Sommerkonzerte
Comment are off
In zwei Sommerkonzerten am 27.6.2017 und 28.6.2017 stellten auch in diesem Jahr die verschiedenen Musik-AGs des Franziskanergymnasiums Kreuzburg ihr Können unter Beweis.
Mit einer Bearbeitung einer italienischen Volksliedmelodie aus „Capriccio Italien“, das Peter Tschaikowsky 1879/80 während eines Romaufenthaltes schrieb, eröffnete das Kleine Orchester unter Andreas Heindel die Sommerkonzerte mit einem Ausblick auf die bevorstehende Romfahrt der Schule im kommenden 50. Jubiläumsjahr. Diesem munteren Werk folgte das besinnliche „Memory“ aus „Cats“ von Andrew Lloyd Webber.
Mit dem von seinem „Band-Leader“ Peter Loschert arrangierten Tango „El Choco“ begeisterte anschließend die Kleine Bigband das Publikum. Im Anschluss daran widmeten sich die Nachwuchsbläser mit viel Elan dem großen Hit „Mamma Mia!“ der schwedischen Popgruppe ABBA aus dem Jahr 1975.
Der Chor der 5. Klassen präsentierte sich mit dem finnischen Volkslied „Horch, die Glocke tönt“ und den beiden fröhlichen Evergreens „Veronika, der Lenz ist da“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“, am Klavier schwungvoll begleitet und geleitet von Peter Loschert. Die Zuhörer erfreuten sich an den klaren Stimmen und der deutlichen Diktion der jüngsten Sängerinnen und Sänger der Kreuzburg.
Mit anspruchsvoller Zweistimmigkeit führte anschließend der 6er-Chor unter der Leitung von Dr. Maria-Elisabeth Heisler-Wiegelmann das Konzert fort. Sowohl in „Cerf-volant“ von Bruno Coulais aus dem französischen Film „Les Choristes“ (Die Kinder des Monsieur Mathieu) von 2004 als auch in John Rutters „Give me wings“ überzeugten die jungen Sängerinnen in Sänger, unterstützt von Regionalkantor Thomas Wiegelmann am Klavier, mit weitgeschwungenen Melodielinien und gaben so nicht nur durch die Texte Zeugnis davon, dass Singen „beflügelt“.
Der Jugendchor sang neben Sam Cooks „Wonderful World“ aus den 60ger Jahren engagiert Adeles stimmungsvollen, von Th. Newman/P. Epworth verfassten, Bond-Hit „Skyfall“. Die Begleitung des mit fast 50 Jugendlichen erfreulich stark besetzten und von Andreas Heindel geleiteten Jugendchores lag in den Händen von Julian E. (Cajon) und Daniel W. (Klavier).
Den ersten Teil der Konzerte beendete die Bigband des Franziskanergymnasiums unter Ulrike Hoffmann. Highlight des Auftrittes war ein fulminantes Medley von Melodien des im vergangenen Jahr früh verstorbenen Pop- und Jazzmusikers Roger Cicero – „Roger Cicero on Stage“, dem Warren Caseys/Jim Jacobs „GREASE!“ vorangestellt war. Mit Solopartien waren Amelie B. (Tenorsaxophon) und Jenny W. (Altsaxophon) zu hören.
Mit dem Auftritt des Elternchores, einer „Institution“, die in der näheren und ferneren Umgebung ihresgleichen sucht, begann der zweite Teil der Konzertabende. Unter der Leitung von Peter Loschert wandte sich dieser Chor nun zunächst mit Johannes Brahms‘ „Waldesnacht“ op. 62/3 der klassisch-romantische Chormusik zu. Nach dieser beeindruckenden A-Cappella-Darbietung setzte der Elternchor mit „My Heart Will Go On“ aus dem Erfolgsfilm „Titanic“ und dem bekannten Schlager der Comedian Harmonists von 1931 „Das ist die Liebe der Matrosen“ ihren Streifzug durch „romantische“ Gefilde fort, nun am Klavier begleitet von Florian Briegel, der an den beiden Abenden gleich mehreren Ensembles assistierte.
