Wo der „Kalte Krieg“ seinem Namen alle Ehre macht,
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…verbrachte am 01.02. fast der gesamte Jahrgang Q3 einige Stunden. Die Geschichtskurse Fischer, Groß, Hartelt, Kohlmetz, Reese und Riehn fuhren zum Point Alpha in die verschneite Rhön, um sich im eisigen Wind z.B. über die innerdeutsche Grenze oder das „Fulda Gap“, das die Stelle bezeichnet, an dem der Warschauer Pakt im Falle eines Dritten Weltkrieges höchstwahrscheinlich in die Bundesrepublik einmarschiert wäre, zu informieren. Neben mehreren Führungen und Workshops trafen einige Schülerinnen und Schüler auch den faktischen Begründer des Gedenkortes, Herrn Berthold Dücker, der als Teenager selbst unter abenteuerlichsten Umständen (er musste kriechend ein Minenfeld überqueren) aus der DDR floh. Im gleichen Maße gut informiert und durchgefroren trat ein Teil der Gruppe um 12 Uhr, ein anderer um 15 Uhr die Heimreise nach Großkrotzenburg an. Dort setzte die frühere Gruppe den Tag mit Workshops in der Schule fort, da aufgrund der immer noch nötigen Corona- Auflagen nicht alle Kurse in der Gedenkstätte ihre Vorträge wahrnehmen konnten. Auf diese Weise war es möglich, das Thema DDR aus vielen unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Die Fachschaft Geschichte freut sich, dass trotz der schwierigen Coronalage die wichtigen Naherfahrungen an einem realen historischem Ort möglich geworden sind.

