Einmal zum Mond und zurück – SPACEBUZZ ONE zu Gast an der Kreuzburg
Gleich am ersten Schultag wartete auf mehr als 150 Schülerinnen und Schüler des Franziskanergymnasiums Kreuzburg ein außergewöhnliches Erlebnis: Mit dem SPACEBUZZ ONE der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) machte am 10. August 2026 ein beeindruckender High-Tech-Truck in Form einer Rakete Station auf dem Schulgelände.
Vor allem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 sowie der naturwissenschaftlichen Leistungskurse der Oberstufe erhielten die Gelegenheit, für rund 15 Minuten die Erde zu verlassen – zumindest virtuell. Ausgestattet mit modernen VR-Brillen und auf beweglichen Sitzen starteten die Nachwuchsastronautinnen und -astronauten zu einer Reise ins All. Zunächst führte der Flug um unseren Heimatplaneten. Aus der Perspektive von Astronautinnen und Astronauten rückten dabei die Schönheit und Verletzlichkeit der Erde ebenso in den Mittelpunkt wie die Folgen des menschengemachten Klimawandels. Anschließend ging die Reise weiter zum Mond, bevor die jungen Raumfahrerinnen und Raumfahrer sicher auf der Erde „landeten“.
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 schloss sich dabei sogar ein Kreis: Ihre Einschulung im vergangenen Jahr hatte unter dem Motto „Neue Schule, neue Galaxien – wir starten gemeinsam durch“ gestanden. Ein Jahr später wurde aus diesem Motto mit SPACEBUZZ ONE zumindest für einige Minuten virtuelle Wirklichkeit.
Obwohl der Besuch unmittelbar am ersten Schultag stattfand und damit kaum Gelegenheit für eine ausführliche inhaltliche Vorbereitung bestand, zeigten die begeisterten Reaktionen der Schülerinnen und Schüler, welche Wirkung der Perspektivwechsel entfalten kann. Denn gerade der Blick aus dem All verändert den Blick auf die Erde.
Damit berührte das auf den ersten Blick vor allem naturwissenschaftlich-technische Projekt zugleich einen Gedanken, der tief mit dem franziskanischen Profil der Kreuzburg verbunden ist: die Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung. Astronaut Alexander Gerst brachte diese Erfahrung nach seinem Blick auf die Erde eindringlich zum Ausdruck: „Wir holzen die Wälder ab, überhitzen die Atmosphäre. Wir führen Kriege, die selbst aus dem Weltall erkennbar sind. Wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen.“
Der SPACEBUZZ ONE machte damit nicht nur Raumfahrt und moderne Technik erlebbar. Er zeigte zugleich, dass wissenschaftliche Erkenntnis und verantwortliches Handeln zusammengehören. Wer unseren Planeten einmal aus der Distanz betrachtet, erkennt vielleicht umso deutlicher, wie einzigartig unser gemeinsames Zuhause ist – und wie sehr es sich lohnt, achtsam und verantwortungsvoll mit ihm umzugehen.
Artikel mit KI-Unterstützung erstellt.

