Erasmus+ Projekt in Portugal

Fünf Schüler, Zwei Lehrer – in dieser außergewöhnlich kleinen Gruppe, ging es für Teilnehmer unserer Erasmus+ AG mit ihren betreuenden Lehrkräften Christina Schmidt und Hans-Peter Ritzer in ein weiteres europäisches Partnerland.
Zum dritten Projekttreffen unseres von der Europäischen Union geförderten, multinationalen SOLVE Erasmusprojektes ging es für die Gruppe für eine Woche, vom 6. bis 10. November, nach Alfandega da Fe ins port
ugiesische Hochland. Der Ort der Provinz Tras-O-Montes/Alto Douro, liegt östlich von Porto, nur unweit der mittelalterlichen Königsstadt Braganca.
Dabei beeindruckte der vom Oliven-, Wein-, Kirsch-, Maroni- und Mandelanbau geprägte Ort an der spanischen Grenze unsere Schüler durch seine außerordentliche landschaftliche Schönheit und Gastfreundschaft. Tiefe Spuren hinterließen die Offenheit der Gastfamilien sich meist ohne Englischkenntnisse auf die Projektteilnehmer einzulassen. Die Verbundenheit der Schul- und Dorfgemeinschaft und der Umgang von Kindern und Erwachsenen miteinander und mit uns wirken immer noch nach. Wir wurden mit Schildern in den
jeweiligen Landessprachen in allen Teilen der Schule begrüßt, mit Gastgeschenken bedacht und mit am Feuer gerösteten Esskastanien und anderen lokalen Spezialitäten verwöhnt.
Natürlich standen neben der kulturellen und kulinarischen Erkundung der Region, besonders der interkulturelle Austausch und die gemeinsame Arbeit der buntgemischten italienischen, portugiesischen, tschechischen, spanischen und deutschen Schülergruppe im Vordergrund.
Dabei stellten die Schüler Freiwilligenprojekte vor, die sie als Gruppen an den Partnerschulen ins Leben gerufen hatten, in Form eines Comic vor. Sie erzählten begeistert von ihrem Engagement für die ortsansässige Tafel, der Einführung eines Patensystem an ihrer Schule, Mathenachhilfe an einer Berufsschule und einer Lesepatenschaft mit einer Grundschule. Ihr Einsatz ist ansteckend. Auch der Einsatz unserer portugiesischen Gastgeber begeisterte. Vom Kindergartenkind bis zur Oma wollte jeder zum Gelingen des ersten europäischen Projekttreffens in ihrem Ort beitragen. Das Erleben dieser Gemeinschaft bewegte uns, nicht nur auf der Heimfahrt, und wir freuen uns schon auf April 2018, wenn wir als Erasmus-AG der Kreuzburg unsere Partnerschulen für das vierte und letzte Projekttreffen willkommen heißen.
Damit bleibt uns nur zu sagen:
Willkommen an der Kreuzburg!
Obrigados Alfadenga da Fe
Obrigados Isabelle, Leonie, Kevin, Vera und Isabelle
Nachfolgend mit einem Video und einer Präsentation Einblicke in das Projekt.

