Impulse für die österliche Bußzeit 2018
Auch in diesem Jahr werden die Morgengebete an den Montagen wieder besonders gestaltet werden. In diesem Jahr wollen wir die Tradition der Kreuzweg-Andachten aufgreifen.
Es waren die ersten Franziskaner, die diese Idee hatten. Franziskus war kein Theoretiker.
Seine Spiritualität war erdverbunden und greifbar. So versuchte er, sich alles, was in der Bibel steht, möglichst genau vorzustellen und sich in das Geschehen hinein zu fühlen. Auf ihn geht daher u.a. die Tradition der Weihnachtsspiele zurück. Auch wissen wir, dass er die Leidesgeschichte Jesu intensiv meditierte. Seine Mitbrüder taten es ähnlich, indem sie die einzelnen Stationen des Kreuzweges Jesu nachspürten. Sie merkten, dass sich das, was Jesus erlebte, auch in ihrer Zeit wiederholte. So ist das bis heute. Vor 2000 Jahren geschah etwas, was in der Gegenwart immer noch passiert. Menschen werden verurteilt und gequält – im Kleinen, wie im Großen. Kreuzwege gehen Menschen bis heute.
Das Jugendhaus Düsseldorf bereitet jedes Jahr einen „ökumenischen Jugendkreuzweg“ vor.
Dieses Jahr heißt der Kreuzweg #bei mir
Am Aschermittwoch begannen wir mit Betrachtung der ersten Kreuzwegstation. Die Bilder, die Gebete und viele Texte sind dem oben genannten Kreuzweg entnommen und können daher nicht auf unserer Homepage veröffentlicht werden. Sie sind verständlicherweise urheberrechtlich geschützt. Wer nähere Informationen sucht, findet sie auf jugendkreuzweg-online.de oder fragen Sie einfach Ihre Kinder!
Es wünscht Ihnen eine gesegnete Österliche Bußzeit
Br. Michael Blasek ofm

