Zufällig genial?

Dieses Jahr war unsere Schule beim 12. Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ wieder einmal erfolgreich: Ein erster Preis, zwei dritte Preise, ein Sonderpreis und ein Betreuerpreis gingen an das Jugend-Forscht-Team der Kreuzburg.
Unter dem diesjährigen Motto „Zufällig genial?!“ wurden von 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 20 Projekte in den Kategorien „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ aus sechs Fachgebieten eingereicht. Diese wurden am 03.03.2022 von den Schülerinnen und Schülern vor einer Fachjury präsentiert. Leider hat uns Corona erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht, und wie schon im letzten Jahr fand der Wettbewerb nur online und ohne öffentliche Besichtigung der Projekte statt. Davon ließen sich sechs Großkrotzenburger Mädchen und Jungen nicht abschrecken und forschten an spannenden und innovativen Projekten aus den Fachgebieten Biologie und Chemie.
Diese Schülerinnen und Schüler sind „zufällig genial“ und haben sich in diesem 12. Regionalwettbewerb durchgesetzt:
Justus W. und Jorge H. (Klasse 8b) stellten sich die Frage, in welcher Erde Pflanzen wohl am besten wachsen, und ob es überhaupt einen Unterschied macht, welche Erde man verwendet? Die Jury vergab den Sonderpreis im Fachbereich Biologie mit einem Jahresabonnement der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“.
Niesha S. und Lenja H. (Klasse 8b) freuten sich über den dritten Preis im Fachbereich Chemie. Sie wollten herausfinden, wie haltbar teure und günstige Nagellacke gegen Nagellackentferner sind. Hierfür bestrichen sie unechte und echte Nägel mit roten Nagellacken und beobachteten die Löslichkeit der Lacke in reinem Aceton, in Nagellackentfernern mit Aceton und Nagellackentfernern ohne Aceton. Sie zeigten, dass teurer Nagellack nicht unbedingt länger haltbar ist.
Isabella M. (Klasse 7e) beeindruckte die Jury mit ihrer Forschung an verschiedenen Sonnencremes. Sie wollte wissen, wie gut diese auf der Haut halten oder wie viele davon das Wasser verunreinigen und Einfluss auf die Wasserorganismen haben. Sie kam zu dem Ergebnis, dass ein transparentes Sonnenspray besser und schneller in die Haut einzieht und daher das Wasser und dessen Organismen weniger belastet. Die Jury war begeistert und vergab den dritten Preis im Fachbereich Biologie.
Julian S. (Klasse 8b) wird im Sommer viel zu oft von Mücken gestochen. Daher untersuchte er, welche Pflanzen am besten mit Hilfe ihres Geruches Mücken vertreiben bzw. ob sie das überhaupt tun. Für den Versuch hat er einen speziellen Kasten konstruiert, in welchem die Mücken von Schweineblut angelockt wurden, wobei sie hierzu die Wahl hatten, an verschiedenen Pflanzen vorbeizufliegen. Das stark riechende Knobigras scheint den Duft des Blutes am besten zu übertünchen und wirkt somit abstoßend auf die Mücken. Die Jury lobte seine Arbeit und vergab den ersten Preis im Fachbereich Biologie.
Mit dem Sonderpreis für engagierte Talentförderer wurde auch die Betreuerin Frau Dr. Spinnler (Leiterin der Jugend forscht AG) gewürdigt. Mit seinem Sieg im Regionalwettbewerb konnte sich Julian für den Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Kassel qualifizieren. Wir drücken dir die Daumen!
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer*innen – ihr seid zufällig genial!