Der Kammerchor unter Dr. Maria-Elisabeth Heisler-Wiegelmann stellte seinem Programmbeitrag zunächst den gefühlvollen ABBA-Song „I have a dream“ voran. Im Anschluss lauschte das Publikum amüsiert dem witzigen Wise-Guys-Song „Meine Deutschlehrerin“. Der Chor meisterte souverän das beständige Alternieren der textführenden Stimme, so dass die Erzählung der etwas „einseitigen“ Liebensromanze des Schülers mit seiner Deutschlehrerin, „die wo“ letztlich „mit dem Mathelehrer durchbrennt“ vom Publikum ohne Bruch verfolgt werden konnte. Der durch Édith Piaf populär gewordene Chanson „Non, je ne regrette rien“ von 1960 beschloss in einer Bearbeitung von Carsten Gerlitz den überzeugenden Auftritt des von Thomas Wiegelmann begleiteten Kammerchores.
Das Kreuzburgorchester bot zu Beginn einen festlichen Marsch aus dem Oratorium „Judas Maccabäus“ von Georg Friedrich Händel, dem Johannes Brahms‘ beliebter „Ungarischer Tanz Nr. 1 in g-moll“ folgte. Nicht im Programm abgedruckt und daher umso überraschender war das fast sendereif vorgetragene „Zugabenstück“ des Kreuzburgorchesters: „The Typewriter“ von Leroy Anderson für Schreibmaschine und Orchester von 1950. Neben seinen virtuosen Fähigkeiten auf diesem ungewöhnlichen Musikinstrument (Anderson selbst sagte, „that only professional drummers have sufficient wrist flexibility“) konnte der Solist des Abends, Julian E., hier auch seine verborgenen schauspielerischen Fähigkeiten entfalten. Nicht überraschend, aber hoch verdient wurde er zusammen mit dem Orchester und seinem Dirigenten Peter Loschert mit „Standing Ovations“ vom begeisterten Publikum gefeiert.
Weitere Fotos hier.
Mit einer Bearbeitung einer italienischen Volksliedmelodie aus „Capriccio Italien“, das Peter Tschaikowsky 1879/80 während eines Romaufenthaltes schrieb, eröffnete das Kleine Orchester unter Andreas Heindel die Sommerkonzerte mit einem Ausblick auf die bevorstehende Romfahrt der Schule im kommenden 50. Jubiläumsjahr. Diesem munteren Werk folgte das besinnliche „Memory“ aus „Cats“ von Andrew Lloyd Webber.
Mit dem von seinem „Band-Leader“ Peter Loschert arrangierten Tango „El Choco“ begeisterte anschließend die Kleine Bigband das Publikum. Im Anschluss daran widmeten sich die Nachwuchsbläser mit viel Elan dem großen Hit „Mamma Mia!“ der schwedischen Popgruppe ABBA aus dem Jahr 1975.
Der Chor der 5. Klassen präsentierte sich mit dem finnischen Volkslied „Horch, die Glocke tönt“ und den beiden fröhlichen Evergreens „Veronika, der Lenz ist da“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“, am Klavier schwungvoll begleitet und geleitet von Peter Loschert. Die Zuhörer erfreuten sich an den klaren Stimmen und der deutlichen Diktion der jüngsten Sängerinnen und Sänger der Kreuzburg.
Mit anspruchsvoller Zweistimmigkeit führte anschließend der 6er-Chor unter der Leitung von Dr. Maria-Elisabeth Heisler-Wiegelmann das Konzert fort. Sowohl in „Cerf-volant“ von Bruno Coulais aus dem französischen Film „Les Choristes“ (Die Kinder des Monsieur Mathieu) von 2004 als auch in John Rutters „Give me wings“ überzeugten die jungen Sängerinnen in Sänger, unterstützt von Regionalkantor Thomas Wiegelmann am Klavier, mit weitgeschwungenen Melodielinien und gaben so nicht nur durch die Texte Zeugnis davon, dass Singen „beflügelt“.
