Dresscode 2016
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Brief der Schulentwicklungsgruppe und des 9-er-Gremiums der Schüler:
Rechtzeitig zu Beginn der hoffentlich sonnenreichsten Jahreszeit wurden in diesem Schuljahr in Kooperation von Schulentwicklungsgruppe (SEG) und der Schülervertretung (9-er-Gremium) in plakativer Form Dresscode-Empfehlungen für alle Mitglieder unserer Schule entwickelt. Warum?
1. Das Thema wurde ursprünglich schon 2012 auf einer Drei-Ringe-Kreis-Sitzung von Schülerseite vorgebracht und wird nach wie vor v.a. von Jungen als Problem artikuliert: „Ich kann mich nicht konzentrieren, wenn meine Mitschülerinnen so sexy angezogen sind!“ Es scheint uns eine Frage des gegenseitigen Respekts und der Rücksichtnahme zu sein, dies ernst zu nehmen und entsprechende Konsequenzen abzuleiten.
2. Trotz der Hinweise in der Hausordnung und der seit zwei Jahren von der Schulleitung herausgegebenen Empfehlungen kommt es immer wieder zu unangemessener Kleiderwahl und somit zu peinlichen Konfrontationen und Belehrungen. Eine Verdeutlichung scheint erforderlich zu sein.
3. Viele SchülerInnen und auch Eltern äußern eine entstandene Unsicherheit: „Was ist denn nun eigentlich `bekleidungstechnisch` erlaubt, was nicht?“
4. Es leuchtet ein, dass der pädagogische Auftrag der Schule sich nicht auf reine „Lernstoff-Wissens-Vermittlung“ beläuft, sondern auch „Lebensschulung“ in Form von Sozialisation, Vermittlung von kultivierten Umgangsformen und das Einüben gegenseitiger Wertschätzung umfasst. Insofern gehört die Sensibilisierung zur Wahl angemessener schultauglicher Kleidung bzw. zur Unterscheidung von Arbeits- und Freizeitkleidung zum Bildungsauftrag der Schule.
Wer die Diskussionen an den Schulen und Zeitungsberichte im vergangenen Sommer aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass die unpassende Kleiderwahl nicht nur bei uns diskutiert, sondern mancherorten sogar durchaus klar mit „verboten/ erlaubt“ benannt und zum Teil sogar sanktioniert wird. Schüler- und LehrervertreterInnen an unserer Schule waren sich einig, dass einerseits Konkretisierungsbedarf besteht, andererseits keine zentimetergenauen Bekleidungsvorschriften mit einem „Sanktionierungskatalog“ ausgegeben werden sollen. Das Ergebnis als Dresscode-Empfehlungen in plakativer Form (für den schnellen Selbst-Check vor dem Spiegel ;-)) für Mädchen und Jungen liegt nun vor und gilt ab sofort (s. Anhang). Die No-Gos werden auf den in der Schule und in den Klassenzimmern und Fluren aufgehängten Plakaten klar benannt und wurden von den Schülern auch zeichnerisch umgesetzt. Die gezielte Information der SchülerInnen erfolgt über die Klassensprecherversammlungen in der heutigen SRS (Schülerratssitzung) und die KlassenlehrerInnen und Tutoren in der Klassengemeinschafts- bzw. der Tutorenstunde.
Und was passiert nun angesichts eines „Verstoßes“ gegen die Dresscode-Empfehlungen – wenn also doch einmal die Schul- mit der Strandbadbekleidung verwechselt werden sollte? Wir haben das Vertrauen, dass ein freundliches und diskretes „Aufmerksammachen“ im Gespräch mit der betreffenden Person durch LehrerInnen und/oder die Schulleitung, verbunden mit der Information an den Klassenlehrer oder Tutor, als Sensibilisierung ausreicht, um die entsprechende zukünftige Outfit-veränderung einzuleiten. Und wir sind uns sicher, dass auch Sie, liebe Eltern, durch ein entsprechendes Gespräch zu Hause und ein „wachsames Auge“ auf die morgendliche Kleiderwahl Ihrer Kinder sehr viel dazu beitragen können!
