Fastenimpuls 6 – „Die Werke der Barmherzigkeit für unsere Schule“ – Ich bete für dich
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Lied: „Bewahre uns Gott“.
Geschichte:
Ein furchtbarer Sturm kam auf. Das Meer tobte und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend am Strand. Als das Unwetter und der Himmel aufklarte, lagen am Strand unzählige Seesterne, die die Wogen auf den Sand gespült hatten.
Ein kleines Mädchen lief am Wasser entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.
Ein Spaziergänger sah das und sprach das Mädchen an: „Ach Kleine! Was du da machst, ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du niemals alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!“
Das Mädchen schaute den Mann an. Dann nahm sie den nächsten Seestern und warf ihn in die Fluten. Zu dem Mann sagte sie: „Für ihn wird es etwas ändern!
(aus: Andere Zeiten: Oh! Noch mehr Geschichten für andere Zeiten)
Gedanken
Das Gebet kann einem Menschen helfen. Wer für andere betet, tut ihnen wirklich Gutes. Es macht einen Unterschied, ob ich für jemanden bete oder nicht. Ein Gebet kann den Blick auf einen Menschen verändern. Wer für andere betet, nimmt sie aufmerksam in den Blick und ans Herz. Das brauchen alle. Wir merken doch selbst, wie gut es ist, wenn jemand sagt: „Ich denke an dich!“ oder eben: „Ich bete für dich!“ Wie wunderschön ist es, wenn Freunde zueinander sagen können: „Ich bete für Dich!“ Wie wäre es, wenn wir das als Klassenkameraden und –kameradinnen, als Kollegen und Kolleginnen auch sagen könnten?
Impuls
Stellt Euch nun einen Menschen vor, den Ihr kennt und der es brauchen könnte, dass Ihr für ihn betet. Vielleicht, weil er krank ist oder eine schwierige Prüfung hat. Vielleicht aber habt Ihr euch mit ihm gestritten und sehnt euch nach Versöhnung. Stellt euch diesen Menschen vor und lasst uns nun ein paar Augenblicke für ihn beten.
(Gebetsstille)
Und das wiederholt diese Woche jeden Morgen oder jeden Abend – einmal am Tag. Ich bin sicher, der Andere wird es spüren.
Gebet
gemeinsam: Vater unser.
Segensgebet
Behüte, Herr, die ich dir anbefehle,
die mir verbunden sind und mir verwandt.
Erhalte sie gesund an Leib und Seele,
und führe sie an deiner guten Hand.
Sie alle, die mir ihr Vertrauen schenken
und die mir so viel Gutes schon getan. In Liebe will ich dankbar an sie denken,
O Herr, nimm dich in Güte ihrer an.
Um manchen Menschen mache ich mir Sorgen, und möcht‘ ihm helfen, doch ich kann es nicht. Ich wünschte nur, er wär bei dir geborgen
und fände aus dem Dunkel in dein Licht.
Du ließest mir so viele schon begegnen,
so lang ich lebe, seit ich denken kann. Ich bitte dich, du wollest alle segnen.
Sei mir und ihnen immer zugetan.
(Lothar Zenetti)
Geschichte:Ein furchtbarer Sturm kam auf. Das Meer tobte und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend am Strand. Als das Unwetter und der Himmel aufklarte, lagen am Strand unzählige Seesterne, die die Wogen auf den Sand gespült hatten.
Ein kleines Mädchen lief am Wasser entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.
Ein Spaziergänger sah das und sprach das Mädchen an: „Ach Kleine! Was du da machst, ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du niemals alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!“
Das Mädchen schaute den Mann an. Dann nahm sie den nächsten Seestern und warf ihn in die Fluten. Zu dem Mann sagte sie: „Für ihn wird es etwas ändern!
(aus: Andere Zeiten: Oh! Noch mehr Geschichten für andere Zeiten)
Gedanken
Das Gebet kann einem Menschen helfen. Wer für andere betet, tut ihnen wirklich Gutes. Es macht einen Unterschied, ob ich für jemanden bete oder nicht. Ein Gebet kann den Blick auf einen Menschen verändern. Wer für andere betet, nimmt sie aufmerksam in den Blick und ans Herz. Das brauchen alle. Wir merken doch selbst, wie gut es ist, wenn jemand sagt: „Ich denke an dich!“ oder eben: „Ich bete für dich!“ Wie wunderschön ist es, wenn Freunde zueinander sagen können: „Ich bete für Dich!“ Wie wäre es, wenn wir das als Klassenkameraden und –kameradinnen, als Kollegen und Kolleginnen auch sagen könnten?
ImpulsStellt Euch nun einen Menschen vor, den Ihr kennt und der es brauchen könnte, dass Ihr für ihn betet. Vielleicht, weil er krank ist oder eine schwierige Prüfung hat. Vielleicht aber habt Ihr euch mit ihm gestritten und sehnt euch nach Versöhnung. Stellt euch diesen Menschen vor und lasst uns nun ein paar Augenblicke für ihn beten.
(Gebetsstille)
Und das wiederholt diese Woche jeden Morgen oder jeden Abend – einmal am Tag. Ich bin sicher, der Andere wird es spüren.
Gebet
gemeinsam: Vater unser.
Segensgebet
Behüte, Herr, die ich dir anbefehle,
die mir verbunden sind und mir verwandt.
Erhalte sie gesund an Leib und Seele,
und führe sie an deiner guten Hand.
Sie alle, die mir ihr Vertrauen schenken
und die mir so viel Gutes schon getan. In Liebe will ich dankbar an sie denken,
O Herr, nimm dich in Güte ihrer an.
Um manchen Menschen mache ich mir Sorgen, und möcht‘ ihm helfen, doch ich kann es nicht. Ich wünschte nur, er wär bei dir geborgen
und fände aus dem Dunkel in dein Licht.
Du ließest mir so viele schon begegnen,
so lang ich lebe, seit ich denken kann. Ich bitte dich, du wollest alle segnen.
Sei mir und ihnen immer zugetan.
(Lothar Zenetti)

