsames Lied für alle („Tochter Zion“ aus dem Oratorium „Judas Maccabäus“ von Händel) leitete stimmungsvoll die Weihnachtsferien ein.
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