Mit freundlichen Grüßen
Die Schulentwicklungsgruppe und das 9-er-Gremium der Schüler
Rechtzeitig zu Beginn der hoffentlich sonnenreichsten Jahreszeit wurden in diesem Schuljahr in Kooperation von Schulentwicklungsgruppe (SEG) und der Schülervertretung (9-er-Gremium) in plakativer Form Dresscode-Empfehlungen für alle Mitglieder unserer Schule entwickelt. Warum?
1. Das Thema wurde ursprünglich schon 2012 auf einer Drei-Ringe-Kreis-Sitzung von Schülerseite vorgebracht und wird nach wie vor v.a. von Jungen als Problem artikuliert: „Ich kann mich nicht konzentrieren, wenn meine Mitschülerinnen so sexy angezogen sind!“ Es scheint uns eine Frage des gegenseitigen Respekts und der Rücksichtnahme zu sein, dies ernst zu nehmen und entsprechende Konsequenzen abzuleiten.
2. Trotz der Hinweise in der Hausordnung und der seit zwei Jahren von der Schulleitung herausgegebenen Empfehlungen kommt es immer wieder zu unangemessener Kleiderwahl und somit zu peinlichen Konfrontationen und Belehrungen. Eine Verdeutlichung scheint erforderlich zu sein.
3. Viele SchülerInnen und auch Eltern äußern eine entstandene Unsicherheit: „Was ist denn nun eigentlich `bekleidungstechnisch` erlaubt, was nicht?“
4. Es leuchtet ein, dass der pädagogische Auftrag der Schule sich nicht auf reine „Lernstoff-Wissens-Vermittlung“ beläuft, sondern auch „Lebensschulung“ in Form von Sozialisation, Vermittlung von kultivierten Umgangsformen und das Einüben gegenseitiger Wertschätzung umfasst. Insofern gehört die Sensibilisierung zur Wahl angemessener schultauglicher Kleidung bzw. zur Unterscheidung von Arbeits- und Freizeitkleidung zum Bildungsauftrag der Schule.
Wer die Diskussionen an den Schulen und Zeitungsberichte im vergangenen Sommer aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass die unpassende Kleiderwahl nicht nur bei uns diskutiert, sondern mancherorten sogar durchaus klar mit „verboten/ erlaubt“ benannt und zum Teil sogar sanktioniert wird. Schüler- und LehrervertreterInnen an unserer Schule waren sich einig, dass einerseits Konkretisierungsbedarf besteht, andererseits keine zentimetergenauen Bekleidungsvorschriften mit einem „Sanktionierungskatalog“ ausgegeben werden sollen. Das Ergebnis als Dresscode-Empfehlungen in plakativer Form (für den schnellen Selbst-Check vor dem Spiegel ;-)) für Mädchen und Jungen liegt nun vor und gilt ab sofort (s. Anhang). Die No-Gos werden auf den in der Schule und in den Klassenzimmern und Fluren aufgehängten Plakaten klar benannt und wurden von den Schülern auch zeichnerisch umgesetzt. Die gezielte Information der SchülerInnen erfolgt über die Klassensprecherversammlungen in der heutigen SRS (Schülerratssitzung) und die KlassenlehrerInnen und Tutoren in der Klassengemeinschafts- bzw. der Tutorenstunde.
Und was passiert nun angesichts eines „Verstoßes“ gegen die Dresscode-Empfehlungen – wenn also doch einmal die Schul- mit der Strandbadbekleidung verwechselt werden sollte? Wir haben das Vertrauen, dass ein freundliches und diskretes „Aufmerksammachen“ im Gespräch mit der betreffenden Person durch LehrerInnen und/oder die Schulleitung, verbunden mit der Information an den Klassenlehrer oder Tutor, als Sensibilisierung ausreicht, um die entsprechende zukünftige Outfit-veränderung einzuleiten. Und wir sind uns sicher, dass auch Sie, liebe Eltern, durch ein entsprechendes Gespräch zu Hause und ein „wachsames Auge“ auf die morgendliche Kleiderwahl Ihrer Kinder sehr viel dazu beitragen können!
Mit freundlichen Grüßen
Die Schulentwicklungsgruppe und das 9-er-Gremium der Schüler