Der Jugendchor sang neben Sam Cooks „Wonderful World“ aus den 60ger Jahren engagiert Adeles stimmungsvollen, von Th. Newman/P. Epworth verfassten, Bond-Hit „Skyfall“. Die Begleitung des mit fast 50 Jugendlichen erfreulich stark besetzten und von Andreas Heindel geleiteten Jugendchores lag in den Händen von Julian E. (Cajon) und Daniel W. (Klavier).
Den ersten Teil der Konzerte beendete die Bigband des Franziskanergymnasiums unter Ulrike Hoffmann. Highlight des Auftrittes war ein fulminantes Medley von Melodien des im vergangenen Jahr früh verstorbenen Pop- und Jazzmusikers Roger Cicero – „Roger Cicero on Stage“, dem Warren Caseys/Jim Jacobs „GREASE!“ vorangestellt war. Mit Solopartien waren Amelie B. (Tenorsaxophon) und Jenny W. (Altsaxophon) zu hören.
Mit dem Auftritt des Elternchores, einer „Institution“, die in der näheren und ferneren Umgebung ihresgleichen sucht, begann der zweite Teil der Konzertabende. Unter der Leitung von Peter Loschert wandte sich dieser Chor nun zunächst mit Johannes Brahms‘ „Waldesnacht“ op. 62/3 der klassisch-romantische Chormusik zu. Nach dieser beeindruckenden A-Cappella-Darbietung setzte der Elternchor mit „My Heart Will Go On“ aus dem Erfolgsfilm „Titanic“ und dem bekannten Schlager der Comedian Harmonists von 1931 „Das ist die Liebe der Matrosen“ ihren Streifzug durch „romantische“ Gefilde fort, nun am Klavier begleitet von Florian Briegel, der an den beiden Abenden gleich mehreren Ensembles assistierte.
Der Kammerchor unter Dr. Maria-Elisabeth Heisler-Wiegelmann stellte seinem Programmbeitrag zunächst den gefühlvollen ABBA-Song „I have a dream“ voran. Im Anschluss lauschte das Publikum amüsiert dem witzigen Wise-Guys-Song „Meine Deutschlehrerin“. Der Chor meisterte souverän das beständige Alternieren der textführenden Stimme, so dass die Erzählung der etwas „einseitigen“ Liebensromanze des Schülers mit seiner Deutschlehrerin, „die wo“ letztlich „mit dem Mathelehrer durchbrennt“ vom Publikum ohne Bruch verfolgt werden konnte. Der durch Édith Piaf populär gewordene Chanson „Non, je ne regrette rien“ von 1960 beschloss in einer Bearbeitung von Carsten Gerlitz den überzeugenden Auftritt des von Thomas Wiegelmann begleiteten Kammerchores.
Das Kreuzburgorchester bot zu Beginn einen festlichen Marsch aus dem Oratorium „Judas Maccabäus“ von Georg Friedrich Händel, dem Johannes Brahms‘ beliebter „Ungarischer Tanz Nr. 1 in g-moll“ folgte. Nicht im Programm abgedruckt und daher umso überraschender war das fast sendereif vorgetragene „Zugabenstück“ des Kreuzburgorchesters: „The Typewriter“ von Leroy Anderson für Schreibmaschine und Orchester von 1950. Neben seinen virtuosen Fähigkeiten auf diesem ungewöhnlichen Musikinstrument (Anderson selbst sagte, „that only professional drummers have sufficient wrist flexibility“) konnte der Solist des Abends, Julian E., hier auch seine verborgenen schauspielerischen Fähigkeiten entfalten. Nicht überraschend, aber hoch verdient wurde er zusammen mit dem Orchester und seinem Dirigenten Peter Loschert mit „Standing Ovations“ vom begeisterten Publikum gefeiert.
Weitere Fotos hier.
