Licht geben und Licht empfangen – Erster Lagerfeuer-Wortgottesdienst im Innenhof des Franziskanergymnasiums
Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich am Samstag, den 29. August zum ersten Lagerfeuer-Wortgottesdienst unter der Leitung von David Möller vom Franziskanischen Bildungswerk. Im Mittelpunkt stand ein Bild, das an diesem Abend unmittelbar erfahrbar wurde: Licht zu empfangen und selbst Licht für andere zu sein. Das Lagerfeuer, um das sich die Gläubigen versammelten, gab diesem Gedanken einen sichtbaren und wärmenden Mittelpunkt.
Ausgangspunkt war das Evangelium mit der Aufforderung Jesu, „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ zu sein. In Gedanken, Liedern und kurzen Impulsen wurde daraus die Frage, was Menschen trägt und was sie füreinander sein können. David Möller begleitete die gemeinsam gesungenen Lieder auf der Gitarre und verband bekannte Texte mit dem Leitmotiv des Abends.
So erinnerte „Über den Wolken“ daran, dass die Sonne auch dann scheint, wenn Wolken den Blick auf sie verdecken. Ähnlich können Krisen und schwere Zeiten das Licht zeitweise aus dem Blick geraten lassen, ohne dass Hoffnung deshalb verschwinden muss. „Let it be“ öffnete den Gedanken, nicht alles festhalten und lösen zu können, sondern manches auch loszulassen. „Stand by Me“ führte zur Zusage, nicht allein zu sein: Gott bleibt an der Seite des Menschen – und zugleich kommt es darauf an, einander menschlich und verlässlich beizustehen.
Der Abend machte damit auf einfache Weise erfahrbar, was franziskanische Haltung im Alltag bedeuten kann: aufmerksam füreinander zu sein, Gemeinschaft zu tragen und Hoffnung weiterzugeben. Am Feuer wurde aus dem Leitgedanken ein konkretes Bild: Wir leben davon, Licht zu empfangen – und können selbst Licht für andere werden.
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